Freitags in der Faulen Kobra

Freitags in der Faulen Kobra (Taschenbuch)

Roman

Taschenbuch
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Urkomisch, kurios, schräg - Siebeneisen ist zurück! Und wieder ist Siebeneisen auf einer unfreiwilligen Reise um die Welt - dieses Mal auf der Suche nach den Einzelteilen einer magischen Ganesha-Statue, die James... (weiter)

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Details
AutorIn Stefan Nink
Seiten 446
EAN 9783809026365
Sprache deutsch
erschienen bei Limes Verlag
Erscheinungsdatum 17.03.2014
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø3.7 | 8 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  2 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.5 |  6 Bewertungen

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1 Stern

unterhaltsam mit viel Situationskomik und Wortwitz
»Was liest Du?«-Rezension von Eveline, am 06.08.2015

Der Oer-Erckenschicker Journalist Siebeneisen befindet sich nach erfolgreich beendeter  weltweiter Suche nach den Verwandten seines Kumpels Schatten zusammen mit dem dritten im Bunde, dem VHS-Kurs-versierten Besserwisser Wipperfürth im zum Hotel umfunktionierten Palast des Mahardschas von Joompla, wo er den letzten Verwandten fand.Da passiert ein verhängnisvoller Diebstahl : ein Teil der glückbringenden Statue des Elefantengottes Ganesha, seit Jahrhunderten im Besitz der Herrscherdynastie, wird aus der Schatzkammer des Palastes gestohlen. Der Maharadscha befürchtet nun, dass die Diebe versuchen werden, auch die anderen 6 Teile der Statue, die vor 250 Jahren von James Cook auf Bitte seines Vorfahren hin  in entlegnen Ecken der Welt verborgen wurde, zu finden und die Statue wieder zusammebnzusetzen, da diese nicht nur Glück bringt sondern auch Macht verleiht.Während Siebeneisen durch den Stich eines Insektes  bewusstlosim Krankenhaus liegt, verpflichtet sich Wipperfürth , von einer verlockenden Belohnung verführt, in beider Namen zur Suche nach den anderen Teilen. Im Teehaus zur Faulen Kobra verunglückt er jedoch, so dass  Siebeneisen allein auf die Jagd gehen muss, uonline unterstützt aus Der Faulen Kobra vom verletzten Wipperfürth und dem extra angereisten Schatten.  Er versucht nun, die weiteren Teile zu finden, trotz der eher mageren Hinweise und dabei noch schneller zu sein als die dreisten Diebe.Auf den Spuren von Thomas Cook reist Siebeneisen um die Welt, Tonga und Neuseeland sind die ersten Stationen der abenteuerlichen Suche.
Diese Jagd wird ausserordentlich vergnüglich geschildert. Nicht nur Siebeneisen und seine Kumpane Wipperfürth und Schatten, sondern auch alle Nebenfiguren, wie zB die Prinzessin von Tonga oder der neuseeländsche Bergführer sind liebevoll detailliert und originell beschrieben.
Dazu kommt noch,dass der beserrwisserisce Wippperfürth und der knauserige Schatten die Reise noch abenteuerlicher gestalten, indem sie aus Sparsamkeitsgründen recht abenteuerliche Reiseriouten und Unterbringungen wählen. Der Schreibstil ist locker, humorvoll , mit sehr viel Situationskomik  und Sprachwitz und daher sehr flüssig und entspannt zu lsen.
Mir hat das Buch viel Lesespass bereitet.
Zum Schluss noch eine Bemerkung zum ersten Abenteuer : zwar wird einige Male auf die Erlebnisse aus dem  Buch "Donnerstags im fetten Hecht" Bezug genommen, doch zum Leseverständnis ist die Kenntnis nicht erfrderlich.

 

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Siebeneisens zweites Abenteuer - absolut lesenswert!
»Was liest Du?«-Rezension von Lars, am 25.05.2014

Der Inhalt:

Als Siebeneisen nach seiner ersten unfreiwilligen Weltreise an einem Yogakurs in einem indischen Palasthotel teilnimmt, ahnt er noch nicht, was das Schicksal wieder einmal für ihn bereithält. Im Auftrag des Maharadschas soll er sich auf die Suche nach den von James Cook versteckten Teilen einer Ganesha-Statue machen, die dem Herrscherhaus einst Macht und Reichtum bescherte. Auch wieder dabei: Wipperfürth und Schatten, die Siebeneisen aus dem Teehaus zur Faulen Kobra eher weniger sinnvoll unterstützen...

Das Buch:

Bewertung: 4,5 von 5 Sterne

Nach dem ersten Geniestreich von Stefan Nink, "Donnerstags im Fetten Hecht", musste ich natürlich auch hier wieder zugreifen. Und schon nach wenigen Seiten wurde klar: Auch bei "Freitags in der Faulen Kobra" würde ich wieder nicht enttäuscht werden!

Stefan Ninks herrlich ironischer Schreibstil, den wir erneut aus der Sicht Siebeneisens erleben dürfen, bringt uns auch im zweiten Teil ein ums andere Mal zum Lachen. Das liegt jedoch nicht nur an Siebeneisens Erlebnissen, die er immer wieder großartig kommentiert, sondern vor allem an den beiden Verursachern der zweiten ungewollten Weltreise unseres Protagonisten. Gemeint sind: Wipperfürth und Schatten.

Es ist immer wieder erstaunlich, was für unglaublich bescheuerte Reisewege Wipperfürth Siebeneisen zumutet, nur damit ein wenig Geld gespart wird. So kann es durchaus mal vorkommen, dass ein normaler 5-Stunden-Flug an die 50 Stunden dauert. Hinzu kommt noch, dass Wipperfürth seine Methoden überschwänglich in den Himmel lobt und sich selbst für den besten Reise-Organisator aller Zeiten hält. Die Folge: Ebenso wie Siebeneisen verzweifeln wir immer wieder an Wipperfürths abstrusen Ideen und leiden mit Lachtränen in den Augen richtig mit!

Die zweite große Stärke des Autoren sind wie bereits im ersten Band die großartigen Beschreibungen der Länder/Inseln/Umgebungen. Ich würde jederzeit jede Wette eingehen, dass Stefan Nink JEDEN Ort, der in seinen Romanen eine Rolle spielt, bereits selbst gesehen hat. Und genau hier liegt eine starke Seite des Romans. Trotz des ganzen Humors und der irrwitzigen Weltreise Siebeneisens, können wir manchmal innehalten. Von den exotischen Stränden Hawaiis bis hin zu den Polarlichtern über den eisigen Weiten Kanadas - Stefan Nink zeigt hier unglaublich sprachgewaltig die Schönheit, aber auch die Hässlichkeit (z.B. in den überfüllten Gassen Japans) unserer Welt.

Das Fazit:

Erneut ein toller, irrwitziger und skurriler Roman aus der Feder eines tollen Autoren. Für Leser des ersten Teils sowieso ein Muss, aber auch für jeden, der einen witzigen und leicht abgedrehten Roman sucht. Meine Kollegin gab mir damals den ersten Teil als "absolut konkurrenzfähige Alternative" zu Jonas Jonassons Bestseller mit einem gewissen hundertjährigen Herrn. Und ich muss sagen, dass sie nach wie vor Recht behält! Auf der einen Seite skurrile, abgedrehte und tierisch komische Reisebeschreibung und auf der anderen ein wenig melancholisch und nachdenklich machend. Ein tolles Buch, das wie sein Vorgänger gelesen werden sollte!

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Urkomisch, kurios, schräg - Siebeneisen ist zurück! Und wieder ist Siebeneisen auf einer unfreiwilligen Reise um die Welt - dieses Mal auf der Suche nach den Einzelteilen einer magischen Ganesha-Statue, die James Cook vor 250 Jahren aus der Schatzkammer eines Maharadschas in Sicherheit gebracht hat. Jetzt versucht ein Meisterdieb, die Stücke in seinen Besitz zu bringen, und nur Siebeneisen kann ihn stoppen. Ein Wettrennen um den Globus beginnt: Die Suche nach dem Elefantengott führt von Tonga nach Neuseeland, Hawaii und Kanada. Und während sich Siebeneisen mit Straußen, Eisbären und einem kleptomanischen Buschbaby herumschlagen muss und seine Freunde ihn aus dem Teehaus "Zur Faulen Kobra" unterstützen, wird im Palast des Maharadschas ein ganz anderer Plan verfolgt.