Lamento - Im Bann der Feenkönigin

Lamento - Im Bann der Feenkönigin (Taschenbuch)

Roman

Maggie Stiefvater

Übersetzung: Katharina Volk

Taschenbuch
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Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige. Ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume, in denen ein Junge auftaucht, dessen... (weiter)

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Details
AutorIn Maggie Stiefvater
Übersetzung Katharina Volk
Seiten 348
EAN 9783426283714
erschienen bei Droemer/Knaur
Erscheinungsdatum 29.05.2012
Ursprungstitel The Fairie Queen's Deception
Kategorie All Ages
Altersfreigabe ab 12 Jahren
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø3.5 | 23 Meinungen

davon Rezensionen:
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Kurzweilige, humorvolle Unterhaltung
»Was liest Du?«-Rezension von Weltenträumerin, am 25.10.2016

Inhalt:

Deirdre ist ein musikalisches Ausnahmetalent, ansonsten aber weitgehend unsichtbar und ziemlich normal. Aber dann steht bei einem Wettbewerb auf einmal Luke, der Junge ihrer Träume, vor ihr und meldet sie spontan zu einem Duett mit ihm um. Deirdre spielt besser als je zuvor und von da an lässt Luke sie nicht mehr los. Doch als in ihrer Umgebung immer mehr übernatürliche Phänomene auftreten, muss sie sich fragen, wer er wirklich ist - und welche Rolle sie spielt ...

Meine Meinung:

Ich wurde in meinen niedrigen Erwartungen überrascht, auch wenn das Buch lange nicht an spätere Werke der Autorin heran reicht. Die Geschichte ist tatsächlich ziemlich stereotypisch aufgebaut - bis dato unsichtbares Mauerblümchen als Protagonistin, das auf einmal neue Fähigkeiten entwickelt, dann der geheimnisvolle, düstere Junge, der plötzlich auftaucht, ein bester Freund, bei dem zumindest die Protagonistin nicht mehr empfindet, eine angespannte Beziehung zu der Mutter ... Einiges war somit vorhersehbar, auch wenn ich die genaueren Zusammenhänge und die Auflösung selbst nicht erraten habe.
Anfangs wird der Leser sofort in die Geschichte hinein geworfen, nach einem ebenso unverständlichen wie spannungsaufbauenden Prolog geht es sofort mit dem Wettbewerb los. Da dieses Buch aber mit etwa 350 Seiten nicht sonderlich dick ist und der zweite Band aus der Sicht eines anderen Charakters ist, kann sich die Handlung kaum wirklich entfalten und entwickeln, ohne dass sie ihre Nachvollziehbarkeit direkt einbüßt. Inwieweit damit jetzt Potenzial verschenkt oder aber eben der Anspruch einer oberflächlichen Unterhaltungslektüre entsprochen wird, bleibt wohl jedem selbst überlassen.

Unterhaltsam ist die Story allemal. Zwar sind die Charaktere lange nicht so lebendig und vielschichtig und der Schreibstil noch nicht so atmosphärisch wie in Maggie Stiefvaters späteren Büchern, nichtdestotrotz ist die Geschichte aber sehr humorvoll geschrieben. Das liegt vor allem an Deirdre, die das Geschehen dauernd sarkastisch in Gedanken kommentiert. Aber auch ihr bester Freund James brachte mich mit seiner witzigen Art und seinen lockeren Sprüchen zum Grinsen.
Zwar hatte ich keinerlei Problem damit, das Buch beiseite zu legen, dennoch ließ es sich flüssig durchlesen.

Die geringe Seitenzahl bietet kaum Raum für Entwicklungen, das Ende ist weitgehend abgeschlossen, weshalb das Lesen des zweiten Teiles nicht zwingend erforderlich ist. Dennoch kann ich rückblickend sagen, dass sich das lohnt, weil das Potenzial da genutzt und weiter ausgearbeitet wird. 
Deirdre hat zumindest eine funktionierende Auffassungsgabe, und auch wenn sie sich schnell den entflammenden Gefühlen hingibt, erkennt sie zumindest rational die Hinweise. Auf die obligatorischen Minderwertigkeitskomplexe wird verzichtet und auch wenn sie unter starkem Lampenfieber mit einhergehendem Brechzwang leidet, findet sie im Verlauf der Geschichte doch zu Stärke. Alles in allem war sie mir sympathisch.
Auch bei Luke deutet sich eine Tiefgründigkeit zumindest an, er ist ein faszinierender Charakter, obwohl die Liebesgeschichte vielleicht eine Spur zu schnell ablief.

Was mir vermutlich am meisten gefallen hat, ist die Einbindung irischer Legenden rund um Feen - Freunde dieser Mythen kommen durchaus auf ihre Kosten. Schade eigentlich, dass die Thematik aufgrund der Kürze des Buches nur kurz angeschnitten werden kann. So bietet das Buch aber auf jeden Fall eine kurzweilige Unterhaltung.

Fazit: Kurzweilige, weitgehend vorhersehbare und sehr humorvolle Unterhaltungslektüre, die nicht an spätere Werke der Autorin heranzureichen vermag

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Kann man lesen.
»Was liest Du?«-Rezension von Julia, am 29.01.2014

Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige. Ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume, in denen ein Junge auftaucht, dessen geheimnisvolle Augen sie verzaubern. Als er eines Tages auf einmal leibhaftig vor ihr steht, wird Deirdres Leben alles andere als lang¬weilig und höchst gefährlich. Aber hat sie wirklich den Mut, gegen einen uralten Fluch anzukämpfen?


Maggie Stiefvaters Roman „Lamento“ ist der erste von zwei Bänden in dieser Reihe. Es ist eine Geschichte, die sich leicht lesen lässt und auch unterhält, jedoch die ein oder andere Schwäche aufweist.
Deidre ist ein Charakter, der für mich nicht konstant genug gestaltet wurde. Es scheint, als wüsste die Autorin an manchen Stellen nicht ganz, was für eine Protagonistin sie haben möchte. Stark und unabhängig oder klein und unschuldig, dabei ist eine Entwicklung nicht wirklich erkennbar.
Was mich jedoch am meisten störte, ist James, ihr bester Freund. Seine Figur ist so stark überzeichnet, dass es fast schon weh tut, wenn er nach jedem zweiten Satz etwas sarkatisches oder scheinbar lustiges sagt. Oftmals war dies vollkommen fehl am Platz und er geht einfach nur auf die Nerven. Generell erschien mir seine Figur unnötig, außer um vielleicht den Einstieg in den zweiten Roman zu erleichtern, in welchem er dann als Protagonist agiert.


Weiterhin ist der Klappentext ziemlich irreführend. Es wird beschrieben, dass Luke in Deidres Träumen auftaucht, was jedoch nicht einmal im ganzen Buch erwähnt wird. Im Gegenteil, er ist einfach da, wird akzeptiert, und schon ist man verliebt. Dies ist auch leider das, was mich in vielen Jügendbüchern und Fantasyromanen am meisten stört. Die Begegnung und Annäherung der beiden wirkt nicht authentisch. Deidre hinterfragt nicht und wenn sie es doch tut, wird es mit einem „Aber es ist nun mal so“ abgetan. Die Gefühle sind viel zu schnell da und es ist kein Misstrauen vorhanden, was ja eigentlich wenn man Lukes seltsames Verhalten, Auftauchen und Verschwinden bedenkt, angebracht wäre.


Auch der Schreibstil der Autorin wirkt hier, im Gegensatz zu ihren anderen Romanen und Buchreihen sehr aufgesetzt. Fast schon, als würde eine ältere Frau versuchen zu klingen wie ein Teenager, was nicht nur an manchen Stellen zur Lächerlichkeit führt, sondern auch leider das Sprachniveau durch den ständigen Wortgebraucht von Ausdrücken wie „kotzen“ um einiges senkt.
Auch die Fragen, die am Ende offen bleiben, wie etwa was denn nun mit ihrer Tante geschieht, haben ein wenig gestört. Ebenfalls die Feenkönigin, welche ja eigentlich erst am Ende präsent ist, jedoch im Handlungsverlauf der Geschichte eine große Rolle annimt, blieb mir zu farblos und schlicht.
Was mir jedoch sehr gefiel, waren eindeutig die Art und Weise, wie die Feen und ihre unterschiedlichen Arten beschrieben wurden.


Eigentlich ist die Geschichte um Deidre und Lukas unterhaltend, es ist nichts was nachklingt und sonderlich bewegt, jedoch ein kurzes annehmbares Lesevergnügen.

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Eigentlich ist Deirdre eine ganz normale Sechzehnjährige. Ganz ehrlich: Sie findet ihr Leben gerade ein bisschen langweilig. Doch dann hat sie immer öfter seltsame Träume, in denen ein Junge auftaucht, dessen geheimnisvolle Augen sie verzaubern. Als er eines Tages auf einmal leibhaftig vor ihr steht, wird Deirdres Leben alles andere als lang weilig und höchst gefährlich. Aber hat sie wirklich den Mut, gegen einen uralten Fluch anzukämpfen?