In dieser ganz besonderen Nacht

In dieser ganz besonderen Nacht (Buch)

Buch
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Eine hinreißend romantische Geistergeschichte vor der beeindruckenden Kulisse San Franciscos. Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen - zu ihrem Vater,... (weiter)

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Details
AutorIn Nicole C. Vosseler
Seiten 564
EAN 9783570155349
Sprache deutsch
erschienen bei cbj
Erscheinungsdatum 02.2013
Altersfreigabe ab 12 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 106 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.1 |  42 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  64 Bewertungen

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Außergewöhnliche Liebesgeschichte
»Was liest Du?«-Rezension von Bookeauty, am 23.06.2017

Zitate:
“Ich konnte gerade noch verblüfft einen Blick auf einen rappeldürren Asiaten mit Mega-Sonnenbrille und gegelten Haaren erhaschen, der in knallenger Jeans und schwarzer Bikerjacke über die Straße tänzelte und dabei eine Luxus-Handtasche so gekonnt auf dem Unterarm schaukelte, dass es Bruce Darnell Glückstränen in die Augen getrieben hätte, als mich Sharon bei der Hand nahm und weiterzog.“ S.90

Meine Meinung:
“In dieser ganz besonderen Nacht“ startet damit, dass Amber aufgrund des Todes ihrer geliebten Mutter, zu ihrem Vater, zu dem sie noch nie viel Kontakt hatte, nach San Fransisco ziehen muss. Verständlicherweise macht sie deshalb keine Luftsprünge. Die Anfangszeit ist schwer für Amber. Sie weiß nicht, wie sie sich ihrem Vater gegenüber verhalten soll und wünscht sich zurück nach Deutschland.
Nicole C. Vosseler schafft es, Ambers Gefühle authentisch und gefühlsnah darzustellen. Man kann gut mit Amber mitfühlen und ihren Kummer und ihre Gefühlswelt verstehen.

Zu den normalen Herausforderungen eines Umzuges- wie dem ersten Schultag- kommt, dass Amber Geistern begegnet. Zuerst ohne es zu bemerken oder richtig wahrzunehmen, dann jedoch bewusst und so oft, dass sie sich beim Psychologen wiederfindet, in dem Glauben, irre geworden zu sein. Doch “die Symptome“ reißen nicht ab und Amber fühlt sich immer mehr von Nathaniel, dem gutaussehendem Geist, aus dem leerstehendem Haus in der Franklin Street angezogen.

Der schöne Schreibstil und die genauen Beschreibungen der Umgebung von San Fransisco, ermöglichen eine gute Vorstellung des Geschehens und dass dieses wie ein Film im Kopf abläuft.
Auch die Sicht von Nathaniel trägt zum besseren Verständnis bei. Es ist interessant zu sehen, wie es ihm ergeht und was in ihm vorgeht, auch wenn man nicht genug über ihn erfährt, um ihn wirklich ins Herz zu schließen.
Dennoch weiß die außergewöhnliche Liebesgeschichte zu verzaubern, auch wenn das Buch insgesamt nicht unbedingt mit Spannung überzeugen kann. Ich jedoch wollte trotzdem immer auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht und was noch auf Amber zukommt.

Die Nebencharaktere haben mich aber mehr überzeugen können. Auch wenn ich Amber verstehen konnte und sie nicht unsympathisch fand und Nathaniel ab und zu mit Witz punkten konnte, waren für mich andere Charaktere doch ein Stück weit interessanter, brachten Pepp in die Geschichte oder hatten berührende Schicksalsschläge zu erzählen.

Das hat auch dazu geführt, dass ich während des Lesens mein Wunsch-Happy-End abgeändert habe, oder es sich mir einfach förmlich aufgedrückt hat, jemanden anderen für Amber zu wollen.
Nach dem Lesen des Klappentextes hätte ich natürlich ein Happy End für Amber und Nathaniel gewollt und damit gewollt, dass das Unmögliche möglich wird, aber da man Nathaniel wie gesagt, nicht gut kennen lernt und ich andere Charaktere mehr ins Herz geschlossen habe, wollte ich das plötzlich nicht mehr.
Doch wie es wirklich ausgeht, müsst ihr wohl selbst lesen, denn das Ende weiß zu überraschen und zu schockieren. Ob es einem gefällt, hängt aber wohl davon ab, wie man es sich selbst erhofft oder wen man am liebsten gehabt hat.

Der Fantasy- Anteil dieses Buches ist meiner Meinung relativ gering, da es nur um Geister und ihre Existenz in unserer Welt geht. Man wird also nicht in andere Welten geführt oder begegnet völlig fremden Gegebenheiten. Allerdings erhält man ein paar interessante Informationen dazu, wer in der Lage ist, Geister zu sehen und was diese so in Menschen auslösen können.

Fazit:
“In dieser ganz besonderen Nacht“ ist durch den relativ geringen Fantasy-Anteil auch für Leser empfehlenswert, die andere Genre lesen und mit Fantasy vielleicht nicht ganz so viel anfangen können, jedoch natürlich auch für diejenigen, die sich im Fantasy Genre zu Hause fühlen, von ausführlichen Beschreibungen der Umgebung nicht abgeneigt sind und sich von einer außergewöhnlichen Liebesgeschichte verzaubern lassen wollen.
©bookeauty.blogspot.de

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Geisterstory?
»Was liest Du?«-Rezension von MadameMim, am 10.04.2017

Nach dem Tod ihrer Mutter zieht Amber in die Staaten zu ihrem Vater Ted. Da ihre Eltern immer ein gutes Verhältnis zueinander hatten, empfindet Amber gegenüber ihrem Vater keinerlei Hassgefühle. Aber eine Verbundenheit will sich auch nicht einstellen. Alles ist ihr fremd, und nach einem Überfall flüchtet sie sich in ein leerstehendes Haus. Dort trifft sie auf Nathaniel. Sie fühlt sich zu ihm hingezogen und verliebt sich in ihn.

Die Atmosphäre in der Story ist toll – erst traurig, dann euphorisch, später beklemmend. Der Tod von Ambers Mutter und ihre Beziehung wird so sensibel erzählt, dass man direkt mit Amber mitfühlt. Als Leser erfährt man aus abwechselnder Sicht, wie es um Nathaniel oder Amber steht. Matt und Holly sind zwei Charaktere, die Amber und Nathaniel in ihrer Liebe zueinander unterstützen.

Meiner Meinung nach gibt es jedoch einige Logiklücken. Nathaniel kann zum Beispiel Ballspielen, aber als er Amber retten will, geht das nur per „Gedankenaustausch“.  (Vielleicht habe ich auch nur was überlesen?) Dennoch ein zauberhaftes Jugendbuch, eine schöne Lektüre für zwischendurch.
 

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Eine hinreißend romantische Geistergeschichte vor der beeindruckenden Kulisse San Franciscos. Nach dem Tod ihrer Mutter muss Amber, die in einer deutschen Kleinstadt gelebt hat, nach San Francisco ziehen - zu ihrem Vater, den sie kaum kennt. Sie fühlt sich einsam und verlassen. Eines Abends begegnet sie dort in einem leer stehenden Haus Nathaniel, einem seltsam gekleideten Jungen. Er scheint der Einzige zu sein, der sie versteht. Aber er bleibt merkwürdig auf Distanz. Als Amber den Grund dafür erfährt, zieht es ihr den Boden unter den Füßen weg: Nathaniel stammt aus einer anderen Zeit und die beiden können niemals zusammenkommen. Doch in einer ganz besonderen Nacht versuchen die beiden das Unmögliche ...

Nicole C. Vosseler, geboren 1972 in Villingen-Schwenningen, studierte Literaturwissenschaft und Psychologie in Tübingen und Konstanz, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Mit ihren Romanen für Erwachsene "Unter dem Safranmond", "Sterne über Sansibar" und "Der Himmel über Darjeeling" feierte sie große Erfolge. Die Autorin lebt am Bodensee - mit mehr als zweitausend Büchern unter einem Dach.