Elsa ungeheuer

Elsa ungeheuer (Buch)

Roman

Buch
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Elsa ist starrköpfig, widerspenstig, verletzlich und manchmal schlicht und einfach ein Biest. Für den Künstler Lorenz Brauer und seinen Bruder Karl ist ihr Name gleichbedeutend mit Schicksal. Doch was ist am Ende... (weiter)

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Details
AutorIn Astrid Rosenfeld
Seiten 288
EAN 9783257068504
erschienen bei Diogenes
Erscheinungsdatum 21.02.2013
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø3.5 | 35 Meinungen

davon Rezensionen:
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✎ Astrid Rosenfeld - Elsa ungeheuer
»Was liest Du?«-Rezension von Jecke, am 15.04.2016

Nie und nimmer habe ich mit der Lektüre gerechnet, die hier und jetzt vor mir liegt..

Zuerst hatte ich beim Lesen immer den Film "Forrest Gump" im Kopf. Nicht wegen der Story, sondern weil Forrest ja seine Geschichte erzählt und das mit einer Stimme, die ein wenig melancholisch angehaucht ist. Genau diese Stimme verband ich anfangs mit Karl, aus dessen Sicht dieses Buch geschrieben wurde. Ich fand, das passte einfach super und hat mich von Beginn an in die Geschichte mitgenommen. (auch wenn sich das irgendwann verlor - die Stimme, nicht das Mitnehmen)

Der Schreibstil der Autorin ist sehr speziell. Nicht zu speziell, aber doch wirklich außergewöhnlich. Es klingt alles sehr poetisch und doch nicht zu abgehoben. Ich finde, sie trifft einfach genau den richtigen Ton für dieses Werk. Ich bin sonst nicht so für einen gehobenen Text, aber hier war für mich einfach alles stimmig.

Auch die Story ist keine 0815-Abfertigung, was man beim Lesen des Klappentextes vielleicht annehmen könnte. Der ein oder andere Charakter bleibt vielleicht ein bisschen schwach, dafür sticht jemand wie Karl wunderbar heraus. Zwar hat mit der Anfang besser gefallen, aber auch das Ende ist nicht so verkehrt. Eine Geschichte, die man irgendwie schon kennt und doch ganz anders daherkommt.

Es ist jetzt nicht unbedingt eines meiner Lieblingsbücher, weil es halt so ganz speziell ist, aber auf jeden Fall hallt es lange nach und ich werde es Lesern empfehlen, die gerne auch mal etwas anderes als Mainstream lesen.

Ich kannte von Astrid Rosenfeld bisher kein Buch, aber ich werde mir nun ebenfalls "Adams Erbe" anschauen, welches ja auch richtig hoch gelobt wird.

©2016

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Herzjesulein und die Kunst
»Was liest Du?«-Rezension von Isabel, am 30.12.2015

"Elsa ungeheuer" ist wirklich ein ganz ungewöhnliches Buch, das muss man sagen. Der Leser ist häufig amüsiert, manchmal befremdet und selten verwirrt. Die Figuren sind vielschichtig und begleiten einen durch die gesamte Handlung.

Zentraler Charakter dieses Buch ist nicht unbedingt Elsa, sondern ein kleiner dicker Junge namens Karl, der seinen Lebensweg mit und ohne Elsa macht. Hierbei liegt eine gewisse Tragik in der ganzen Sache, denn die Geschichte erzählt auch den Aufstieg und Niedergang vieler Figuren, die einem mehr oder weniger ans Herz wachsen. Die Kunst ist ebenfalls ein zentrales Thema in diesem Roman und obwohl ich kein großer Kenner der Branche bin, zeigt die Geschichte sehr eindrücklich, wie schnelllebig und manchmal verrückt die Branche ist.

Liebe Leser, viel Spaß mit der ältesten Frau der Welt, dem Murmeltier, guten und bösen Menschen...und Elsa :) 

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Elsa ist starrköpfig, widerspenstig, verletzlich und manchmal schlicht und einfach ein Biest. Für den Künstler Lorenz Brauer und seinen Bruder Karl ist ihr Name gleichbedeutend mit Schicksal. Doch was ist am Ende stärker Ruhm? Rausch? Rache? Oder die Liebe?