Ein ganz neues Leben

Ein ganz neues Leben (Taschenbuch)

Jojo Moyes

Übersetzung: Karolina Fell

Taschenbuch
Für Bewertung bitte einloggen!

Die Fortsetzung des Welterfolgs "Ein ganzes halbes Jahr". Millionen Leserinnen haben bei der Liebesgeschichte von Will und Lou mitgelacht und mitgeweint - nun geht Lous Geschichte weiter! "Du hast mich mitten ins Herz... (weiter)

€ 10,99 *
Preis
inkl MwSt.

Auch erhältlich als:
eBook EPUB 9,99
  • sofort lieferbar
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland
  • Geschenkverpackung möglich

Details
AutorIn Jojo Moyes
Übersetzung Karolina Fell
Edition 5. Aufl.
Seiten 523
EAN 9783499291395
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 21.07.2017
Ursprungstitel After You
Stichwörter Kellnerin
Kummer
Lou
Schweiz
Sam
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø3.9 | 8 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.5 |  2 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  6 Bewertungen

5 Sterne
( 1 )
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
( 1 )
1 Stern

Konstruierte Story und voller Klischees
»Was liest Du?«-Rezension von Lucy965, am 14.03.2018

Wie viele Leser bin ich ein großer Fan von Moyes' "Ein ganzes halbes Jahr", es gehört bis heute zu meinen Lieblingsbüchern und wird es auch bleiben. Meiner Meinung nach gehört es zu den Büchern, die keine Fortsetzung brauchen und mehr noch, auch nicht haben sollten. Dennoch habe ich mich natürlich gefragt, wie es mit Lou weitergegangen ist und habe es letzlich doch gelesen, weil es ein Geschenk war und ich ihm eine Chance geben wollte. 

Anfangs war ich noch recht euphorisch wieder in Lous Welt einzutauchen, die Freude schlug allerdings nach und nach in Langeweile um. Lily ist für mich ein so nerviger Charakter, dass sie stellenweise kaum zu ertragen war und ich das Buch fast weglegen musste. Sam ist recht sympathisch, wirkt allerdings zu perfekt und ist daher nicht besonders glaubwürdig. Auf das Wiedersehen mit Patrick und den Traynors hatte ich mich gefreut, die Passagen waren für mich auch am interessantesten. Der Streit zwischen Lous Eltern wirkte fehl am Platz, bis zum Ende habe ich mich gefragt, warum dieser in die Geschichte mit eingebaut wurde. Treena ist meiner Meinung nach der stärkste Charakter in der Geschichte und ich hätte mir mehr Szenen zwischen den ungleichen Schwestern gewünscht. Insgesamt wirkt die Story sehr konstruiert und ist mit Klischees und vorhersehbaren Konflikten überladen: Lou fällt vom Dach und verliebt sich in den Sanitäter, Will hatte eine Tochter, von der er nichts wusste und die sich natürlich sehr pubertär verhält, ebendiese Lily ist frühreif und hat eine Mutter, die sich nicht kümmert (auch die Mutter wirkte auf mich sehr überzogen), anschließend wird sie wegen eines pikanten Fotos von einem Mann erpresst und gerät direkt danach an einen perversen Arbeitskollegen ihres Stiefvaters, Sam wird angeschossen und schwebt gegen Ende in Lebensgefahr, wobei Lou bemerkt, wie sehr sie ihn liebt, aber natürlich überlebt er. Als dann die vorletzte Szene auf dem Dach kam (wo war Lous Großvater; müsste diese "Feier" mit den Reden nicht extrem schmerzhaft für die Traynors sein?) musste ich mich echt zusammenreißen. Alles wirkte total klischeehaft und unrealistisch, sodass ich wirklich froh war das Buch beendet zu haben. Den zweiten Stern vergebe ich wegen des flüssigen Schreibstils, der das Lesen nicht noch mehr in die Länge gezogen hat.

Insgesamt eine sehr schwache Fortsetzung, die auch eine Fanfiction sein könnte. Das dritte Buch werde ich definitiv nicht lesen, auch wenn ich ein kleines bisschen neugierig auf Lous Leben in New York bin. Allerdings gibt es zu viele bessere Bücher, die es wert sind gelesen zu werden. Dies war mein letztes Buch von Jojo Moyes, denn einige ihrer vorherigen Werke konnten mich leider auch nicht überzeugen. Schade um eine Autorin, die mit "Ein ganzes halbes Jahr" ein so wunderbares Buch erschaffen hat. 

mehr zeigen ...

Trauer hat viele Gesichter – und bietet auch Chancen!
»Was liest Du?«-Rezension von Leia Walsh, am 05.02.2018

Eineinhalb Jahre sind seit Wills Tod vergangen. Louisa hat noch immer damit zu kämpfen. Selbst die Wohnung, die sie von dem Geld, das er ihr hinterlassen hat, gekauft hat, ist noch nicht wirklich eingerichtet. Louisa lebt aus Kartons, hat einen unterbezahlten, stressigen Job in einem Flughafen-Pub und übertüncht ihre Trauer mit Alkohol und lockeren Affären. Als sie eines Nachts zu waghalsig wird, stürzt sie von der Dachterrasse … und löst damit eine Kette von Ereignissen aus, mit denen sie nicht gerechnet hätte!

 

„Ein ganzes halbes Jahr“ hat mich, die ich so gut wie nie Herzschmerz-Bücher lese, unbeschreiblich berührt und verzaubert. Ich lachte, ich weinte und ich trug die Geschichte ewig im Herzen. Ganz selten wünsche ich mir Folgebände, denn Serien sind einfach sehr oft nur Aufgüsse. Aber hier – Louisa war mir so sehr ans Herz gewachsen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie es ihr „danach“ geht, was sie aus ihrem Leben macht. Kein Wunder, dass es vielen anderen Lesern auch so ging – und wunderbar, dass Jojo Moyes den Wünschen der Leser entgegenkam.

 

Oft werden solche Bücher dann aber deutlich schwächer, als die Bücher, auf die sie aufbauen. Doch die Autorin hat eine ganz neue, eigenständige, wunderbare Story geschaffen, die ihren ganz eigenen Zauber hat. Auch hier konnte ich wieder die ganze Bandbreite der Gefühle durchleben, zusätzlich noch Spannung und ganz oft auch mal Verwunderung. Stellenweise konnte ich weder Louisa, noch andere Figuren verstehen, doch wenn dann die Auflösungen kamen, war ich immer wieder über mich und meine automatischen Vorurteile erstaunt. Dieses Buch lehrte mich mal wieder, dass man die Dinge nie vorschnell nach dem ersten Eindruck bewerten darf, denn hinter allem und jedem steckt eine Geschichte.

 

Jojo Moyes hat Louisas Leben nicht komplett neu gestaltet. Das wäre auch extrem unrealistisch gewesen. Menschen ändern sich, ja, aber doch immer nur schrittchenweise. Ihre Schwester geht einen recht geraden Weg, ihre Mutter startet – für viele überraschend – ihre Selbstverwirklichung, die Liebe spielt eine Rolle, berufliche Probleme werden thematisiert … in diesem Roman steckt tatsächlich ein ganzes Leben, auch wenn nur einem kurzen Zeitraum beschreibt. So viele kleine Szenen, in denen man sich und sein eigenes Verhalten erkennen kann und aus denen man so viel für sich selbst ziehen kann (aber nicht muss)! Mir gefällt „Ein ganz neues Leben“ ganz genau so gut, wie der erste Band und freue mich sehr, dass Will zwar eine tragende Rolle spielt, das Buch aber kein billiger Abklatsch geworden ist.

 

Die bekannten Charaktere entwickeln sich alle auf ihre eigene Weise weiter, neue Charaktere kommen dazu. Aber alle sind einzigartig, dennoch nicht überzeichnet und wie aus dem wahren Leben gegriffen. Einzelne kleine Erzählstränge, die das Leben um Louisa herum lebendig machen, fügen sich wunderbar ineinander. Das Ende ist recht offen, aber auf eine zufriedenstellende Weise. Diesmal ist die Tür offen für einen weiteren Band. Sorgen, dass dieser eine Enttäuschung werden könnte, habe ich keine. Im Gegenteil – ich freue mich sehr darauf, Louisa noch weiter begleiten zu können.

 

Auf keiner der 521 Seiten habe ich mich auch nur ansatzweise gelangweilt oder fand etwas total überspannt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass Louisa eine reale Person ist, die ihren Weg im Leben noch immer sucht und durch die Trauer um einen ganz besonderen Menschen belastet nicht immer die richtige Entscheidung trifft. Wer selbst schon tief getrauert hat, kann das vollkommen verstehen und fühlt sich durch diese Story auch verstanden. Von mir bekommt dieses Buch auf alle Fälle die kompletten fünf Sterne!

★★★★★ (ړײ)¸¸.•´¯`»

mehr zeigen ...

Die Fortsetzung des Welterfolgs "Ein ganzes halbes Jahr". Millionen Leserinnen haben bei der Liebesgeschichte von Will und Lou mitgelacht und mitgeweint - nun geht Lous Geschichte weiter! "Du hast mich mitten ins Herz getroffen, Clark. Vom ersten Tag an, an dem du mit deinen lächerlichen Klamotten hereingestapft bist. Du hast mein Leben verändert." Sechs Monate hatten Louisa Clark und Will Traynor zusammen. Ein ganzes halbes Jahr. Und diese sechs Monate haben beide verändert. Lou ist nicht mehr das Mädchen aus der Kleinstadt, das Angst vor seinen eigenen Träumen hat. Aber sie führt auch nicht das unerschrockene Leben, das Will sich für sie gewünscht hat. Denn wie lebt man weiter, wenn man den Menschen verliert, den man am meisten liebt? Eine Welt ohne Will, das ist für Lou immer noch schwer zu ertragen. Ein einsames Apartment, ein trister Job am Flughafen - Lou existiert, aber ein Leben ist das nicht. Bis es eines Tages an der Tür klingelt - und sich eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat. Endlich schöpft Lou wieder Hoffnung. Hoffnung auf ein ganz neues Leben.