Die Zeitagenten

Die Zeitagenten (Taschenbuch)

Eine Novelle

Taschenbuch
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Ein Mord im Jahr 2239, doch bei der Leiche liegen Notizzettel aus dem 19. Jahrhundert. Um das aufzuklären, werden die beiden Zeitagenten Johann und Karl vom wilhelministischen Wiesbaden zu ihren Kollegen nach London ins... (weiter)

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Details
AutorIn Joachim Sohn
Seiten 230
EAN 9783945045077
Sprache deutsch
erschienen bei Art Skript Phantastik
Erscheinungsdatum 03.2017
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.5 | 4 Meinungen

davon Rezensionen:
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davon Bewertungen:
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eine ungewöhnliche Zeitreise
»Was liest Du?«-Rezension von meggie, am 14.03.2017


London, 2239: Die Zeitagenten Johann und Karl werden zu einem mysteriösen Mordfall gerufen. Bei der Leiche lag ein Zettel aus dem 19. Jahrhundert. Johann und Karl machen sich an die Aufkärung. Dabei werden sie immer weiter in die Vergangenheit geschickt, bis ins Jahr 1879, wo sie an einer Flaschenpoststation neue Hinweise erhalten. Doch auch hier ist ihre Reise nicht beendet. Das 13. Jahrhundert scheint mehr Auflösung zu bringen. 
Ein kleines Büchlein mit einer kleinen Geschichte? Oh nein, ein kleines Büchlein mit einer großen Geschichte voll Abenteuer, Zeitsprüngen und der Suche nach der Aufklärung eines Mordes. Der Autor hat auf 230 Seiten eine spannende Story geschaffen, die mich durchweg unterhalten hat. 
Ich hatte zwar ein paar Probleme mit den Zeitsprüngen, die leider nur durch Absätze gekennzeichnet waren (hier wären vielleicht kleine Zwischen-Überschriften hilfreich gewesen), ansonsten bin ich mit Spannung durch die Zeit mitgereist und habe versucht mitzurätseln. Die Aufklärung des Rätsels ist zwar schnell erledigt, aber es hängt viel, viel mehr damit zusammen.
Die Charaktere, allen voran Johann und Karl waren mir sehr sympathisch. Gerade Karl, der mit seinem jugendlichen "Leichtsinn" so manch interessante Wendung in die Geschichte brachte. Aber auch für Johann eine sehr große Hilfe ist. 
Aber auch die anderen Charaktere sind sehr gut rübergebracht. Man kann das Handeln sehr gut mitverfolgen. Die geschichtlichen Aspekte, die in die Geschichte eingeflochten wurden, haben sich sehr gut eingefügt bzw. die fiktive Geschichte wurde um die historischen Begebenheiten gesponnen. So hatte man fast das Gefühl, dass es sich zu den Zeiten, in denen sich die Zeitagenten aufhalten, auch wirklich so abgespielt hat.
Die Time-Agent-Organisation 2223 ist eine interessante Idee des Autors und bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten, die bestimmt auch ausgeschöpft werden. Dies beweist auch der kleine Cliffhanger, der am Ende eingebaut wurde.
Wie immer bei den Büchern aus dem Art Skript Phantastik Verlag ist das Design des Buches zu erwähnen. Mit viel Liebe zum Detail ist alles gestaltet. Sei es das Cover, der Klappentext oder das gesamte Innenleben. Hier findet man immer wieder Zeichnungen, die die Geschichte unterstreichen. 
Das Buch ist kleiner als ein normales Taschenbuch. Beim Lesen hatte ich am Anfang etwas Probleme, das Buch zu halten. Doch mit der Zeit habe ich eine Technik entwickelt, so dass es dann doch gut klappte.
Bei der Geschichte handelt es sich um eine Novelle, also eine kürzere Erzählung. Trotzdem hatte ich nicht das Gefühl, dass etwas fehlen würde.
Ich freue mich, weitere Geschichten des Autors zu lesen, gerade von der TAO 2223.
Im Art Skript Phantastik Verlag ist auch noch eine weitere Novelle von M.W. Ludwig mit dem interessanten Namen "Der Earl von Gaudibert" erschienen. 
Fazit:
Eine Zeitreise der besonderen Art. 
 

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Spannender Steampunk Krimi
»Was liest Du?«-Rezension von Grüne Ronja Sonnenplume, am 10.02.2017

Dieses Buch ist spannend. Aber auch verwirrend. Ich hatte einen nicht ganz so leichten einstieg, weil die vielen Leute und Zeiten mich etwas verwirrt haben, aber mit der Zeit sieht man durch. Sobald erstmal alle in einer Zeit angekommen sind, ist es auch sehr spannend und fesselnd, sind doch Zeitreisen immer ein heikles Thema, weil man oft die Konsequenzen gar nicht beurteilen kann. Aber die Zeitagenten haben da natürlich Erfahrung, und so läuft alles, mehr oder weniger, nach Plan.
Die Idee der Zeitagenten ist fantastisch. Es ist nicht nur so, dass Leute aus der Zukunft zurückreisen und etwas ändern, sondern sie haben auch Agenten aus der jeweiligen Zeit vor Ort. Das finde ich absolut genial.
Auch das Prinzip der Flaschenpost in Wiesbaden ist sehr genial. Mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.
Die Personen sind so unterschiedlich wie ihre Zeiten, doch alle sehr charmant. Henry spricht eine sehr witzige Art von Denglisch, die den Leser auf eine gute Art und Weise aus dem Konzept bringt. Johann ist ein ziemlich strenger Zeitagent, doch sein Gehilfe Karl macht das weg. Und Nina ist atemberaubend.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und man kann die Novele quasi in einem Rutsch durchlesen, sich etwas in der Zeit verlieren, es sei denn man ist müde, so wie ich, dann klappt es nicht ganz. ;) Trotzdem ein sehr gutes Buch, ich wurde sehr gut und spannend unterhalten, und das ist nach der ganzen Verwirrung am Anfang das wichtigste.

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Ein Mord im Jahr 2239, doch bei der Leiche liegen Notizzettel aus dem 19. Jahrhundert. Um das aufzuklären, werden die beiden Zeitagenten Johann und Karl vom wilhelministischen Wiesbaden zu ihren Kollegen nach London ins Jahr des Verbrechens gerufen. Eine Tatortsimulation liefert weitere wichtige Hinweise, die sie nach 1879 zu einer Flaschenpoststation führen. Der zu diesem Zeitpunkt noch geplante Mord muss verhindert werden. Doch das ist nicht das Ende ihrer Reise, denn der Beginn einer ganzen Mordserie liegt im 13. Jahrhundert. Ein neuer Fall für die Time-Agent-Organisation 2223.