Der verbotene Liebesbrief (eBook)

Roman

Lucinda Riley

Übersetzung: Ursula Wulfekamp

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Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt, trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt der Trauerfeier bei. Wenig später... (weiter)

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Details
AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Ursula Wulfekamp
Seiten 704
EAN 9783641174279
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann Verlag
Erstverkaufsdatum 18.09.2017
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.44 MB
Veröffentlichungsjahr 2017
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Rileys spannendster Roman
»Was liest Du?«-Rezension von NiWa, am 17.11.2017

Joanna ist Journalistin und soll über die Trauerfeier von Sir James Harrison berichten. Er war einer der gefeiertsten Schauspieler des Landes und hat weit über die Grenzen hinaus sein Publikum begeistert. Bei dieser Gelegenheit fällt Joanna ein mysteriöser Liebesbrief in die Hände, von dem sogar die Zukunft der Monarchie abhängt!

Mit „Der verbotene Liebesbrief“ hält man Lucinda Rileys spannendsten Roman in der Hand. Doch anders als in ihren Romanen üblich, stehen nicht die Emotionen im Vordergrund. Die Autorin hat einen fesselnden Roman mit Thrillerzügen geschaffen, der exzellent unterhalten kann.

Joanna steht als Protagonistin großteils im Vordergrund. Sie geht auf die 30 zu, hat mit einer gescheiterten Beziehung zutun und versucht im Job ordentlich Fuß zu fassen. Da fällt ihr der geheimnisvolle Brief in die Hände, mit dem ihre Misere erst den Anfang nimmt.

Simon ist Joannas bester Freund und als langweiliger Beamter im Dienst der Krone unterwegs. In Liebesdingen hat auch er ein unglückliches Händchen bewiesen, und es stellt sich für ihn die Frage, ob sein Job vor einer Freundschaft steht. 

Zoe ist die Enkeltochter des gefeierter Sir James Harrison. Sie ist selbst auf dem Weg, eine glänzende Schauspielkarriere hinzulegen. Wäre da nicht ihr unehelicher Sohn, dessen Vater sie vor allen verschwiegen hat. 

Marcus hat sich mit diversen Filmprojekten durch’s Leben geschlagen und ist dem finanziellen Abgrund nah. Zumindest tut sich durch den Tod seines Großvaters Sir James Harrison ein Hoffnungsschimmer auf, doch der erwartete Geldsegen bleibt leider aus. 

So stehen die wichtigsten Personen des Romans allesamt vor einer Herausforderung im Leben, die es nebenher zu bewältigen gilt. Es wird abwechselnd aus ihren - und anderen - Perspektiven erzählt, wodurch man einen guten Überblick über die Ereignisse erhält.

Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Stränge ist James Harrison, der in enger Verbindung zu dem gefährlichen Liebesbrief steht, und den weiteren Weg sämtlicher Figuren prägt.

Die Handlung ist in den 90er-Jahren angesiedelt, was der eigentlichen Entstehungszeit des Romans entspricht. Hier fand ich es spannend, dass dadurch die kleinen, feinen Unterschiede bzw. der Fortschritt im Vergleich zur Gegenwart ersichtlich sind. 

Wer die Bücher von Lucinda Riley bereits kennen - und eventuell auch lieben - gelernt hat, muss sich hier auf eine andere Art Roman einlassen. Es gibt weder unterschiedliche Zeitebenen noch geht es grundsätzlich um eine gemeinsame, Generationen übergreifende Familiengeschichte. Zwar steht auch hier eine Familie im Vordergrund, allerdings nicht in gewohnt emotionalisierter Riley-Manier.

Dennoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich von der Handlung richtig gefesselt war. Es ist eher ein Thriller im 007-Stil, der mit Geheimnissen und Intrigen spielt, dabei aber auch humorvolle Seiten zeigt, und in erster Linie sehr, sehr spannend ist.

Wer Rileys Bücher aufgrund der bewegenden Geschichten liebt, wird eventuell enttäuscht oder sogar positiv überrascht werden. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und mir hat die Handlung mit all ihren Windungen großes Lesevergnügen bereitet.

Meiner Meinung nach ist „Der verbotene Liebesbrief“ Lucinda Rileys spannendster Roman, der durch die gefinkelte Handlung, den mitreißenden Schreibstil und die interessanten Wendungen ein ausgezeichnetes Lesevergnügen ist.

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Konnte nicht ganz überzeugen
»Was liest Du?«-Rezension von Dreamworx, am 21.10.2017

Die junge Journalistin Joanna Haslam muss sowohl ihre Erkältung auskurieren als auch die Trennung von ihrem Freund verkraften, dafür ist eigentlich Ruhe nötig. Doch davon will ihr Chef nichts wissen. Joanna bekommt den Auftrag, über die Trauerfeier des berühmten Schauspielers Sir James Harrison zu berichten. Während des Gottesdienstes sitzt Joanna neben einer älteren Dame namens Rose, die kurz darauf einen Schwächeanfall erleidet und von Joanna nach Hause gebracht wird. Rose zieht Joanna ins Vertrauen und erzählt ihr eine unglaubliche und geheime Geschichte, die Joanna aber nicht ernst nimmt. Tage später bekommt Joanna einen anonymen Brief, der sehr alte und geheimnisvolle Dokumente beinhaltet. Joanna möchte sich daraufhin nochmals mit Rose in Verbindung setzen, doch die ist bereits verstorben. Joanna wird neugierig und fängt an, Nachforschungen anzustellen, was Rose Tod und deren mysteriöse Geschichte betrifft. Sie ahnt nicht, dass sie sich dabei in größte Gefahr begibt, denn es gibt noch jemanden, der unbedingt verhindern will, dass das Geheimnis der Dokumente gelüftet wird. Wird es Joanna gelingen, alles aufzudecken?

Lucinda Riley hat mit ihrem Buch „Der verbotene Liebesbrief“ einen sehr unterhaltsamen und spannenden Roman vorgelegt, der allerdings eine Neuauflage eines ihrer älteren Werke unter einem anderen Pseudonym aus dem Jahr 2000 ist und sowohl Romantik- als auch Krimielemente in sich vereint. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft, er nimmt den Leser schnell mit in eine rundum fesselnde Geschichte. Normalerweise spielen sich die Geschichten der Autorin immer auf zwei Zeitebenen ab, doch in diesem Fall bleibt die Handlung konstant in den 90er Jahren und kommt ohne Zeitsprünge aus. Der Spannungsbogen wird recht früh angelegt und schraubt sich im Verlauf der Geschichte immer mehr in die Höhe. Die Unterteilung in verschiedene Handlungsstränge verleiht der Geschichte zusätzliche Spannungselemente. Die Autorin hat einige Wendungen eingebaut, so dass man als Leser aufgefordert wird, mit zu rätseln, um das Geheimnis zu entschlüsseln. Das Rätsel liegt allerdings nach 500 Seiten bereits offen auf dem Tisch, so dass man sich als Leser fragt, was da wohl noch kommen kann. Das Ende selbst war leider viel zu unglaubwürdig, was einen Sternenabzug rechtfertigt.

Die Charaktere sind durchweg interessant angelegt, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück. Sie wirken sehr eindimensional, die Autorin geht hier nicht in die Tiefe und lässt den Leser kaum an der Gefühlswelt der Protagonisten teilhaben. Joanna ist eine nette junge Frau, die sich nach der Trennung von ihrem Freund in die Arbeit kniet, um sich abzulenken. Sie ist nicht nur jobbedingt neugierig, sondern auch misstrauisch, hartnäckig und zielstrebig. Zoe ist die Enkelin des verstorbenen Sir James Harrison und eine aufstrebende Jungschauspielerin. Sie ist alleinerziehende Mutter und verschweigt beharrlich den Namen des Vaters ihres Sohnes. Marcus ist Zoes Bruder, ein Frauenheld mit besonderer Alkoholliebe. Bisher versucht er sich erfolglos, sich als Regisseur einen Namen zu machen. Überhaupt ist er ein recht undurchsichtiger und nicht gerade sympathischer Charakter mit der Neigung, mit dem Geld nur so um sich zu werfen. Charles ist der Vater von Zoe und Marcus und ein recht prominenter Hollywoodregisseur. Auch die übrigen Protagonisten geben der Handlung durch ihr Erscheinen die eine oder andere interessante Richtung. Im Großen und Ganzen fehlt es ihnen allen aber an Tiefe.

„Der verbotene Liebesbrief“ ist ein unterhaltsamer Roman, der wohl als eines der ersten Werke der Autorin gilt. Die Handlung ist spannend und lässt den Leser am Buch kleben. Jedoch wäre weniger mehr gewesen. Eine ausführlichere Ausarbeitung der Charaktere sowie ein nachvollziehbares Ende hätten die volle Punktzahl ergeben. Doch hier gilt: ganz nett für zwischendurch, doch leider nur Mittelmaß. Eingeschränkte Leseempfehlung!

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Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt, trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt der Trauerfeier bei. Wenig später erhält sie von einer alten Dame, die ihr dort begegnet ist, einen Umschlag mit alten Dokumenten – darunter auch einen Liebesbrief voller mysteriöser Andeutungen. Doch wer waren die beiden Liebenden, und in welch dramatischen Umständen waren sie miteinander verstrickt? Joannas Neugier ist geweckt, und sie beginnt zu recherchieren. Noch kann sie nicht ahnen, dass sie sich damit auf eine Mission begibt, die nicht nur äußerst gefährlich ist, sondern auch ihr Herz in Aufruhr versetzt – denn Marcus Harrison, der Enkel von Sir James Harrison, ist ein ebenso charismatischer wie undurchschaubarer Mann ...

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.

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