Der Freund der Toten (Buch)

Roman

Jess Kidd

Übersetzung: Klaus Timmermann, Ulrike Wasel

Buch
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Der charmante Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony glaubte immer, seine Mutter habe ihn aus Desinteresse 1950 in einem Waisenhaus in Dublin abgegeben. Sechsundzwanzig Jahre später erhält er einen Brief, der ein ganz... (weiter)

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Details
AutorIn Jess Kidd
Übersetzung Klaus Timmermann, Ulrike Wasel
Edition 2. Aufl.
Seiten 384
EAN 9783832198367
erschienen bei DuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum 16.05.2017
Ursprungstitel Himself
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 126 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.1 |  63 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  63 Bewertungen

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Ohne die Toten geht gar nix.
»Was liest Du?«-Rezension von Oztrail, am 20.08.2017


          Das Cover verrät nicht, was sich im Inneren des Buches abspielt. Eine kleine Täuschung der Sinne. Das einzige was sich daraus ableiten lässt, ist der dunkle Wald der eine Rolle in der Handlung spielt.
Zum Inhalt:
Das mittlerweile erwachsene Waisenkind Mahony kehrt aufgrund eines Briefes, den er nach ewig langer Zeit erhalten hat, an seinen Geburtsort zurück. Er möchte herausfinden was mit seiner Mutter wirklich passiert ist. Wird ihm das gelingen? Die Einwohner  von Mulderrig, County Mayo sind nicht sehr erfreut, dass Mahony, geborener Francis Sweeney auftaucht und Nachforschungen anstellt.  Es gibt aber einige Wenige die doch mit ihm die Sache aufklären wollen.  Die exzentrische Mr. Cauley und diejenigen,  die nicht mehr unter uns weilen. Die Toten aus Mulderrig.
Mein Fazit:
Der Autorin Jess Kidd ist ein absolut wortgewaltiger Debütroman gelungen. Die Mischung zwischen Roman und Krimi, mit einigen Prisen schwarzen Humor, hat mich sehr gefesselt.  Es ist aber auch kein Buch, das man auf die Schnelle lesen kann/sollte, da es doch sehr viele Nuancen gibt, die man erst verarbeiten muss.
Wie die Autorin die Toten in die Geschichte mit einbaut hat mir sehr gut gefallen. Hatte zwar am Anfang das Gefühl,  so jetzt kommen noch die Zombies ins Spiel und es wird ein Massaker vorm Herrn, aber dem war nicht so. Jess Kidd, hat die Szenen so eingebaut, dass sie wie Mitläufer sind, kleine und feine Hinweise auf das Hauptthema geben. Die Mutter von Mahony.
Mir ging es auf jeden Fall so, dass das Kopfkino permanent online war. Die Vorstellung der Protagonisten und egal ob lebend oder tot, war schon umwerfend.
Klare Aussage, es kein Roman/Krimi oder wie man es nennen will, für zwischendurch. Man sollte sich damit auch befassen und zwischen den Zeilen lesen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und vergebe die volle Punktzahl.
       
 

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Ohne die Toten geht gar nix.
»Was liest Du?«-Rezension von Oztrail, am 20.08.2017


          Das Cover verrät nicht, was sich im Inneren des Buches abspielt. Eine kleine Täuschung der Sinne. Das einzige was sich daraus ableiten lässt, ist der dunkle Wald der eine Rolle in der Handlung spielt.
Zum Inhalt:
Das mittlerweile erwachsene Waisenkind Mahony kehrt aufgrund eines Briefes, den er nach ewig langer Zeit erhalten hat, an seinen Geburtsort zurück. Er möchte herausfinden was mit seiner Mutter wirklich passiert ist. Wird ihm das gelingen? Die Einwohner  von Mulderrig, County Mayo sind nicht sehr erfreut, dass Mahony, geborener Francis Sweeney auftaucht und Nachforschungen anstellt.  Es gibt aber einige Wenige die doch mit ihm die Sache aufklären wollen.  Die exzentrische Mr. Cauley und diejenigen,  die nicht mehr unter uns weilen. Die Toten aus Mulderrig.
Mein Fazit:
Der Autorin Jess Kidd ist ein absolut wortgewaltiger Debütroman gelungen. Die Mischung zwischen Roman und Krimi, mit einigen Prisen schwarzen Humor, hat mich sehr gefesselt.  Es ist aber auch kein Buch, das man auf die Schnelle lesen kann/sollte, da es doch sehr viele Nuancen gibt, die man erst verarbeiten muss.
Wie die Autorin die Toten in die Geschichte mit einbaut hat mir sehr gut gefallen. Hatte zwar am Anfang das Gefühl,  so jetzt kommen noch die Zombies ins Spiel und es wird ein Massaker vorm Herrn, aber dem war nicht so. Jess Kidd, hat die Szenen so eingebaut, dass sie wie Mitläufer sind, kleine und feine Hinweise auf das Hauptthema geben. Die Mutter von Mahony.
Mir ging es auf jeden Fall so, dass das Kopfkino permanent online war. Die Vorstellung der Protagonisten und egal ob lebend oder tot, war schon umwerfend.
Klare Aussage, es kein Roman/Krimi oder wie man es nennen will, für zwischendurch. Man sollte sich damit auch befassen und zwischen den Zeilen lesen.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und vergebe die volle Punktzahl.
       
 

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Der charmante Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony glaubte immer, seine Mutter habe ihn aus Desinteresse 1950 in einem Waisenhaus in Dublin abgegeben. Sechsundzwanzig Jahre später erhält er einen Brief, der ein ganz anderes, ein brutales Licht auf die Geschichte seiner Mutter wirft. Mahony reist daraufhin in seinen Geburtsort, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Sein geradezu unheimlich vertrautes Gesicht beunruhigt die Bewohner von Anfang an. Mahony schürt Aufregung bei den Frauen, Neugierde bei den Männern und Misstrauen bei den Frommen. Bei der Aufklärung des mysteriösen Verschwindens seiner Mutter hilft ihm die alte Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin. Furchtlos, wie sie ist, macht die Alte nichts lieber, als in den Heimlichkeiten und Wunden anderer herumzustochern. Sie ist fest davon überzeugt, dass Mahonys Mutter ermordet wurde. Das ungleiche Paar heckt einen raffinierten Plan aus, um die Dorfbewohner zum Reden zu bringen. Auch wenn einige alles daran setzen, dass Mahony die Wahrheit nicht herausfindet, trifft er in dem Ort auf die eine oder andere exzentrische Person, die ihm hilft. Dass es sich dabei manchmal auch um einen Toten handelt, scheint Mahony nicht weiter zu stören ...