Caraval 01

Caraval 01 (Taschenbuch)

Roman

Stephanie Garber

Übersetzung: Diana Bürgel

Taschenbuch
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Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch... (weiter)

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Details
AutorIn Stephanie Garber
Übersetzung Diana Bürgel
Seiten 400
EAN 9783492704168
Sprache deutsch
erschienen bei Piper Verlag GmbH
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Ursprungstitel Caraval
Stichwörter Fantasy Bestseller
Magie
Zauber
Fantasy Jugendbuch
Spiel
Altersfreigabe ab 14 Jahren
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 93 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.5 |  39 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.4 |  54 Bewertungen

5 Sterne
( 22 )
4 Sterne
( 9 )
3 Sterne
( 3 )
2 Sterne
1 Stern

sehr ausbaufähig
»Was liest Du?«-Rezension von meggie, am 23.12.2017


Scarlett und ihre Schwester Donatella fürchten sich vor ihrem grausamen Vater. Einzig die bevorstehende Heirat mit einem Grafen hält Scarlett aufrecht. Und der Gedanke Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Spiel und Spaß stehen dort im Vordergrund. 
Als der Seefahrer Julian auftaucht und die Schwestern auf Bitten von Donatella nach Caraval bringen soll, ist Scarlett jedoch diejenige, die protestiert. Sie möchte nur endlich heiraten, um sich und ihre Schwester vor ihrem Vater zu retten. Doch Donatella überredet ihre Schwester zu diesem letzten Ausflug. Ihr zu liebe geht Scarlett letztendlich mit, wobei jedoch auch Julian so einige Reize auf sie ausübt. Und die Aussicht, Legend zu treffen, ist ebenfalls ein Grund für Scarlett. Denn Legend ist berühmt für Caraval und das Spiel, dass dort gespielt wird. Gewinnt Scarlett, hat sie einen Wunsch frei... Dann wird Donatella entführt und Scarlett hat nur drei Tage Zeit, sie zu finden. 
Ich hatte mir ehrlich gesagt etwas total anderes unter dem Buch vorgestellt. Mehr Rätsel, mehr Spannung und auch mehr Action. Für mich war die Geschichte nur eine Aneinanderkettung an Ereignissen, die eigentlich gar nicht so richtig was miteinander zu tun hatten. Selbstzweifel, Mitleidsheischen, Liebesbekenntnisse und Warten auf den nächsten Hinweis. 
Die Autorin konnte mich nicht wirklich fesseln, da sie keinen roten Faden verfolgt hat. Die Hinweise, die Scarlett bekommt, helfen nicht wirklich weiter. Im Gegenteil, eigentlich hat sie mehr Glück, als Verstand und viel Hilfe, um sich von Hinweis zu Hinweis zu hangeln. Erst am Ende muss sie alleine weitermachen und ihren Grips anstrengen. 
Viele Szenen waren in meinen Augen auch unnötig und zogen das Buch nur in die Länge. Warum Scarlett und Donatella letztendlich auf der Insel sind und das Spiel spielen, wird zwar am Ende des Buches aufgeklärt, war in meinen Augen aber eher etwas fadenscheinig. Die endgültige Lösung hat mir nicht so gefallen.
Die Idee, eine Art Jahrmarkt oder Zirkus zu veranstalten, damit die Besucher ein Spiel spielen können, wo es am Ende einen Gewinn in Form eines Wunsches gibt, hat mich aber dennoch interessiert. Die Umsetzung fand ich jedoch nicht so gelungen. Die Autorin verstrickt sich auch in Wiederholungen, so dass ich mehrmals lesen musste, wie sehr Scarlett ihre Schwester doch liebt und sich um sie Sorgen macht. 
Sehr gut hat mir jedoch gefallen, dass die Autorin ein - im wahrsten Sinne des Wortes - farbenfrohes Buch geschrieben hat. Ständig begegnen einem Farben, aber nicht nur normale wie rot-grün-blau, sondern eher sonnengelb, mondsilbern, jadegrün, hochzeitskleidweiß, immergrünblau, moosbeerenrot, kirschblütenrosa, bernsteingefleckt, quecksilbern, smaragdgrün, orchideenfarben, schierlingsgrün, pflaumenfarben, usw. Die Beschreibungen der Farben ziehen sich durch das ganze Buch wie ein roter Faden und bilden einen Mittelpunkt, um den sich alles dreht.
Zu Scarlett und ihrer Schwester konnte ich keine Verbindung aufbauen, sie blieben für mich ohne Tiefe und wirkten sehr blass. Einzig Julian war für mich interessant. Er erscheint geheimnisvoll und gefährlich, seine unberechenbare Art lässt Scarlett mehr als einmal an ihm zweifeln. Doch geht von ihm auch etwas sehr sympathisches aus und im Laufe der Geschichte entwickelt er sich weiter und zeigt sein wahres, sehr interessantes Ich.
Scarlett traut ihm nicht, und doch entwickelt sie Gefühle für ihn, die sie eigentlich nicht zulassen dürfte.
Ganz Caraval ist farbenfroh, täuschend, unecht und geheimnisvoll. Sich bewegende Brücken, Räume, die ihre Größe ändern, andere Spieler und Statisten, die eine Rolle innehaben. Alles wirkt wie ein großes Fest. Doch  muss man aufpassen, was an der nächsten Ecke lauert. Es könnte der Untergang sein. 
Und doch fehlte mir das gewisse Etwas, um mich vollständig zu überzeugen.
Fazit:
Eine tolle Idee, die jedoch sehr ausbaufähig ist.
 

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Sehr magischer Reihenstart!
»Was liest Du?«-Rezension von Yomi, am 10.12.2017

Inhalt:
Scarlett und ihre Schwester Donatella leiden unter ihrem grausamen Vater. Er ist machtgierig, weswegen er Scarlett mit einem reichen Grafen verheiraten will. Kurz vor ihrer Hochzeit erhält Scarlett eine Einladung um an dem legendären Spiel Caraval teilzunehmen. Zwar sieht Scarlett in der Hochzeit ihre große Chance um vor ihrem Vater zu fliehen, allerdings kann sie sich auch nicht der Magie von Caraval entziehen. Als sie das Spiel betritt erkennt sie, das Caraval nicht das zu sein scheint, was sie sich erhofft hat. Plötzlich geht es um Leben und Tod. Liebe und Verrat. Mittendrin befinden sich Scarlett und ihre Schwester Donatella. Werden sie das Spiel gewinnen können? Oder werden sie sich zu sehr davontreiben lassen?

Rezension:
Stephanie Garber hat mit "Caraval" eine ganz zauberhafte und vor allem magische Welt erschaffen. Beim lesen konnte ich mir die vielen bunten Orte und wunderschönen Kleider ganz genau vorstellen, was vor allem an dem sehr guten Schreibstil der Autorin liegt. Sie weiß wie sie eine bunte Welt zum Leben erweckt und das auch mit weit weniger Beschreibungen als so manch anderer Autor.
Der Weltenaufbau war gelungen und absolut magisch! Ich liebte es mit Scarlett das Spiel zu erkunden und die verschiedenen Orte sowie den verschiedenen Personen zu begegnen.

Scarlett ist hierbei die Hauptperson. Wir lesen aus ihrer Sicht und erleben Caraval aus ihrer Sicht. Sie ist ein vorsichtiger und misstrauischer Mensch, voller Angst um ihre Schwester. Die Liebe der beiden Schwestern scheint grenzenlos und nimmt eine wichtige Rolle in diesem Buch ein. Aber natürlich gibt es auch einen gewissen Herren, in den sich Scarlett verliebt. Die Liebesgeschichte fand ich sehr schön beschrieben. Es ging weder zu schnell noch hatte ich das Gefühl es würde zu viel rumgeülzt werden. Scarletts Emotionen waren immer nachvollziehbar, wobei ich ihren Gedankengängen nicht immer folgen konnte. So muss sie in Caraval bestimmte Hinweise finden. Leider konnte man als Leser nicht so wirklich miträtseln, da Scarlett manchmal einfach irgendeinen Geistesblitz hatte oder zufällig über einen Hinweis gestolpert ist. Trotzdem hat es Spaß gemacht, sie beim Suchen der Hinweise zu begleiten.
Was mich allerdings sehr stark an Scarletts Character gestört hat, war die Tatsache das sie so absolut nicht impulsiv oder neugierig ist. Sie brauchte gefühlte tausdend Tritte in den Hintern bevor sie in Aktion getreten ist. Auch das ewige wiederholen von bestimmten Tatsachen ging mir auf den Keks. Nachdem ich schon zum dritten mal in einem Kapitel darüber gelsen habe, das Scarlett ihre Schwester retten muss, weil diese die wichtigste Person in ihrem Leben ist und sie rechtzeitig zu ihrer Hochzeit muss, weil das ja so wichtig für sie wäre, konnte ich nur noch mit den Augen rollen. Das ständige Wiederholen dieser beiden Dinge führte bei mir auch dazu das ich einige Abschnitte einfach übersprungen habe. Man liest halt gefühlt tausendmal den gleichen Satz nur in einem anderen Satzaufbau.

Donatella & Legend waren hingegen meine Highlights. Donatella ist neugierig, liebt die Gefahr und will etwas in ihrem Leben erleben. Außerdem ist sie ziemlich gerissen und macht damit einen interessanten Charakter aus, von dem wir in diesem Buch leider zu wenig lesen.
Legend ist hingegen ein großes Mysterium. Jeder Charakter in dem Buch beschreibt ihn anders und genau das macht den Reiz aus, herauszufinden wer er wirklich ist. Leider werden wir Leser wohl bis zum zweiten Band warten müssen um dieses Geheimnis zu lüften.

Abschließende Meinung:
Wer auf der Suche nach einer magischen Geschichte mit einigen Twists und Turns ist, der wird mit Caravel sehr glücklich werden. Liebevolle und gut durchdachte Character treffen auf einen fantastischen Weltenaufbau. Der Cliffhanger am Ende macht Lust auf mehr! Von mir gibt es daher verdiente 4 von 5 Sterne.

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Scarlett Dragna fürchtet sich vor ihrem Vater, dem grausamen Governor der Insel Trisda. Sie träumt davon, ihrem Dasein zu entfliehen und Caraval zu besuchen, wo ein verzaubertes Spiel stattfindet. Doch ihr Wunsch erscheint unerreichbar - bis Scarlett von ihrer Schwester Donatella und dem geheimnisvollen Julian entführt wird, die ihr den Eintritt zu Caraval ermöglichen. Aber ist Caraval wirklich das, was Scarlett sich erhofft hat? Sobald das Spiel beginnt, kommen Scarlett Zweifel. Räume verändern auf magische Weise ihre Größe, Brücken führen plötzlich an andere Orte und verborgene Falltüren zeigen Scarlett den Weg in finstere Tunnel, in denen Realität und Zauber nicht mehr voneinander zu unterscheiden sind. Und als ihre Schwester verschwindet, muss Scarlett feststellen, dass sich ein furchtbares Geheimnis hinter Caraval verbirgt ...