Die Geschichte der Bienen

Die Geschichte der Bienen (Buch)

Roman

Maja Lunde

Übersetzung: Ursel Allenstein

Buch
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England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch... (weiter)

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Details
AutorIn Maja Lunde
Übersetzung Ursel Allenstein
Seiten 528
EAN 9783442756841
Sprache deutsch
erschienen bei Btb
Erscheinungsdatum 20.03.2017
Ursprungstitel Bienes historie
Stichwörter Norwegischer Buchhändlerpreis
Imker
Familienroman
Bienensterben
Spiegel-Bestseller
Rezensionen
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Ø4.3 | 175 Meinungen

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Bienensterben
»Was liest Du?«-Rezension von Lesehoernchen99, am 28.02.2018
Tao lebt ihm Jahr 2098, die Bienen sind schon lange ausgestorben und Tao und ihre Gefährten bestäuben die Blüten auf den Obstbäumen von Hand. George lebt in den USA im Jahr 2007. Sein Lebenswerk ist die Imkerei. Schon seit Generationen lebt seine Familie von den Bienen und ihrem Honig. William ist Saathändler in England und lebt im Jahr 1852. Diese drei Menschen gaben zweierlei Dinge gemeinsam, ihre Liebe zu ihren Söhnen und die Bienen... Die Geschichte ist faszinierend. Jeder Protagonist hat sein Schicksal und trägt es mit Fassung. Jeder für sich erzählt von seiner Geschichte, man könnte gerade meinen, es hat nicht gemeinsam, aber am Ende werden die Fäden zusammengefasst und es ergibt eine stimmige, nachdenkliche Story, die mich total fasziniert hat. Nur zu gerne vergisst man die Notwendigkeit der Bienen für die Natur und vor allem für uns Menschen. Und damit meine ich nicht den Honig ;)
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 Ein besonderes Buch, in dem Naturwissenschaft, Spannung, Familie, Gefühle und die Zukunft ineinander greifen
»Was liest Du?«-Rezension von krabbe, am 13.02.2018


INHALT:
Die Geschichte der Bienen ist genau wie die Natur an sich ein vielseitiges Buch. Um die wichtige Rolle der Bienen in der Natur im Zusammenhang mit dem Fortschritt entsprechend aufzeigen zu können, spielt das Buch in drei Zeitsträngen mit drei Hauptpersonen:

1. Die junge chinesische Arbeiterin Tao im Bezirk 242 Shirong, Sichuan im Jahr 2098 muss aufgrund des massiven Bienen sterbens in der Vergangenheit jeden Tag per Hand Blüten bestäuben, um überhaupt die Nahrungsproduktion aufrecht erhalten zu können.
Als ihr kleiner Sohn bei einem Ausflug verunglückt, zeigt sich, dass die Natur unberechenbar für den Menschen geworden ist.

2. Der Naturwissenschaftler William aus Maryville, Hertfordshire, England im Jahr 1852 scheint aus akademischer Sicht gescheitert. Er konnte bislang keine wissenschaftliche Ausarbeitung erstellen, die seinen Lehrmeister stolz machen würde. Eine Schar voll Kinder und ein Saatguthandel hindern ihn. Doch eines Tages hat er die Idee einen andersartigen Bienenstock zu bauen.

3. Der Imker George aus Autumn Hill, Ohio USA im Jahr 2007 muss um seinen Hof bangen. Kosten- /Nutzenrechnung erscheint wichtiger als eine artgerechte Haltung und Züchtung der Bienen. Eines Tages kehren seine Bienen nicht mehr zurück...

FAZIT:
Obwohl 528 Seiten nicht wenig sind und der Perspektivwechsel durchaus etwas Konzentration abverlangen, konnte ich das Buch nicht weglegen und habe es nach kurzer Zeit durch gehabt.

Die drei Hauptprotagonisten und die kleinen eigentlichen Helden, die Bienen, haben mich durch den fesselnden Schreibstil von Maja Lunde in ihren Bann gezogen und ich MUSSTE wissen, was die Autorin ihren Lesern mit auf den Weg gibt. 

Bei der Lesung erklärte die Autorin ja, dass ihre Muttergefühle durchaus auf die einzelnen Textpassagen Einfluss genommen haben und in manchen Szenen fast überhand nahmen. Aber Kinder seien wichtig und daher habe sie die Beziehung zwischen den Kindern zu ihren Eltern besonders herausgearbeitet. Die Kleinen sind die "heroes of the story" und dies kann ich nur bestätigen. Sie stellen die Zukunft dar und prägen diese und auch ein bisschen die Eltern, wenn diese es zulassen.

Volle Punktzahl mit Blütenpollen für diese besondere Buch, in dem Naturwissenschaft, Spannung, Familie, Gefühle und die Zukunft ineinander greifen! Ich freue mich bereits jetzt auf das neue Buch "Die Geschichte des Wassers", das Band 2 im Rahmen des Klimaquartetts von Maja Lunde sein wird. 


Den Bericht zur Lesung findet Ihr HIER: https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2018/02/lesung-maja-lunde-die-geschichte-der.html


https://kleeblatts-buecherblog.blogspot.de/2018/02/rezension-maja-lunde-die-geschichte-der.html

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England im Jahr 1852: Der Biologe und Samenhändler William kann seit Wochen das Bett nicht verlassen. Als Forscher sieht er sich gescheitert, sein Mentor Rahm hat sich abgewendet, und das Geschäft liegt brach. Doch dann kommt er auf eine Idee, die alles verändern könnte - die Idee für einen völlig neuartigen Bienenstock. Ohio, USA im Jahr 2007: Der Imker George arbeitet hart für seinen Traum. Der Hof soll größer werden, sein Sohn Tom eines Tages übernehmen. Tom aber träumt vom Journalismus. Bis eines Tages das Unglaubliche geschieht: Die Bienen verschwinden. China, im Jahr 2098: Die Arbeiterin Tao bestäubt von Hand Bäume, denn Bienen gibt es längst nicht mehr. Mehr als alles andere wünscht sie sich ein besseres Leben für ihren Sohn Wei-Wen. Als der jedoch einen mysteriösen Unfall hat, steht plötzlich alles auf dem Spiel: das Leben ihres Kindes und die Zukunft der Menschheit. Wie alles mit allem zusammenhängt: Mitreißend und ergreifend erzählt Maja Lunde von Verlust und Hoffnung, vom Miteinander der Generationen und dem unsichtbaren Band zwischen der Geschichte der Menschen und der Geschichte der Bienen. Sie stellt einige der drängendsten Fragen unserer Zeit: Wie gehen wir um mit der Natur und ihren Geschöpfen? Welche Zukunft hinterlassen wir unseren Kindern? Wofür sind wir bereit zu kämpfen?