Infiziert

Infiziert (eBook)

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Achtung, Suchtgefahr: Die neue Trilogie von Teri Terry! Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor. Shay ist schockiert, als... (weiter)

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Details
AutorIn Teri Terry
Seiten 500
EAN 9783649627029
Sprache deutsch
erschienen bei Coppenrath Verlag
Erstverkaufsdatum 03.07.2017
Altersfreigabe ab 14 Jahren
Leseprobe Leseprobe öffnen
Weitere Informationen
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 3.42 MB
Veröffentlichungsjahr 2017
Rezensionen
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Dieser Roman kann einen infizieren
»Was liest Du?«-Rezension von buntes_tintenfässchen, am 14.08.2017

Zwei Bücher habe ich bisher von der britischen Erfolgsautorin Teri Terry gelesen - eines fand ich großartig, eines einfach nur schlecht (siehe meine Rezensionen zu *Mind Games* und *Book of Lies*). Deswegen war ich besonders gespannt auf den Auftakt ihrer neuen Trilogie: Infiziert. Der Klappentext liest sich wie die Zusammenfassung eines Katastrophenfilms (ich denke da zum Beispiel an "Contagion" mit Kate Winslet), aaaaber - so einfach ist es dann doch nicht. Denn neben der Seuche, die sich rasend schnell über die britischen Inseln ausbreitet und innerhalb weniger Stunden mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit zum Tod führt, spielt auch ein mysteriöser Vermisstenfall eine Rolle. Der der 12-jährigen Callie. Teri Terry verknüpft diese beiden wesentlichen Handlungselemente auf recht unkonventionelle, aber interessante und originelle Weise miteinander. Von Anfang an wechselt mit jedem Kapitel die Perspektive, wobei der Fokus auf Shay und Callie liegt.

Und so entsteht ein doch etwas abgedrehter Genremix, denn die merkwürdige und absolut tödliche Krankheit (welche nach dem Ort des ersten Ausbruchs fortan "Aberdeen-Grippe" genannt wird) steht zwar im Fokus, wird aber mit einer schaurigen Geistergeschichte und weiteren Fantasyelementen kombiniert. Damit hatte ich so gar nicht gerechnet und anfangs hat mich das etwas aus dem Konzept gebracht. Ich hatte eher vermutet, dass die Geschichte in Richtung Science Fiction gehen würde, das Übernatürliche macht die Sache mit der Epidemie allerdings weniger glaubhaft. Wenn man das erstmal akzeptiert und sich auf all die ungewöhnlichen Elemente und Charaktere (in Bezug auf Callie und später auch auf Shay erlebt man definitiv eine große Überraschung!) eingelassen hat, ist das Buch tatsächlich fesselnd und sehr rasant.

Mich haben insbesondere die Atmosphäre und die auf jeder Seite spürbare Bedrohung durch die "Aberdeen-Grippe" fasziniert und in einen Sog gezogen. Kurze Kapitel und unvorhersehbare Plot Twists erhöhen die Spannung zusätzlich, sodass man Infiziert kaum aus der Hand legen mag. In Bezug auf den Krankheitsverlauf der "Aberdeen-Grippe" und die Schilderung von Gewalt ist Terry außerdem ungewohnt explizit - es wird grausam, schmerzhaft und stellenweise zum Nägelkauen spannend. Das ganze Konstrukt um die unheilbare Krankheit, die merkwürdigen Explosionen auf den Shetland-Inseln und die auffällig vielen Vermisstenfälle, von denen Callies nur einer ist, hat mir sehr gut gefallen und Shays Lösung am Ende ist so abgefahren wie genial und faszinierend.

Auch das Zusammenspiel der Charaktere konnte mich überzeugen. Mit Shay und Callie setzt Terry auf zwei grundverschiedene Mädchen, die gezwungen sind, zusammenzuarbeiten und doch jeweils ihre eigenen Ziele verfolgen. Was ich hingegen nicht so gut gelungen fand: Die Liebesbeziehung zwischen Shay und Kai. Es musste ja so kommen (das ahnt man bereits nach den ersten Seiten), mir ging das allerdings zu schnell und es wirkte auf mich eher unglaubwürdig als romantisch. Muss man denn wirklich in jedes Jugendbuch auf Biegen und Brechen eine Liebesgeschichte reinquetschen? Genauso erscheint es mir nämlich bei Infiziert. Alleine die Namen der allzu schnell unsterblich Verliebten: Kai und Shay. Würg.

Ansonsten hat mir Teri Terrys neuestes Werk aber wirklich gut gefallen. Überraschenderweise, denn trotz der Fantasyelemente, die vor allem im zweiten Teil des Romans die Oberhand haben, hat mich die Handlung durchgehend mitgerissen und immer mal wieder ziemlich überrascht. Und wie ich es schon von Terrys anderen Romanen kannte, hat mich der lockerleichte Schreibstil mal wieder rasend schnell durchs Buch getragen. Grauenhafte, bedrückende Szenen, wie man sie aus Katastrophenfilmen kennt, eine spannende Schnitzeljagd quer durch Schottland und die über allem schwebende Frage, wer schlussendlich hinter der Verbreitung der tödlichen Krankheit steckt, ergeben eine spannende, erfrischende Mischung. All das gipfelt natürlich, wie sollte es anders sein, in einen fiesen Cliffhanger, nach dem man den zweiten Band einfach lesen MUSS.

Fazit:
In Teri Terrys neuestem Jugendroman/Thriller treffen Katastrophenfilm und Geistergeschichte aufeinander - und das funktioniert erstaunlich gut. Infiziert ist ein echter Pageturner, durchgehend spannend und packend zu lesen. Anfangs war ich mir zwar unsicher, wie die Epidemie und die Fantasyelemente zusammenpassen und ein wenig wirr finde ich es immer noch, im Großen und Ganzen hat mich die Story aber überzeugt und sehr gut unterhalten. Bis auf die recht erzwungene Liebesgeschichte - auf die hätte ich getrost verzichten können.

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Ein Endzeitthriller, der einen abholt. Ob man will- oder nicht!
»Was liest Du?«-Rezension von Gisela Simak, am 20.07.2017

Zum Inhalt

Ein Endzeitthriller, der einen abholt. Ob man will- oder nicht!

Jetzt bin aber ganz stark ins Grübeln gekommen. In "Infiziert" geht es um ein Forschungsprojekt, welches für die Menschheit mehr als gefährlich ist. Das Schlimme daran, so was ist jederzeit auch im realen Leben möglich!

Callie ist ein junges Mädchen, welches in die Fänge der Forscher gelangt ist. Sie sieht in den Labors Dinge, welche ihr große Angst einflößen. Sie schafft es, aus dem Labor auszubrechen; muss aber erkennen, dass ihr Leben niemals wieder so sein wird, wie es einmal war.

Shay ist ein Mädchen, welches sich in ihrer neuen Heimat Killin in Schottland noch nicht richtig eingelebt hat. Sie muss sich gegen einen fiesen Typ in ihrer Schule durchsetzen. 
Shay entdeckt eine alte Vermisstenanzeige, von der 12 jährigen Callie. Sie erinnert sich daran, dieses Mädchen am Entführungstag gesehen zu haben. Callie war in das Auto, eines düster wirkenden Mannes, eingestiegen. Shay nimmt Kontakt zu Callies Bruder Kai auf.


Kai ist ein netter Typ, der schon mal die Fäuste fliegen lässt, wenn seine Herzens-Menschen in Gefahr sind. Zu Shay hat er von Anfang an einen guten Draht. Mit ihr macht er sich auf die Suche nach seiner vermissten Schwester.

Viele Menschen erkranken an einem unbekannten Grippevirus und sterben innerhalb kürzester Zeit. Da bemerkt Shay die ersten Symptome bei sich. Mit Kai zusammen beginnt eine Suche nach der Wahrheit, die einen atemlos zurück lässt.

Meine Meinung

Shay und Kay erleben ein grausames Abenteuer, quer durch Schottland. Sie müssen erkennen, dass man nicht an dem Wohl der erkrankten Menschen interessiert ist. Vielmehr versuchen Forscher und die Armee die wahren Gründe für die Epidemie zu vertuschen.
Diese Geschichte hat mich von der ersten Silbe an gefangen genommen. Sie wird aus der Sicht von Shay- und Cally in der Ich-Form erzählt.
Besonders Callys Erzählungen sind spannend. Ihre Erlebnisse, in und außerhalb des Labors, nehmen den Leser auf eine Reise mit, die er im realen Leben niemals so erleben möchte.

Shay gehört zu den wenigen Erkrankten, die überlebt haben. Eine Hetzjagd auf sie lässt sie an der Gerechtigkeit zweifeln. In Kai findet sie die große Liebe und einen Freund, der sein eigenes Leben aufs Spiel setzt, um sie zu beschützen.
Shay hat eine besondere Gabe. Sie hat ein photographisches Gedächtnis. Sie kann bis ins Detail Erinnerungen wieder aufrufen.

Kai mochte ich besonders gerne. Seine Hoffnung, die kleine Schwester wieder zu finden, konnte ich zwischen den Zeilen spüren. Kai rastet gerne aus. Er benutzt schon mal seine Fäuste, wenn er es für nötig hält. Dabei macht er nicht mal vor seinem Vater halt. Kais Vater scheint auch Geheimnisse zu haben. Shay ist von dem attraktiven Gelehrten begeistert. Dieser Blick!

Ein Dreiergespann, welches sehr sympathisch daher kommt. Ich habe mit den dreien mitgefiebert.
Vor allem Cally konnte mich sehr berühren. Der Kontakt zu Shay hat ihr sehr gut getan. Cally und Shay sind sich gegenseitig eine große Hilfe. Kai scheint bei dieser Freundschaft ein Aussenseiter zu sein. Und dabei hat er doch so um seine Schwester gebangt ......
Mir ging sehr oft beim Lesen durch den Kopf, wozu die Forschung wirklich in der Lage ist. Dieser Endzeitthriller ist eigentlich das wahre Leben. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele Viren und Bakterien schon aus den Labors entwichen sind. Man denke nur mal an Genmanipulation. Das hat zwar nichts mit Krankheit zu tun, kann aber krank machen. Wurden wir gefragt, ob wir das wollen?
Hat wirklich jede Grippeepidemie einen normalen Ursprung? Allzu genau möchte ich nicht mehr darüber nachdenken. Wir können eh nichts daran änder. Genau das macht Angst!

Mein Fazit

Drei junge Menschen, die einem Verbrechen auf der Spur sind, welches die gesamte Menschheit auszulöschen droht.
Das Setting verbreitet eine Atmosphäre, die einen den Duft von Krankenhäuser und Labors förmlich aufdrängt.
Hunger, Verzweiflung und Heimatlosigkeit, treiben die taffen Drei immer weiter. Überall Quarantäne-Zonen, die es zu überwinden gilt. Ein Weg zur Wahrheit, der den Leser fassungslos zurücklässt. 
Die Frage die sich mir aufdrängt: Wird denn ganz am Ende überhaupt noch ein Mensch überleben?
Ob mir das Ende gefallen hat? Da es eine Trilogie wird, war dieser fiese Cliffhanger zu erwarten.

Die Autorin hat eine gute Idee genial umgesetzt. Ihr Schreibstil holt den Leser von Anfang an ab. Der Prolog verrät einiges und doch gar nichts.
An Humor fehlt es Teri Terry auch nicht. Besonders schmunzeln musste ich, als Shay ihr photographisches Gedächtnis nutzte, um eine Seite aus "Fifty Shades of Grey" zum besten zu geben. Rote Öhrchen inclusive :-)))

Meine Liebligszitate 


>>Bücher sagen eine Menge über Menschen aus, findet ihr nicht?<< (Seite 437)

>>Unberührt von den Sonnenstrahlen ist die Dunkelheit im Licht, ein bloßer Schatten: Dasein im Nichtsein.<<(Seite 404)

>>Sterben ist gar nicht so schwer. Ich habe schon oft zugesehen.<< (Seite 318)

>>Die Welt hat nicht mehr alle Tassen im Schrank, ist ein Irrenhaus, und wir sind bloß zwei Insassen, die das Geschirr suchen.<< (Seite 302)

>>Der Berg ragt in den Himmel, der Loch glitzert unter uns. So war es, bevor die ersten Menschen kamen; und so wird es auch sein, nachdem wir lange schon zu Staub sind.<<(Seite 263)

Danke Teri Terry.

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Achtung, Suchtgefahr: Die neue Trilogie von Teri Terry! Unaufhaltsam schleicht sich der Tod von Haus zu Haus, von Stadt zu Stadt und selbst wenn er dich verschont, wirst du nie wieder sein, wie zuvor. Shay ist schockiert, als sie die 12-jährige Callie auf einer Vermisstenanzeige wiedererkennt. Vor über einem Jahr ist sie dem Mädchen begegnet und dabei offenbar Zeugin einer Entführung geworden. Zusammen mit Callies Halbbruder Kai macht sie sich auf die Suche – nicht ahnend, welche Katastrophe bereits auf das ganze Land zurollt. Denn Callie wurde nicht nur entführt, sondern als Forschungsobjekt missbraucht. Und der Erreger, mit dem das Mädchen infiziert wurde, breitet sich nun in Großbritannien aus. Als auch Shay plötzlich Symptome der tödlichen Krankheit zeigt, beginnt für sie und Kai ein Wettlauf gegen die Zeit ...

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