Origin (Buch)

Thriller

Dan Brown

Übersetzung: Axel Merz

Buch
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ILLUMINATI, SAKRILEG, DAS VERLORENE SYMBOL und INFERNO - vier Welterfolge, die mit ORIGIN ihre spektakuläre Fortsetzung finden. Die Wege zur Erlösung sind zahlreich. Verzeihen ist nicht der einzige. Als der... (weiter)

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Details
AutorIn Dan Brown
Übersetzung Axel Merz
Edition 2. Aufl.
Seiten 670
EAN 9783431039993
Sprache deutsch
erschienen bei Ehrenwirth Verlag
Erscheinungsdatum 10.2017
Ursprungstitel Origin
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø3.7 | 45 Meinungen

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Dan Brown und ich werden sicher keine Freunde mehr
»Was liest Du?«-Rezension von milkshake, am 07.12.2017

Dan Brown ist einer dieser Autoren, die ich unmittelbar mit meiner Jugend verbinde. Meisterhaft gelang es ihm damals, mich in Staunen zu versetzen, mich kritisch mit gewissen Theorien auseinanderzusetzen und mich für Themen zu begeistern, die mir zuvor völlig fremd waren. Ich erinnere mich an die Auflösung von Sakrileg, die meine Augen groß werden ließ. Ich weiß noch genau, wie ein ganz bestimmter Plot Twist in Illuminati mein Herz scheinbar aussetzen ließ. Und ich erinnere mich an das Wochenende, als ich Das verlorene Symbol verschlang, nicht mehr ganz so euphorisch wie bei den Vorgängern, aber immer noch sehr von dem Autor angetan.
Dann erschien Inferno. Inzwischen war ich zum Vielleser mutiert und freute mich darauf, wieder von Dan Brown an der Nase herumgeführt zu werden. Doch die Ernüchterung kam schnell. Dinge, die mir vorher nie aufgefallen waren, störten mich so massiv, dass mir der Spaß völlig abhanden kam. Ich fühlte mich regelrecht veräppelt von dieser Einfallslosigkeit und der Tatsache, dass hier ein und der selbe Plot ein viertes Mal geschrieben wurde, weswegen ich genau wusste, welcher Plot Twist wann erscheinen würde und wie sich die Geschichte entwickelte. Da schwor ich mir, nie wieder ein Buch von Dan Brown aus der Robert Langdon Reihe zu lesen. Und dann kam Origin. Da sagte mir mein innerer Nostalgiker, dass Inferno vielleicht nur ein Ausreißer war und wenn ich mit anderen Erwartungen an die Geschichte ginge, immer noch riesen Spaß bei der Schnitzeljagd mit Robert Langdon haben könnte. Also ging ich mit der Erwartung an das Buch, dass es vor Einfallslosigkeit nur strotzen würde, wir hier sämtliche Elemente aus den vorigen Büchern finden würden (weiblicher, bildhübscher und überaus intelligenter Sidekick, genau durchstrukturierte Action, die Polizei oder eine andere öffentliche Sicherheitsinstanz, die an Robert Langdons Seite kämpft und natürlich brenzlige Situationen, aus denen sich unser Allround Talent Symbologe befreien kann. Natürlich in letzter Minute). Ich hatte diese Dinge akzeptiert und meinen Frieden mit ihnen geschlossen und ging mit der Erwartung daran, dass Dan Brown mich mit seinen Themen, nicht aber mit seiner Geschichte, verblüffen würde und ich spannende Rätsel mit meinem Lieblings Harvard Dozenten knacken würde.

Anfangs bereute ich diese Entscheidung auch nicht, aber irgendwann kam mir der Gedanke: „Und wo bleibt jetzt das Rätsel?“ Und das kann man auf zwei Dinge münzen: Denn weder hatte Robert Langdon wahnsinnig ausgeklügelte Rätsel zu lösen (allgemein kam er hier als Charakter sehr kurz) und außerdem waren da die beiden Fragen „Woher kommen wir?“ und „Wohin gehen wir?“, deren Auflösung mir tatsächlich ein Rätsel waren. Und zwar war mein persönliches Rätsel, ob der Autor das ernst meinte. In jedem zweiten Science Fiction Werk werden einem diese Auflösungen um die Nase geklatscht, ich glaube es gibt kaum jemanden in der aufgeklärten Welt, den diese „Neuigkeiten“ verblüffen dürften.
Am Ende kam wieder der allseits bekannte Plot Twist, der mir von Anfang klar war und der die Geschichte nicht mehr ans rettende Ufer ziehen konnte.
Außerdem hat Dan Brown seine wirklich sehr dünne Geschichte derart in die Länge gezogen, dass es mich teilweise zu Tode langweilte. Ein Cliffhanger jagt hier den nächsten, nur um das Publikum irgendwie bei der Stange zu halten. Es ist einfach keine literarische Kunst aus jeder SMS, jedem Gespräch, jeder Gefühlsregung einen Cliffhanger zu machen.

Alles in allem kann ich nur sagen, dass Dan Brown mich nun endgültig verloren hat, Nostalgie hin oder her. Hätte er doch eine raffinierte, symbolträchtige Schnitzeljagd entworfen, dann hätte ich ihm die ganzen anderen Fehler halbwegs verziehen. Aber so bleibt mir leider nichts, als das Buch in die hinterste Ecke des Regals zu verbannen und zu hoffen, dass es sich irgendwer irgendwann mal ausleihen möchte, sodass es doch noch einen sinnvollen Zweck erfüllt.

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Gewohnt spannend, lehrreich und toll geschrieben!
»Was liest Du?«-Rezension von Humps, am 26.11.2017

Viele haben lange auf den neuen Robert Langdon-Band von Dan Brown gewartet und vor ein paar Wochen war es endlich so weit: „Origin“ wurde veröffentlicht! Die Erwartungen waren natürlich enorm und ich wurde auch definitiv nicht enttäuscht!

Inhalt:
Der Symbologe Robert Langdon wird von seinem ehemaligen Studenten Edmond Kirsch zu einer Abendveranstaltung im Guggenheim-Museum in Bilbao eingeladen. Vor den Augen vieler anderer geladener Gäste und, durch die Medien verbreitet, mehrerer Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen möchte Kirsch eine Entdeckung verkünden und dadurch die existenziellen Menschheitsfragen beantworten. Dass dabei möglicherweise sämtliche Weltreligionen Schaden nehmen könnten, ist dem Futurologen bewusst und als bekennender Atheist nimmt er dies gern in Kauf. Doch natürlich ruft ein solches Vorhaben auch Feinde auf den Plan und es kommt zu enormen Komplikationen. Plötzlich befindet sich Robert Langdon auf der Flucht und muss versuchen, das Geheimnis um Edmond Kirschs Entdeckung zu lüften! Dass auch das spanische Königshaus in die ganze Sache verwickelt zu sein scheint, macht die Aufgabe jedoch nicht unbedingt leichter. 

Eigene Meinung:
Zunächst einmal ein großes Lob an den Designer oder die Designerin des Covers! Der typische Dan Brown-Titelschriftzug und die angedeutete Silhouette der Sagrada Família im Hintergrund sind wirklich sehr gelungen. Neben dem äußeren Erscheinungsbild des Buches konnte mich jedoch auch der Inhalt vollkommen überzeugen! 
In gewohntem Dan Brown-Stil werden interessante Informationen über Kunst, Bauwerke und ihre Architekten sowie technisches Know-how mit einer unglaublich spannenden Handlung verwebt. Immer wieder schafft der Autor es, den Leser durch seine interessanten Beschreibungen so neugierig zu machen, dass man bestimmte Kunstwerke oder die Schauplätze des Romans im Internet recherchiert, um ein noch genaueres Bild vor Augen zu haben. Eine solche Begeisterung für neue Sachverhalte zu entfachen schaffen meiner Meinung nach nur sehr wenige Autoren! Auch sprachlich hat mich „Origin“ wirklich begeistert, da das Buch – wie seine Vorgänger - ein etwas höheres Sprachniveau als das anderer Autoren aufweist, aber trotzdem sehr angenehm zu lesen ist.
Neben diesen Aspekten haben mir auch die Charaktere wieder einmal sehr gut gefallen! Neben dem Sympathieträger Robert Langdon fand ich auch die Figur Ambra Vidal äußerst interessant und vielschichtig. Insgesamt ist es Dan Brown sehr gut gelungen, dem Leser trotz vieler Personen einen guten Überblick zu geben, sodass sich bei mir nie die Frage einstellte, wer denn der bzw. die noch einmal war. Außerdem wirkten viele Charaktere trotz teilweise kurzen Auftritten sehr detailreich und man konnte ihre Weiterentwicklung im Laufe des Romans feststellen. Besonders spannend fand ich die Verwicklung des spanischen Königshauses in die Handlung und die Schilderungen aus Sicht des Prinzen. 
Die kurzen Kapitel und der sehr gut konzipierte Spannungsbogen haben dazu geführt, dass ich das Buch nahezu verschlungen habe. An einigen Stellen dachte man, der Handlung einen Schritt voraus zu sein und etwas zu erahnen, meist wurde man kurze Zeit später jedoch mit einer anderen Auflösung überrascht. Eine solche Unvorhersehbarkeit einer Handlung schätze ich bei Thrillern sehr! Vor allem das Ende hat mich noch einmal überrascht und einige Aspekte des Romans in ein anderes Licht gerückt! 
Man sieht in „Origin“ wunderbar, dass der Autor mit der Zeit geht und das Thema „Medien“ und die Technik ganz anders in den fünften Roman rund um Robert Langdon integriert hat als in die vorherigen. Vor allem das Thema KI, Künstliche Intelligenz, fand ich überaus spannend dargestellt!
Als klitzekleinen Kritikpunkt muss ich jedoch anführen, dass das Erkennen geheimnisvoller Symbole in diesem Band leider deutlich zu kurz kam. Diese thematische Besonderheit habe ich bei den Robert Langdon-Romanen immer sehr geschätzt und war deshalb etwas enttäuscht, dass hierfür auf mehr als 600 Seiten kaum Platz war. 

Fazit:
„Origin“ ist nicht nur etwas für eingefleischte Dan Brown-Fans, sondern für jeden, der Lust hat, sich in das heutige Spanien entführen zu lassen und die Einbettung von viel Wissenswertem über Kunst und Bauwerke in eine unglaublich spannende Handlung zu erleben! Sowohl aufgrund des Inhalts als auch aufgrund der sprachlichen Gestaltung eine absolute Leseempfehlung von mir!

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ILLUMINATI, SAKRILEG, DAS VERLORENE SYMBOL und INFERNO - vier Welterfolge, die mit ORIGIN ihre spektakuläre Fortsetzung finden. Die Wege zur Erlösung sind zahlreich. Verzeihen ist nicht der einzige. Als der Milliardär und Zukunftsforscher Edmond Kirsch drei der bedeutendsten Religionsvertreter der Welt um ein Treffen bittet, sind die Kirchenmänner zunächst skeptisch. Was will ihnen der bekennende Atheist mitteilen? Was verbirgt sich hinter seiner "bahnbrechenden Entdeckung", das Relevanz für Millionen Gläubige auf diesem Planeten haben könnte? Nachdem die Geistlichen Kirschs Präsentation gesehen haben, verwandelt sich ihre Skepsis in blankes Entsetzen. Die Furcht vor Kirschs Entdeckung ist begründet. Und sie ruft Gegner auf den Plan, denen jedes Mittel recht ist, ihre Bekanntmachung zu verhindern. Doch es gibt jemanden, der unter Einsatz des eigenen Lebens bereit ist, das Geheimnis zu lüften und der Welt die Augen zu öffnen: Robert Langdon, Symbolforscher aus Harvard, Lehrer Edmond Kirschs und stets im Zentrum der größten Verschwörungen.