Lang ersehnt – endlich da!


Millionen Menschen verschlangen die Bücher von Carlos Ruiz Zafón, jetzt meldet er sich mit einem grandiosen Werk zurück.

In Das Labyrinth der Lichter verknüpft Carlos Ruiz Zafón die Fäden seiner Weltbestseller Der Schatten des Windes, Das Spiel das Engels und Der Gefangene des Himmels zu einem spannenden Finale.



Cover von Carlos Ruiz Zafón: Das Labyrinth der Lichter
Carlos Ruiz Zafón: Das Labyrinth der Lichter


Spanien in den bleiernen Tagen des Franco-Regimes: Ein Auftrag der Politischen Polizei führt die eigenwillige Alicia Gris von Madrid zurück in ihre Heimatstadt Barcelona. Unter größter Geheimhaltung soll sie das plötzliche Verschwinden des Ministers Mauricio Valls aufklären, dessen dunkle Vergangenheit als Direktor des Gefängnisses von Montjuïc ihn nun einzuholen scheint. In seinem Besitz befand sich ein geheimnisvolles Buch aus der Serie 'Das Labyrinth der Lichter', das Alicia auf schmerzliche Weise an ihr eigenes Schicksal erinnert. Es führt sie in die Buchhandlung Sempere & Söhne, tief in Barcelonas Herz. Der Zauber dieses Ortes schlägt sie in seinen Bann, und wie durch einen Nebel steigen Bilder ihrer Kindheit in ihr auf. Doch die Antworten, die Alicia dort findet, bringen nicht nur ihr Leben in allerhöchste Gefahr, sondern auch das der Menschen, die sie am meisten liebt.



Carlos Ruiz Zafón: Das Labyrinth der Lichter
S. Fischer - Hardcover - 25,00 €

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Leseprobe aus Das Labyrinth der Lichter


In jener Nacht träumte ich, ich kehrte in den Friedhof der Vergessenen Bücher zurück. Ich war wieder zehn Jahre alt und erwachte in meinem alten Zimmer in dem Bewusstsein, dass mir die Erinnerung an das Gesicht meiner Mutter abhandengekommen war. Und so, wie man im Traum alles weiß, wusste ich, dass die Schuld bei mir lag und nur bei mir, weil ich es nicht verdient hatte, mich daran zu erinnern, weil ich unfähig gewesen war, ihr Gerechtigkeit widerfahren zu lassen.
Kurz danach kam mein Vater herein, alarmiert durch meine Angstschreie. Im Traum war er noch jung, war er es, der auf alle Fragen der Welt eine Antwort hatte. Jetzt umarmte er mich tröstend. Danach, als die ersten Lichter ein Barcelona im Dunst zeichneten, wollten wir auf die Straße hinaustreten, aber aus einem mir unerfindlichen Grund begleitete er mich nur bis zur Haustür. Dort ließ er meine Hand los, als wollte er mir zu verstehen geben, dass ich diese Reise allein antreten müsse.
Ich zog los, erinnere mich aber, dass die Kleider, die Schuhe und selbst die Haut schwer an mir zogen. Ein Schritt war anstrengender als der andere. Als ich auf die Ramblas gelangte, sah ich, dass die Stadt in einem Augenblick der Unendlichkeit verharrte. Die Menschen waren stehen geblieben, eingefroren wie die Gestalten auf einer alten Fotografie. Der Flügelschlag einer auffliegenden Taube war nur gerade eine verschwommene Skizze. Pollenfäserchen hingen unbeweglich wie pulverisiertes Licht in der Luft. Das Wasser des Canaletas­Brunnens glitzerte im Leeren gleich einem Kollier aus gläsernen Tränen.

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Das Labyrinth der Lichter als eBook und Hörbuch

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