Die Perlenschwester (eBook)

Roman - Die sieben Schwestern 4 -

Lucinda Riley

Übersetzung: Sonja Hauser

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Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind, und ihre Herkunft ist ihr unbekannt. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig... (weiter)

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Details
AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Sonja Hauser
Seiten 608
EAN 9783641201920
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann Verlag
Erstverkaufsdatum 30.10.2017
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.35 MB
Veröffentlichungsjahr 2017
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CeCe, die Künstlerin
»Was liest Du?«-Rezension von NiWa, am 31.12.2017

 

CeCe d'Aplièse wurde wie ihre Schwestern adoptiert. Ihre Vorgeschichte ist nicht bekannt. Doch ihr Vater hat ihr nach seinem Tod einen Hinweis hinterlassen, der sie nach Australien zu einer dramatischen Geschichte Anfang des 20. Jahrhunderts führt.

Es handelt sich um den 4. Band der Sieben-Schwestern-Reihe, die ihre Leser mit mysteriösen Geheimnissen konfrontiert. Allesamt aufgewachsen wie gut betuchter Adel im märchenhaften Ambiente am Genfer See, wird es für die Schwestern nach dem Tod ihres Adoptivvaters Zeit, ihrer Herkunft auf den Grund zu gehen.

In diesem Band wird Schwester CeCes Geschichte ergründet, die sich bisher immer an ihre Lieblingsschwester Star geklammert hat.

Bei dieser Reihe werden insgesamt drei Geschichten erzählt: Die alles umspannende Handlung von Pa Salt und seinen adoptierten Töchtern, der man immer ein kleines Stückchen näher kommt, die Entwicklung der Schwester, der der jeweilige Band gewidmet ist, und ein historischer Part, der mit der Herkunft der thematisierten Schwester zusammenhängt. 

CeCe geht nun ebenfalls ihrer Herkunft auf den Grund. Zwar wusste sie lange nicht, ob sie der gelegten Spur folgen soll, hat es sich dann aber anders überlegt, weil sie sich verloren fühlt. 

So kommt es, dass sie das Leben und Werk von Kitty Mercer erkundet. Eine Frau, die um die Jahrhundertwende als junges Mädchen den Weg von Schottland nach Australien fand, um ein dramatisches Leben zu begehen, dass bis in die Gegenwart Konsequenzen trägt. 

Der Handlungsstrang um CeCe hat mir diesmal weniger gefallen. Es treibt sie nach Australien und ihre Suche verläuft eher unspektakulär. Die Erzählung ist eintönig und hat einen bemühten Eindruck auf mich gemacht. Zudem wurde noch eine Nebenhandlung in diesen Strang gepfercht, wahrscheinlich um das Ganze etwas aufzupeppen. Zumindest bei mir hat das nicht funktioniert, weil ich es als ausgefranst und lieblos empfunden habe.

Ich hatte mir CeCe bisher ganz anders vorgestellt. In den vorherigen Bänden habe ich sie als dominant und aggressiv erlebt, während sie selbst als Protagonistin eher ein verunsichertes Hascherl (auf Hochdeutsch: eine verschlossene, verunsicherte Person) ist. Es gefällt mir auch weniger, dass Riley sie äußerlich in den Schatten ihrer Schwestern stellt, weil sie nicht dem gewohnten Barbie-Look entspricht und CeCe dadurch machmal einen richtig armseligen Eindruck macht. 

Eher eine Randerscheinung, dennoch bemerkenswert, ist die Kunst der Aborigines, die zwar thematisiert, aber nicht zu sehr aufgebauscht wird. Einerseits fand ich das gut, weil es mir persönlich an Bezug zur Kunst fehlt, andrerseits hat auch dieses Element in CeCes Strang auf mich etwas farblos gewirkt.

Dafür war Kitty Mercers Geschichte packend, dramatisch und sehr spektakulär. In jungen Jahren wurde sie - eher durch Zufall - von Schottland nach Australien verschifft und hat ein bewegendes Leben geführt, das mich nicht so schnell losgelassen hat. Zwischen den Zeilen lag eine Portion von Pioniergeist und Abenteuerlust, die grad in dieser historischen Epoche für eine Frau eher ungewöhnlich ist.

Insgesamt hat mich Lucinda Riley nicht enttäuscht, auch wenn ich mir von CeCes Geschichte ein bisschen mehr Aufregung versprochen hatte. Im Gegenzug dazu taucht man mit Kitty in das heiße Australien ab, darf mit ihr ein bewegendes Leben durchmachen und ahnt von Beginn an, dass es sehr ergreifend wird.

Meiner Meinung nach ist dieser vierte Band der Reihe genauso lesenswert wie die Vorherigen und ist dank der unnachgiebigen Kitty Mercer eine Perle im Bücherregal. 

Die Sieben-Schwestern-Reihe:
1) Die sieben Schwestern
2) Die Sturmschwester
3) Die Schattenschwester
4) Die Perlenschwester

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Der vierte Teil der Spurensuche
»Was liest Du?«-Rezension von TheCoon, am 14.12.2017

Dies ist der vierte Teil der Sieben-Schwestern-Reihe von Lucinda Riley. Die vorherigen Bände dieser Reihe haben mir super gefallen, deswegen musste ich bei diesem hier auch gleich zuschlagen.

Zum Cover muss ich sagen, dass sich der Verlag hier jedes Mal selbst übertrifft. Alle sind wunderschön, doch das vom aktuellen Band gefällt mir mit Abstand am besten. Es passt perfekt zur Geschichte und lädt ein zum Lesen.

In diesem Teil wird das Leben von CeCe beleuchtet, die vierte d’Apliese Schwester. Sie war mir zuvor von allen am unsympatischsten, da sie von ihren Schwestern immer als laut und schwierig beschrieben wurde. Ich hatte gehofft sie in diesem Buch von einer anderen Seite kennenzulernen und diese Hoffnung wurde auch erfüllt. Ich kann mir vorstellen, dass das Zusammenleben mit ihr schwierig ist, allerdings lernt man auch ihre zarte Seite kennen. Sie hat weit weniger Selbstbewusstsein als ich dachte und macht eine sehr starke Entwicklung bei ihrer Spurensuche durch.

Ihre Spurensuche führt sie zunächst nach Thailand und dann weiter nach Australien. Hier muss sie bereits einige Ängste überwinden, da sie zum Einen fliegen und zum Anderen alle Arten von Krabbeltieren hasst, die es in Australien ja zur Genüge gibt. Mit Hilfe von Chrissi, mit der sie schnell Freundschaft schliest dröselt sie ihr Familiengeheimnis langsam auf. Dabei verliebt sie sich gleichzeitig noch in Land und Leute.

Die zweite Zeitebene, die ja typisch für Lucinda Riley ist, erzählt das Leben von Kitty Mercer, die als junges Mädchen aus Schottland nach Australien kommt. Zunächst ist unklar, wie Kittys und Ceces Leben verknüpft sind, aber nach und nach entwirrt sich alles. Kitty wächst in Australien zu einer starken und selbstbewussten Frau heran. Auch sie macht eine starke und positive Veränderung durch. Doch sie hat auch einige Macken und macht viele Fehler in ihrem, von Schicksalsschlägen geplagten, Leben.

Die Protagonisten in Lucinda Rileys neuestem Buch sind mal wieder sehr gut ausgeleuchtet, alle haben ihre Ecken und Kanten und eine richtige Persönlichkeit. Die Schauplätze waren genauso gut und ausführlich beschrieben. Wie üblich bei dieser Reihe würde ich mich jetzt am liebsten ins nächste Flugzeug setzen.

Die Antwort, wer nun CeCes leibliche Eltern sind hat mich leider doch etwas enttäuscht, da sie sehr kurz ausfällt. Und auch Probleme aus der Gegenwart, die sie zurück in London löst, werden dann so hopplahopp abgehandelt, was ich eher als störend empfand.

Fazit: Obwohl auch diese Geschichte viele schöne Seiten hat, finde ich doch, dass es sich hier um das schwächste Buch der Reihe handelt. Die Geschichte ist zwar an sich interessant und facettenreich, allerdings kommt keine richtige Spannung auf. Es gibt viele Scheidewege im Leben der Protagonisten aber leider trotzdem keine atemberaubenden Momente. Jeder Fan von Lucinda Riley wird hier dennoch auf seine Kosten kommen. Sie bleibt ihrem Stil treu und liefert eine solide und interessante Geschichte ab.

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Wie auch ihre Schwestern ist CeCe d'Aplièse ein Adoptivkind, und ihre Herkunft ist ihr unbekannt. Als ihr Vater stirbt, hinterlässt er einen Hinweis – sie soll in Australien die Spur einer gewissen Kitty Mercer ausfindig machen. Ihre Reise führt sie zunächst nach Thailand, wo sie die Bekanntschaft eines geheimnisvollen Mannes macht. Durch ihn fällt CeCe eine Biographie von Kitty Mercer in die Hände – eine Schottin, die vor über hundert Jahren nach Australien kam und den Perlenhandel zu ungeahnter Blüte brachte. CeCe fliegt nach Down Under, um den verschlungenen Pfaden von Kittys Schicksal zu folgen. Und taucht dabei ein in die magische Kunst der Aborigines, die ihr den Weg weist ins Herz ihrer eigenen Geschichte ...

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.

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