Donnerstags im Fetten Hecht

Donnerstags im Fetten Hecht (Taschenbuch)

Roman. Ausgezeichnet mit dem ITB Buch Awards 2013

Taschenbuch
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Der abgedrehteste Roadtrip aller Zeiten! Der Donnerstag ist der Höhepunkt in Siebeneisens eintöniger Woche - dann trifft er sich zum Tipp-Kick im Fetten Hecht. Eines Abends kommt sein Kumpel Schatten mit Neuigkeiten... (weiter)

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Details
AutorIn Stefan Nink
Seiten 412
EAN 9783809026228
Sprache deutsch
erschienen bei Limes Verlag
Erscheinungsdatum 08.2012
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 23 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  10 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.2 |  13 Bewertungen

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Witzig aber nicht albern
»Was liest Du?«-Rezension von Maik, am 02.11.2015

"Donnerstags im fetten Hecht" von Stefan Nink ist genial.

Jeden Donnerstag treffen sich drei Freunde im fetten Hecht (einer Kneipe in Oer-Erkenschwick) zu einer "echten Männerrunde". Zu einem der üblichen Donnerstage kommt einer der Freunde zu spät. Er war beim Notar, der ihn über den Tod einer unbekannten Tante informiert hat. Die große Überraschung - Schatten kann ein gewaltiges Vermögen erben, es gibt allerdings eine Bedingung... Er muss die 8 Miterben auftreiben, die auf der ganzen Welt verstreut leben. Eigentlich keine große Sache, doch hat Schatten Flugangst und bittet daher seine Freunde ihn zu unterstützen. Sie sollen natürlich alles bekommen, was sie brauchen um die Aufgabe zu erfüllen. Siebeneisen sagt zu und das Abenteuer beginnt. Eine Riese um die ganze Welt zu den Verwandten folgt, doch leider tritt Siebeneisen immer wieder in Fettnäpfchen. Außerdem ist die "Großzügigkeit" Schattens doch eher eingeschränkt.

Der Autor, Stefan Nink ist selbst Reisereporter und hat sein Wissen in die Geschichte einfließen lassen. So macht das Buch einfach jede Menge Spaß und man erfährt auch noch etwas über ein paar Länder.

Im Bereich "Humor" für mich die beste Leseerfahrung seit langem.

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Eine abenteuerliche Reise voller skuriller Situationen und Menschen
»Was liest Du?«-Rezension von Katharina, am 27.01.2015

~~Worum geht es?

 

Siebeneisen, Journalist bei einer Tageszeitung in Oer -Erkenschwick, führt ein ruhiges Leben. Er ist im Grunde ein  zufriedener Mensch, der brav seinen Pflichten nachgeht und nach getaner Arbeit von der Ferne träumt. Sein Leben reicht ihm so, wie es ist. Einmal die Woche, und zwar an jedem Donnerstag, trifft er sich mit seinen beiden Freunden Wipperfürth und Schatten in der Stammkneipe dem Fetten Hecht. Außer Tipp-Kick-Wettspielen passiert dort eigentlich nicht viel, doch eines Tages ändert sich genau in dieser Kneipe einiges für Siebeneisen. Sein Kumpel Schatten erbt 50 Millionen Euro. Der kleine Haken daran, damit die Summe ausgezahlt wird, müssen alle Miterben gefunden werden. Insgesamt 7 Personen, die auf der ganzen Welt verstreut leben, müssen ausfindig gemacht und über ihr Erbe informiert werden. Schnell ist klar, Siebeneisen ist dafür der richtige Mann. Nicht ganz so begeistert von dieser Idee wie seine beiden Freunde, begibt er sich dann doch auf eine abenteuerliche Reise. Australien, Südafrika, China und noch viele andere Stationen wird er dafür bereisen und dort auf die kuriosesten Menschen und Sitten treffen.

 

Meine Meinung:

Donnerstags im Fetten Hecht ist der Vorgänger von Freitags in der Faulen Kobra und beide Bücher haben mir sehr gut gefallen!

 

Die Abenteuerreisen des Siebeneisen sind einfach immer wieder sehr lustig.

Siebeneisen ist ein geduldiger und ruhiger Mensch, der für seine Freunde einiges in Kauf nimmt.

Er gerät von einer abenteuerlichen Situation in die Nächste, oft unschuldig. Auf seiner Reise lernt er außerdem die ungewöhnlichsten Personen kennen, die man sich vorstellen kann. Eine davon ist Geisterjägerin Lawn. Eine Frau, die ihr Geld damit verdient, mit Geistern zu kommunizieren.

Wie Ihr seht, die Charaktere sind zum Teil wirklich schrullig und verrückt, dennoch charmant. Genau das macht so viel Spaß. Es ist alles immer ein wenig verrück, aber dennoch nicht lächerlich.

 

Das alles macht das Abenteuer "Miterbensuche" zu einer Reise, die man irgendwie selbst gern erlebt hätte. Mit ein paar Ausnahmen vielleicht. ;-)

Siebeneisen kommt in gefährliche und abenteuerliche Situationen, es passiert so viel und irgendwie übersteht er das Meiste auf irgendeine Art und Weise. In der Regel mit mehr Glück als allem anderen. ;-)

Seine beiden Freunde, Schatten und Wipperfürth, die ihm von zu Hause aus helfen wollen, machen es meistens nur noch schlimmer. Aus Geiz wird nämlich ein Billigflieger nach dem anderen gebucht, direkte und komfortable Verbindungen? Fehlanzeige! Die Unterkünfte sehen entsprechend aus. Zwei Freunde, die man eigentlich auf den Mond schießen könnte, die gleichzeitig aber irgendwie liebenswert sind.

 

Ich habe damals zufällig Freitags in der Faulen Kobra zuerst gelesen. Man kann die beiden Bücher gut unabhängig voneinander verstehen. Aber es lohnt sich, beide zu lesen. Wobei mir Freitags in der Faulen Kobra vielleicht doch noch ein wenig besser gefallen hat. Aber wirklich nur ein wenig.

 

Stefan Nink schreibt so authentisch, dass man glauben könnte, dass alles wirklich genauso geschehen ist. Das liegt wohl auch daran, dass er selbst viel auf Reisen ist und darüber berichtet. So sind mittlerweile über 30 Reisebücher entstanden.

Bei beiden Büchern habe ich richtig Fernweh bekommen. Es macht einfach Spaß, Siebeneisen auf seiner Reise zu begleiten. Einer lustigen, bunten und chaotischen, manchmal gefährlichen Abenteuerreise.

 

Wirklich ein sehr schönes Buch für alle, die gern mal wieder ein wenig in die Ferne schweifen wollen, sehr gute Charaktere zu schätzen wissen und es abenteuerlich, lustig und skurril mögen.

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Der abgedrehteste Roadtrip aller Zeiten! Der Donnerstag ist der Höhepunkt in Siebeneisens eintöniger Woche - dann trifft er sich zum Tipp-Kick im Fetten Hecht. Eines Abends kommt sein Kumpel Schatten mit Neuigkeiten in die Stammkneipe: Er hat geerbt. Zumindest fast. Denn die fünfzig Millionen werden ihm nur ausgezahlt, wenn er seine sieben Miterben auftreibt. Die allerdings sind in alle Welt verstreut. Siebeneisen macht sich auf die Suche, die im australischen Outback beginnt - aber das ist bloß die erste Station einer haarsträubenden Weltreise ... Urkomisch und voller skurriler Anekdoten über Länder und Sitten.