Murder Park

Murder Park (Taschenbuch)

Thriller. Originalausgabe

Taschenbuch
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Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark - bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber... (weiter)

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Murder Park
»Was liest Du?«-Rezension von Lia_Luna, am 01.01.2018

Vor 20 jahren war Zodiac Island eine Oase der puren Lebensfreude, ein Freizeitpark in dem sich vorallem alleinerziehende Mütter mit ihren Kindern und Familien eine Auszeit vom Alltag nahmen.

Bis ein Mörder namens Jeff Bohner in kurzen Abständen 3 Frauen auf der Insel tötet.

Bohner wurde zwar kurz nach dem dritten Mord gefasst, eingesperrt und hingerichtet, doch schon damals stellte man sich ingeheim die Frage, ob dies eventuell nur ein Mittelsmann des Killers war.

Daraufhin wurde der Park entgültig geschlossen und geriet 20 Jahre lang in Vergessenheit.

Bis der Geschäftsmann Rupert Levin seine Chance wittert dort Umsatz machen zu können, indem er den ehemaligen Vernügungspark in einen Themenpark für Erwachsene mit dem Motto "Serienmörder" umgestalten lässt.
Zusammen mit dem Psychiater Dr. Sheldon und einer Beraterin, die damals beide auf besonderer Art und Weise in den "Zodiac Island" Fall involviert waren, erarbeitet er das Konzept und dessen Ausführung bis ins Detail.

Kurz vor der offiziellen Eröffnung lädt Rupert Levin 11 Menschen, die alle eines der 12 Sternzeichen tragen, ebenfalls schon einmal in der Vergangenheit auf spezielle Art mit dem Killer Kontakt hatten und vorab von Dr. Sheldon in Einzelgesprächen regelrecht analysiert wurden, für ein Wochenende auf Zodiac Island ein.
Doch diese anfangs harmlos erscheinende Einladung zu einem entspannten Wochenende auf Zodiac Island, endet alsbald in einer nervenaufreibenden Jagd ums Überleben.

Und wieder einmal stellt sich die Frage:
Lebt Jeff Bohner eventuell doch noch ?

Fazit:  
Jonas Winner beschert uns mit Murder Park einen Thriller, der in einem Rutsch weggelesen werden kann.
Der Schreibstil ist flüssig und die Kapitel sind knapp gehalten.
Und da wären wir dann auch schon bei dem, was mir persönlich sehr aufstieß.
Ich fühlte mich regelrecht mit der Peitsche durch das Buch getrieben, denn an keiner Stelle wurde konkret auf die div. Szenen eingegangen, vorallem auf die wirklich gut ausgedachte Kulisse und die recht zahlreichen Morde, die so im Laufe der Geschichte passieren.
Immer wieder hatte ich den Satz im Kopf "Hey! Moment mal, ich möchte nun aber schon noch gerne wissen wie es dazu nun kam.".
Für mein Empfinden täten diesem Thriller 100-150 Seiten mehr ganz gut.
Denn der Plot ist wirklich sehr spannend, aber er wurde für meinen Geschmack einfach viel zu schnell abgehandelt.

Schlussum - 4 Sterne.
Und trotz dieser Schwäche, eine klare Leseempfehlung von mir.

Rezension zu Murder Park
»Was liest Du?«-Rezension von KruemelGizmo, am 09.12.2017

Der beliebte Freizeitpark Zodiac Island an der Ostküste der USA muss nach der brutalen Ermordung von drei jungen Frauen für immer schließen. Jeff Bohner, der Täter, wird recht schnell gefasst und zum Tode verurteilt. Nach 20 Jahren soll dieser alte verlassene Freizeitpark nun in einen neuen Park umgebaut werden – den Murder Park, einem Park, in dem das Spiel mit den Ängsten im Vordergrund stehen soll. Paul Greenblatt reist zusammen mit 11 weiteren Personen auf eine dreitägige Presseveranstaltung auf die Insel. Und schon bald geschieht ein Mord, aber wer der verbliebenen 11 Personen ist der Killer? Keiner kann dem anderen trauen und die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen wieder

Murder Park stammt aus der Feder von Jonas Winner

Das Setting mit dem Freizeitpark auf einer Insel hat mich direkt angesprochen, die Geschichte um die 12 Personen und dem Killer auf der Insel von der sie nicht wieder runterkommen, dagegen nicht so direkt. Personen die irgendwo festsitzen und ein Killer treibt sich herum, hatte ich schon in einigen Büchern und Filmen gesehen, und leider konnte mich die Geschichte dann auch nicht ganz überzeugen. 

 

Der Freizeitpark, der nach 20 Jahren wiederbelebt werden soll mit seiner ungewöhnlichen Geisterbahn und der ganzen anderen Fahrgeschäfte, hätte meiner Meinung nach viel Potential geboten um eine gruselige Stimmung zu erzeugen, aber leider wurde dies nicht ausgeschöpft. Ein Großteil der Geschichte findet im Hotel oder auf einer Außenfläche statt und erzeugte dabei leider nicht die Stimmung die ich mir erhofft hatte. 

 

Paul Greenblatt, der Hauptcharakter der Geschichte, konnte mich auch nicht für sich einnehmen, seinen Gedanken und Handlungen zu folgen war nicht immer angenehm zu lesen und für mich auch manchmal einfach zu übertrieben und unrealistisch dargestellt. Die weiteren Protagonisten blieben mir einfach zu blass, sie laufen mit um die Geschichte voranzutreiben, haben aber keine wirkliche Persönlichkeit die einem im Gedächtnis bleibt.

Nur durch Interviews die vor der Reise auf die Insel geführt wurden und über die Geschichte verteilt wurde erfährt man etwas über die Protagonisten. Die Interviews haben mir sehr gut gefallen, und erzeugten auch zusätzlich Spannung, brachten mich persönlich aber dann doch vor dem Ende darauf wer der eigentliche Täter ist.

Die Geschichte selbst hat spannende Momente die mich auch für sich einnehmen konnte und der Autor lässt sich auch immer wieder was Neues einfallen und baut geschickt Wendungen um die Geschichte voranzutreiben, um auf das Finale zuzusteuern. Leider konnte mich das Finale und die Auflösung nicht wirklich für sich einnehmen. Es wirkte auf mich zu konstruiert und überzeichnet, als das ich es als realistisch empfinden konnte.

Mein Fazit:

Ein Thriller mit spannenden Momenten, den man gut zwischendurch lesen kann, der mich aber leider in seiner Gesamtheit nicht ganz überzeugen konnte.