Caraval 01 (Taschenbuch)

Roman

Stephanie Garber

Übersetzung: Diana Bürgel

Taschenbuch
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Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch... (weiter)

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Details
AutorIn Stephanie Garber
Übersetzung Diana Bürgel
Seiten 400
EAN 9783492704168
Sprache deutsch
erschienen bei Piper Verlag GmbH
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Ursprungstitel Caraval
Altersfreigabe ab 14 Jahren
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 89 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.5 |  38 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.4 |  51 Bewertungen

5 Sterne
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4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
1 Stern

Sehr magischer Reihenstart!
»Was liest Du?«-Rezension von Yomi, am 10.12.2017

Inhalt:
Scarlett und ihre Schwester Donatella leiden unter ihrem grausamen Vater. Er ist machtgierig, weswegen er Scarlett mit einem reichen Grafen verheiraten will. Kurz vor ihrer Hochzeit erhält Scarlett eine Einladung um an dem legendären Spiel Caraval teilzunehmen. Zwar sieht Scarlett in der Hochzeit ihre große Chance um vor ihrem Vater zu fliehen, allerdings kann sie sich auch nicht der Magie von Caraval entziehen. Als sie das Spiel betritt erkennt sie, das Caraval nicht das zu sein scheint, was sie sich erhofft hat. Plötzlich geht es um Leben und Tod. Liebe und Verrat. Mittendrin befinden sich Scarlett und ihre Schwester Donatella. Werden sie das Spiel gewinnen können? Oder werden sie sich zu sehr davontreiben lassen?

Rezension:
Stephanie Garber hat mit "Caraval" eine ganz zauberhafte und vor allem magische Welt erschaffen. Beim lesen konnte ich mir die vielen bunten Orte und wunderschönen Kleider ganz genau vorstellen, was vor allem an dem sehr guten Schreibstil der Autorin liegt. Sie weiß wie sie eine bunte Welt zum Leben erweckt und das auch mit weit weniger Beschreibungen als so manch anderer Autor.
Der Weltenaufbau war gelungen und absolut magisch! Ich liebte es mit Scarlett das Spiel zu erkunden und die verschiedenen Orte sowie den verschiedenen Personen zu begegnen.

Scarlett ist hierbei die Hauptperson. Wir lesen aus ihrer Sicht und erleben Caraval aus ihrer Sicht. Sie ist ein vorsichtiger und misstrauischer Mensch, voller Angst um ihre Schwester. Die Liebe der beiden Schwestern scheint grenzenlos und nimmt eine wichtige Rolle in diesem Buch ein. Aber natürlich gibt es auch einen gewissen Herren, in den sich Scarlett verliebt. Die Liebesgeschichte fand ich sehr schön beschrieben. Es ging weder zu schnell noch hatte ich das Gefühl es würde zu viel rumgeülzt werden. Scarletts Emotionen waren immer nachvollziehbar, wobei ich ihren Gedankengängen nicht immer folgen konnte. So muss sie in Caraval bestimmte Hinweise finden. Leider konnte man als Leser nicht so wirklich miträtseln, da Scarlett manchmal einfach irgendeinen Geistesblitz hatte oder zufällig über einen Hinweis gestolpert ist. Trotzdem hat es Spaß gemacht, sie beim Suchen der Hinweise zu begleiten.
Was mich allerdings sehr stark an Scarletts Character gestört hat, war die Tatsache das sie so absolut nicht impulsiv oder neugierig ist. Sie brauchte gefühlte tausdend Tritte in den Hintern bevor sie in Aktion getreten ist. Auch das ewige wiederholen von bestimmten Tatsachen ging mir auf den Keks. Nachdem ich schon zum dritten mal in einem Kapitel darüber gelsen habe, das Scarlett ihre Schwester retten muss, weil diese die wichtigste Person in ihrem Leben ist und sie rechtzeitig zu ihrer Hochzeit muss, weil das ja so wichtig für sie wäre, konnte ich nur noch mit den Augen rollen. Das ständige Wiederholen dieser beiden Dinge führte bei mir auch dazu das ich einige Abschnitte einfach übersprungen habe. Man liest halt gefühlt tausendmal den gleichen Satz nur in einem anderen Satzaufbau.

Donatella & Legend waren hingegen meine Highlights. Donatella ist neugierig, liebt die Gefahr und will etwas in ihrem Leben erleben. Außerdem ist sie ziemlich gerissen und macht damit einen interessanten Charakter aus, von dem wir in diesem Buch leider zu wenig lesen.
Legend ist hingegen ein großes Mysterium. Jeder Charakter in dem Buch beschreibt ihn anders und genau das macht den Reiz aus, herauszufinden wer er wirklich ist. Leider werden wir Leser wohl bis zum zweiten Band warten müssen um dieses Geheimnis zu lüften.

Abschließende Meinung:
Wer auf der Suche nach einer magischen Geschichte mit einigen Twists und Turns ist, der wird mit Caravel sehr glücklich werden. Liebevolle und gut durchdachte Character treffen auf einen fantastischen Weltenaufbau. Der Cliffhanger am Ende macht Lust auf mehr! Von mir gibt es daher verdiente 4 von 5 Sterne.

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Konnte mich nicht überzeugen
»Was liest Du?«-Rezension von sternenbrise, am 09.12.2017

Titel: Caraval
Autor: Stephanie Garber
Verlag: ivi
Seitenanzahl: 401
ISBN: 978-3-492-70416-8

Ich danke dem Piper-Verlag für das Rezensionsexemplar!

Klappentext

Scarlett lebt in der Obhut ihres gewalttätigen Vaters auf einer abgeschiedenen Insel. Sie sehnt sich danach, die Heimat zu verlassen und an dem legendären Spiel Caraval teilzunehmen, das die magische Erfüllung von Wünschen, Abenteuer und Freiheit verspricht. Als Scarlett vor ihrem Vater flieht und Caraval zum ersten Mal betritt, fühlt sie sich am Ziel ihrer Träume. Doch etwas Dunkles und Geheimnisvolles umgibt das verzauberte Spiel. Ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Plötzlich befindet sie sich mitten in einer Welt, in der es um Leben und Tod geht.

Meine Meinung

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Die Bewertungen auf Goodreads sind so gut, der Klappentext klingt spannend und das Setting soll vor Magie sprießen! Also habe ich sofort das Lesen angefangen, als ich das Buch in der Hand hatte und wurde dann leider leicht enttäuscht.

Der Beginn des Buches hat mir sehr gut gefallen. Es werden Briefe eingebaut, die etwas auf die Geschichte einstimmen. Die Protagonistin Scarlett und ihre Schwester Tella wollen unbedingt Caraval live sehen. Was genau Caraval ist, wird nicht sofort erklärt. Ich dachte, es sei eine Art Zirkus, da viel von Magie und Darstellern gesprochen wird, aber dem ist nicht so. Es ist ein Spiel und wenn man teilnimmt, muss man einige Rätsel lösen, um zu gewinnen. In diesem Falle einen Wunsch. Die Schwestern wollten so gerne teilnehmen, denn sie haben kein einfaches Leben. Die Mutter ist verschwunden und der Vater ist ein schrecklicher Mensch, der seine Töchter schlägt. Da ist es verständlich, dass die Mädchen verschwinden wollen. Und dann haben sie die Chance, nehmen noch Julian mit und können an Caraval teilnehmen. Und ab dieser Stelle ging es für mich bergab.

Zuvor mochte ich Scarlett und Tella sehr. Sie tun für einander alles, die Geschwisterliebe ist wirklich zu spüren. Ich fand es schön zu lesen, wie sie sich füreinander einsetzen und sich helfen wollen. Doch in Caraval geht es mir zu weit. Ich meine Scarlett wurde so oft gesagt, dass es „nur ein Spiel ist“ und sie nimmt das natürlich nicht ernst und macht sich solche Sorgen. Und das ziemlich oft. Aber da ist ja noch Julian… Entweder macht Scarlett sich Sorgen oder macht sich Gedanken über Justin, der kein bisschen sympathisch ist, aber ja doch so gut aussieht. Auch ihre Handlungen waren für mich nicht immer nachvollziehbar, sie vertraut Menschen, denen ich nicht mehr trauen würde, nachdem sie bestimmte Dinge gesagt und getan haben.

Caraval an sich hat mir gut gefallen, aber ich habe es viel magischer erwartet und ich dachte nun mal, es sei ein Zirkus. An sich ist es nur eine Stadt mit Häusern, einem Fluss und Geschäften. Magie ist vorhanden und wenn sie genutzt wird, ist es auch ganz cool, aber mir fehlte der „Wow“-Effekt meiner Meinung nach. Ich hatte einfach auf mehr Magie gehofft.

Die Geschichte an sich fand ich spannend und gut. Es gab viele Überraschungen und Wendungen und meine Vorahnungen hatten sich nicht bestätigt. Das hatte mir auch gut gefallen, mit vielem hatte ich so nicht gerechnet. Eine Geschichte muss mich überraschen können und das tat sie.

Leider wurde mir Scarlett von Seite zu Seite immer unsympathischer und ich fand sie ab der Mitte des Buches einfach nur noch nervig. Irgendwann meinte sie, man verliebe sich nicht in jemanden, den man erst kennen gelernt hat. Da musste ich lachen. Denn genau das hat sie auch gemacht und auch noch in einen solchen Unsympath, für den sie plötzlich alles tun würde. Am Ende fällt es ihr so schwer, eine bestimmte Entscheidung zu treffen und das hat mich sehr geschockt. Nein, Scarlett mag ich wirklich nicht.

Ich muss sagen, dass die Geschichte an sich wirklich viel Potenzial hat und viele Fäden am Ende zusammengeführt werden und alles erst dann einen Sinn ergibt. Diese Überraschungseffekte, die auch etwas verwirrend sind, haben mir gut gefallen. Dieses „ist es wirklich nur ein Spiel oder passiert das wirklich, Realität oder Fantasie/Illusion?“ mag ich ja in Büchern sehr. Jedoch hat mir die Umsetzung nicht so gut gefallen. Ich bin mit den Charakteren nicht warm geworden, sie haben so oft ihr Verhalten geändert und man wusste nie, was ihre Absichten sind und zu wem sie jetzt stehen. Das kann eine Geschichte natürlich spannend machen, aber ich fand das ganze hin und her nervig.

Insgesamt vergebe ich eine Leseempfehlung. Der Schreibstil ist wirklich gut, hat mir sehr gut gefallen und das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen. An sich ist das Setting ja auch schön, es gibt magische Momente, die Geschichte hält Überraschungen parat und es passieren Dinge, die man nicht erwartet. Bloß hatte ich Probleme mit den Charakteren und mit manchen Handlungen (ich schiele zu Scarlett und ihren Männerproblemen). Und ich fragte mich einfach, da muss doch mehr kommen? Dennoch habe ich das Buch beendet, da es eine schöne Geschichte ist für Zwischendurch. Ich wurde nur einfach nicht begeistert. Ich habe etwas anderes erwartet und es ist ja nicht schlimm, wenn es anders kommt, aber dieses Andere hat mir nicht ganz so gut gefallen.

Das Buch hat soo viele gute Bewertungen, ich bin mit meinen 3 Sternen eine große Ausnahme :D. Ich weiß noch nicht, ob ich die Reihe weiter lesen werde. Aber das Ende macht schon sehr neugierig…

Fazit

 Caraval hat ein schönes Setting, aber einige nervige Protagonisten. Ich habe einfach mehr erwartet. Mehr Magie und mehr Zauber. Es ist eine schöne Geschichte über Familie, Loyalität und Zusammenhalt, aber der „Wow“-Effekt fehlte mir.

https://sternenbrise.wordpress.com/2017/04/02/rezension-caraval-stephanie-garber/

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Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar - bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...