The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum (Taschenbuch)

Psychothriller

Iain Reid

Übersetzung: Anke Kreutzer, Eberhard Kreutzer

Taschenbuch
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Der Überraschungs-Hit des Kanadiers Iain Reid - subtiler Psycho-Horror für Fans von Stephen King und Hitchcock Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer... (weiter)

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Details
AutorIn Iain Reid
Übersetzung Anke Kreutzer, Eberhard Kreutzer
Seiten 240
EAN 9783426306192
Sprache deutsch
erschienen bei Droemer/Knaur
Erscheinungsdatum 27.10.2017
Ursprungstitel I'm Thinking of Ending Things
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø3.2 | 93 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.2 |  47 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.1 |  46 Bewertungen

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Mayersche-Rezension von Petra, am 13.01.2018

Fahrt ins Grauen Die Erzählerin fährt mit ihrem Freund Jake zu dessen Eltern, die sehr abgelegen im winterlichen Kanada leben. Obwohl sie sich erst wenige Wochen kennen und lieben, denkt sie darüber nach Schluss zu machen. Mit jedem Kilometer werden die Gespräche und die Atmosphäre im Auto immer unheimlicher. Warum erzählt sie ihm nichts von dem unheimlichen Stalker, der ihr mit seinen mysteriösen Anrufen Angst einjagt? Und warum weiß sie so wenig über Jake und seine Vergangenheit? Das Buch „The Ending“ hat mich total überrascht. Die Geschichte entwickelt sich ganz anders, als ich es zuerst erwartet hatte und gipfelt schließlich in einem fulminanten Finale, welches die völlig überraschende Auflösung brachte. Der Autor Iain Reid hat mich von der ersten Zeile an mit seinem fesselnden und manchmal auch philosophischen Schreibstil gepackt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und habe es ohne Unterbrechung durchgelesen, so sehr hatte mich die Geschichte von Jake und seiner Freundin in ihren Bann gezogen. Schon während der Autofahrt spürt man die drohende Katastrophe, auf die sie zusteuern. Ganz unheimlich wird es dann im Haus seiner Eltern. Auf der Rückfahrt setzt dann noch der Schneesturm ein und sie halten an einer abgelegenen Highschool. Hier bricht die Katastrophe schließlich über sie herein und die wahren Hintergründe kommen ans Licht. Das Ende hat mich sehr überrascht, aber es fügte sich gut in die Geschichte ein. Allerdings habe ich noch ein paar Erklärungen, wie es dazu kam, vermisst. Hier blieb vieles der Phantasie des Lesers überlassen. Im Buch wirkt nichts so wie es auf den ersten Blick scheint und das Ende war ganz anders, als ich es erwartet hatte. Es hat mich nach dem Lesen noch einige Zeit beschäftigt. Im Nachhinein erscheint manches in einem anderen Licht und ich musste nochmal an den Anfang zurück blättern und diesen nochmals lesen, da er nun eine ganz neue Bedeutung hat. Insgesamt ist „The Ending“ ein gelungenes Psychodrama, das man kaum aus der Hand legen kann. Man kann es durchaus mehrmals lesen. Ich vergebe für dieses Debüt 4 Sterne.

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Gedanken kann man nicht fälschen
»Was liest Du?«-Rezension von milkysilvermoon, am 12.01.2018

Eine junge Frau fährt mit ihrem Freund Jake zur Farm von dessen Eltern in eine ländliche Gegend Kanadas. Es ist dunkel und Winter. Für die beiden ist es die erste längere Autofahrt. Sie sind erst wenige Wochen zusammen und haben eine besondere Verbindung zueinander. Aber trotzdem kann sie nicht aufhören, darüber nachzudenken, Schluss zu machen. Im Wageninnern werden die Gespräche immer unheimlicher: Weshalb hält die Frau einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerer Zeit Angst einjagt? Warum gibt ihr Freund nur so wenig von sich preis? Klar wird, dass beide auf eine Katastrophe zusteuern…

„The Ending“ von Iain Reid ist der Debütroman des kanadischen Autors und ein subtiler Psychothriller.

Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der jungen Frau, deren Namen im Roman nicht verraten wird. Das Buch ist nicht in Kapitel eingeteilt. Neben dem Haupterzählstrang gibt es mehrere Abschnitte in kursiver Schrift, die immer wieder eingestreut werden und als Vorausblenden dienen. Der Schreibstil ist flüssig und eindringlich. Ich bin sofort in die Geschichte reingekommen. Die Seiten lassen sich schnell lesen.

Der Aufbau des Thrillers gefällt mir sehr gut. Von Beginn an ist das Buch spannend, was sich immer weiter steigert – vor allem zum Ende hin. Der Roman ist atmosphärisch dicht. Es herrscht eine unheimliche, bedrohliche Stimmung, die man sich über weite Strecke nicht erklären kann. Beim Lesen war ich teilweise verwirrt. Es gibt einige Längen, die sich später jedoch zum Teil erklären. Die überraschende Auflösung ist schlüssig und lässt alle vorherigen Seiten in einem anderen Licht erscheinen. Gut gefallen hat mir auch, dass philosophische Themen eine Rolle spielen, die sich ebenfalls sinnvoll einfügen.

Es ist außerdem gut gelungen, das Innenleben der Hauptprotagonistin zu beschreiben. Auch Jake steht im Vordergrund und ist ein interessanter Charakter. Nur wenige weitere Personen tauchen in der Geschichte auf.

Das Cover des Buches passt sehr gut zum Inhalt. Der Titel der Geschichte orientiert sich am kanadischen Original.

Mein Fazit:
„The Ending“ von Iain Reid ist ein ungewöhnlicher Thriller, der für spannende Lesestunden gesorgt hat und den ich empfehlen kann.

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Der Überraschungs-Hit des Kanadiers Iain Reid - subtiler Psycho-Horror für Fans von Stephen King und Hitchcock Eine Frau fährt mit ihrem neuen Freund Jake durch die winterliche Weite Kanadas. Trotz ihrer besonderen Verbindung denkt sie darüber nach, die Sache zu beenden. Und während draußen die Dämmerung das einsame Land in Dunkelheit hüllt, werden drinnen im Wagen Gespräche und Atmosphäre immer unheimlicher: Weshalb hält die Erzählerin einen Stalker vor Jake geheim, der ihr seit längerem Angst macht? Warum gibt Jake nur bruchstückhaft etwas von sich preis? Wort für Wort steigt aus den Seiten ein kaum greifbares Unbehagen auf, denn eines ist von vornherein klar: Das junge Paar steuert unaufhaltsam in die Katastrophe ... Ein raffiniertes, stilistisch brillantes Psycho-Drama über Identität, menschliche Abgründe, Einsamkeit und Wahn - "Der kühnste und originellste literarische Psycho-Thriller seit langem." Chicago Tribune