Das Ende der Unschuld

Das Ende der Unschuld (Buch)

Megan Abbott

Übersetzung: Isabel Bogdan

Buch
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Details
AutorIn Megan Abbott
Übersetzung Isabel Bogdan
Seiten 288
EAN 9783462043907
Sprache deutsch
erschienen bei Kiepenheuer & Witsch GmbH
Erscheinungsdatum 03.2012
Ursprungstitel The End of Everything
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 13 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  8 Bewertungen

5 Sterne
( 1 )
4 Sterne
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3 Sterne
2 Sterne
1 Stern

Gehört zu meinen persönlichen Top10
»Was liest Du?«-Rezension von Sandra, am 02.10.2015

Was mich an diesem Buch als erstes geködert hat, war tatsächlich das ungewöhnliche Cover. Man vermutet dahinter zunächst eher einen unterhaltsamen Sommerschmöker als eine kriminalistische Geschichte mit viel Tiefgang. Der Roman wird häufig als Thriller beschrieben, aber ich finde damit wird man seiner psychologischen Tiefe, einer Sogkraft und seiner Faszination nicht gerecht. Gerade deshalb ist dieses Cover absolut perfekt gewählt.

Lizzie und Evie sind 13 Jahre alt und beste Freundinnen solange sie denken können. Ihre heile Welt zerbricht an dem Tag, an dem Evie nicht von der Schule nach Hause kommt. Die einzige Spur ist ein dunkles Auto, das am besagten Tag in der Gegend gesehen wurde. Doch der Fahrer scheint unauffindbar zu sein und jeden Tag sinken die Chancen herauszufinden was passiert ist. Lizzie beobachtet wie Evies Familie an der Tragödie zerbricht. Verzweifelt versucht sie zu helfen und grübelt pausenlos über jede Unterhaltung nach, die sie je mit Evie geführt hat. Doch sie muss sich zunehmend fragen, wie gut sie ihre beste Freundin wirklich gekannt hat...

Dieses Buch ist nicht so harmlos wie es aussieht! Der Blickwinkel ist faszinierend und die Stimmung so fesselnd, dass man das Buch einfach nicht mehr zur Seite legt. Es schwingt die ganze Zeit eine unterschwellige Spannung mit, die einem sagt dass irgendwas nicht stimmt, irgendwas wird passieren und man rennt förmlich durch das Buch um endlich zu erfahren was es ist.

ich habe das Buch tagelang von meinem Frühstückstisch mit zur Arbeit genommen, dort meine Mittagspause überzogen weil ich mich nicht losreißen konnte, und das Buch dann abends wieder mit nach Hause genommen, um dort weiterlesen zu können. Mit Abstand eines der verstörendsten Bücher, die ich kenne.

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Das Ende der Unschuld
»Was liest Du?«-Rezension von bücherbiene, am 30.01.2014

Megan Abbott erzählt in "Das Ende der Unschuld" eine Geschichte über Freundschaft, Familie und der Sehnsucht nach Liebe. Im Fokus stehen die 13jährigen Lizzie und Evie, die nicht nur Nachbarskinder, sondern auch beste Freundinnen und unzertrennlich sind. Lizzie, deren Eltern geschieden sind, bewundert Evies harmonisch wirkende Familie, allen voran ihren Vater, Mr. Verver, der charmant und witzig ist. Ihn zeichnet sein ganz besonderes Verhältnis zu seiner älteren Tochter Dusty aus. Mrs. Verver bleibt blaß im Hintergrund und wirkt wie ein Schatten ihrer selbst.

Als eines Tages Evie spurlos verschwindet, gerät nicht nur die heile Welt der Ververs ins Wanken, sondern auch das Leben von Lizzie, da nichts mehr so ist, wie es vorher war.

Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Abbott schreibt sehr spannend und hat es geschafft mich durchgehend an das Buch zu fesseln. Es ist in meinen Augen kein Thriller, sondern eher eine packend erzählte Familiengeschichte, die trotzdem Gänsehaut erzeugt und durch die teilweise beklemmende Erzählweise besticht. Ich hatte eigentlich schon ab der ersten Seite ein Kribbeln im Körper, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Teilweise war es so schlimm, dass ich das Buch zur Seite legen musste, weil meine Nerven das nicht mehr aushielten. Es klingt noch lange, nachdem man den Roman zu Ende gelesen hat nach und so habe ich ein paar Tage gebraucht, um das Gelesene zu verarbeiten.

Trotzdem würde ich es uneingeschränkt weiter empfehlen und habe das auch schon im Freundeskreis getan, weil es zu den besten Büchern, die ich je gelesen habe, zählt.

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