Die fünfte Welle. Band 01 (Buch)

Roman

Rick Yancey

Übersetzung: Thomas Bauer

Buch
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Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen... (weiter)

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Details
AutorIn Rick Yancey
Übersetzung Thomas Bauer
Seiten 496
EAN 9783442313341
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann Verlag
Erscheinungsdatum 14.04.2014
Ursprungstitel The Fifth Wave Vol. 1
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.2 | 125 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.4 |  33 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  92 Bewertungen

5 Sterne
( 18 )
4 Sterne
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3 Sterne
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2 Sterne
1 Stern

Hat mir gefallen
»Was liest Du?«-Rezension von SLovesBooks, am 09.07.2017

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich auf Grund des Films sehr interessiert. Nun kenne ich beides und werde dazu auch unten noch einmal ein paar Sätze dazu schreiben.

Das Buch hat durchgehend eine ganz eigene Stimmung. Man liest die ersten paar Seiten und ist sofort Teil davon. Es ist von Anfang an recht düster und bekommt erst mit der Zeit, auch auf Grund von Rückblenden ein paar Lichtblicke.

Die Situation nach den einzelnen Wellen wird eindrucksvoll beschrieben. Wir sehen es alles aus der Sicht der Protagonistin Cassie. Sie ist ein Teenager und hatte eigentlich ein ganz normales Leben, mit ganz normalen Teenager-Problemen. Bis sich plötzlich alles auf einen Schlag ändert. Die Teile, die aus ihrer Perspektive geschrieben wurden, werden mit Rückblicken zu der Zeit vor und kurz nach der Welle bis hin zur Gegenwart durchzogen. Diese Rückblenden werden immer wieder in die aktuelle Handlung eingestreut, sodass der Leser erst mit dem Fortschreiten der Handlung in der Gegenwart mehr über die Hintergründe in der Vergangenheit erfährt. So ist der Kontrast zwischen Cassies Charakter in der Vergangenheit und in der Gegenwart gerade am Anfang sehr groß. Erst mit Fortschreiten der Handlung und, wenn sich der Kreis langsam schließt erklärt sich die Verwandlung von Cassie und was sie so anders hat werden lassen. 

Außerhalb von Cassies Handlungsstrang gibt es auch noch andere, wie zum Beispiel den von Cassies kleinem Bruder. So wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was die Handlung zum einen spannender und zum anderen komplexer werden lässt. Meist gibt es einen Perspektivwechsel mit einem Cliffhanger. So möchte man stets weiterlesen. 

Als auch noch Evans Figur hinzukommt ist die Verwirrung perfekt. Man weiß nicht, wem man noch trauen kann und wem nicht. Es beginnt das Rätselraten, welches einen bis zur letzten Seite nicht mehr loslässt. 

Mir haben alle Charaktere durchgehend gut gefallen. Ich hatte das Gefühl über jeden die notwendigen Informationen zu bekommen. Sie sind alle nachvollziehbar und tiefgehend ausgearbeitet. 

Der Schreibstil ist wirklich gut. Es ließ sich super flüssig lesen. Alles wirkt sehr authentisch. Man kann sich gut in die Situationen hineinversetzen.

Insgesamt war es ein richtig spannendes Buch. Mir hat die Idee gut gefallen so wie auch die Umsetzung. Die Charaktere sind gut angelegt und ich bin mir sicher, dass man im zweiten Teil noch so einiges erwarten darf.

Zum Vergleich Film/Buch:
Ich mag beides. So großartig ist der Unterschied zwischen beidem nicht. Ich finde, dass sie sich bei der Verfilmung diesmal wirklich Mühe gegeben haben. In dieser Richtung habe ich in letzter Zeit wirklich Schlimmeres gesehen, wo quasi nichts mehr vom Buch übrig geblieben ist, abgesehen von den Namen. Mein Fazit ist, dass sich beides lohnt.

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Sehr interessante Dystopie
»Was liest Du?«-Rezension von Secret_Storys, am 17.04.2017

Ich liebe den Schreibstil von Rick Yancey. Er hat eine so leichte Art zu schreiben und kann alles so genial mit seinen Worten beschreiben. Die Umgebungen und die Menschen konnte ich mir immer sehr leicht vorstellen und die Gefühle kamen durch seine Worte so toll hervor, dass er nicht erst groß aufzählen musste, wie sich ein Charakter grade fühlte.
Ich konnte das Buch dadurch sehr leicht und flüssig lesen. Die Seiten flogen regelrecht an mir vorbei, ohne dass ich dies merkte und schon waren wieder 100 Seiten gelesen und ich habe es nicht mitbekommen.
Die Anfänge der Kapitel waren immer ein wenig verwirrend, da das Buch aus mehreren Sichtweisen geschrieben ist, man aber nie einen Hinweis am Anfang der Kapitel bekommt, aus welcher Sicht man die Geschichte nun weiterliest. Doch je weiter ich das Buch gelesen habe, desto leichter fiel es mir und hat mein Lesevergnügen nicht eingeschränkt.

Die Idee die hinter dieser Dystopie steckt ist in ihren Grundzügen nicht neu, aber ich finde sie einfach klasse! Die Idee mit den verschiedenen Wellen und einige andere Dinge, die ich hier jetzt nicht weiter aufzählen möchte, sind toll umgesetzt und mit viel Spannung herüber gebracht. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es an einem Tag durch. Es gibt auch ein paar Twist, von denen ich zwar eins/zwei vorhersehen konnte, aber das hat mich in keinster Weise gestört. Und zum Ende hin wurde die Spannung noch ein wenig hoch gepusht und ich wurde voller Neugierde zurückgelassen.

Die Charaktere haben mir allesamt sehr gut gefallen. Es waren nicht zu viele, so dass man den Überblick behalten konnte und ohne Probleme mit den Namen klar kam.
Cassie ist eine klasse Hauptperson! Sie trotz nur so vor Mut, Stärke und Entschlossenheit, aber trotzdem bekommt man immer wieder Einblicke in ihre verletzliche und ängstliche Seite. Diese Balance fand ich toll, weil sie dadurch viel realistischer erscheint. Denn mal ehrlich, wie realistisch ist ein Hauptcharakter der bei einer Alieninvasion, ohne mit der Wimper zu zucken, in alle Schlachten hinein rennt und nie auch nur den Hauch von Angst verspürt?
Die anderen Charaktere haben alle toll in die ganze Story gepasst und niemand kam mir irgendwie fehl am Platz vor.
Durch die verschiedenen Perspektiven konnte ich auch tolle Einblicke in die verschiedenen Personen bekommen, ihre Charaktere, Gedanken und Gefühle verstehen und meistens auch nachvollziehen.

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Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Das hat auch Cassie lernen müssen, denn seit der Ankunft der Anderen hat sie fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Das Wenige, was sie noch besitzt, passt in einen Rucksack. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie, nachdem sie auf der Flucht vor den Anderen angeschossen wurde. Eigentlich weiß sie, dass sie ihm nicht vertrauen sollte. Doch sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält ...