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Ø4.6 | 65 Meinungen

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Ø 4.7 |  29 Rezensionen
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Ein wunderbarer Schmöker
»Was liest Du?«-Rezension von Sursulapitschi, am 30.11.2016

Dieses Buch packt einen schon nach den ersten Seiten.
Kurz vor der Jahrhundertwende in Köln, erlebt Alma, eine Schneiderstochter, einige familiäre Dramen, die ihr Leben auf den Kopf stellen. Kurzerhand wird sie an einen wohlhabenden Handelsvertreter verheiratet, den sie kaum kennt, und der eine Stelle auf Deutsch-Samoa antritt. Alma verabschiedet sich von ihrem bisherigen Leben und geht auf eine Reise ins Unbekannte.

Schon auf dem Schiff verliebt sie sich in Josuah, den Steuermann. Damit beginnt eine nahezu hoffnungslose Liebesgeschichte, die Alma über Jahre hinweg beschäftigt. Sie ist verheiratet und müsste ihre gesellschaftliche Stellung aufgeben, um ihrem Herzen zu folgen. Immer wieder siegt ihr Pflichtbewusstsein, wenn sie vor der Entscheidung steht, ihren Wünschen nachzugeben.
Zusammen mit Alma lernen wir ein Südseeparadies kennen, das von Deutschen, Engländern und Amerikanern vereinnahmt wurde, die dort um die Vorherrschaft kämpfen und versuchen, Zivilisation in die Wildnis zu bringen.

Alma ist einem schnell sympatisch. Sie mausert sich vom folgsamen Töchterlein zur selbstbewussten Frau. Dabei muss sie einige Schicksalsschläge hinnehmen. Das macht dieses Buch sehr kurzweilig. Immer passiert etwas Unerwartetes. Für meinen Geschmack war es bisweilen sogar etwas zu viel des Guten. Das ein oder andere Drama kommt recht plötzlich aus dem Nichts daher.
Auch die Liebesgeschichte hat mich nicht so recht mitgenommen, weil der Liebhaber recht blass bleibt. Das ist etwas schade, denn ist sie sehr schön und gefühlvoll angelegt.

Trotzdem ist dieses Buch ein wunderbarer dicker Schmöker, den man in einem Rutsch verschlingt, auch wenn er ein paar Stolpersteine beinhaltet.

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Ein wunderbarer historischer Roman
»Was liest Du?«-Rezension von Renate, am 26.02.2016


Klappentext:
Können Träume wahr werden?
Köln/Samoa 1899:  Gegen ihren Willen wird die junge Alma von ihrem Vater mit einem fremden Mann verheiratet. Hermanns Pioniergeist und sein Wunsch nach gesellschaftlichem Aufstieg führen die beiden von Köln nach Deutsch-Samoa.
Obwohl die blütenweißen Strände und die grünen Hügel der Insel wie die pure Idylle wirken, trüben eine Reihe von Hindernissen Almas Lebensglück. Denn der Mann, den sie wirklich liebt, lebt weit von ihr entfernt. Und die Familie, aus der sie herausgerissen wurde, hütet ein Geheimnis, das Alma noch bis ans andere Ende der Welt verfolgt.
Meine Meinung:
Cover: Das Cover gefällt mir unheimlich gut. Man sieht eine junge Frau am Strand, die aufs Meer hinausschaut. Es ist ein sehr romantisches und wunderschönes Cover. 
Inhalt: In dem Roman lernen wir Alma kennen. Sie arbeitet mit ihrem Vater zusammen in der eigenen Schneiderei. Sie hat unheimlich viel Talent und der Vater ist auf ihre Hilfe angewiesen. Almas Schwester Käthe dagegen hilft kaum mit und ist das verwöhnte kleine Biest, welches  die ganze Zeit am meckern ist und auf alles, was Alma hat, neidisch ist.  Doch dann belauscht Alma ein Gespräch zwischen ihrem Vater und ihrer Tante. Anscheinend muss Käthe baldmöglichst verheiratet werden und zwar genau mit dem Mann, den Alma ihr Herz geschenkt hat. Eigentlich war auch ihr Vater mit der Verbindung einverstanden und jetzt plötzlich soll Käthe ihn heiraten?
Angeblich hätte Hannes sich an Käthe „herangemacht“ und nun sei sie schwanger.  Obwohl Alma dringend in der Schneiderei gebraucht wird, entscheidet ihr Vater, dass Alma mit einem Herren verheiratet wird, der seit neuestem die Schneiderei regelmäßig besucht. Und so wird Alma, ohne ihr Einverständnis, mit Hermann Stieglitz verheiratet. Doch der große Schock kommt erst noch, als er ihr offenbart, natürlich nach der Hochzeit, dass sie nach Samoa auswandern werden, weil er sich dort das große Geld verspricht. Und obwohl Alma versprochen wird, dass sie in einem großen Herrenhaus, mit Bedienstete leben würde, ist sie voller Angst vor der Zukunft. Und sie quält sich natürlich mit der Frage, warum Hannes sich mit ihrer Schwester eingelassen hat.
Als sie nach einer langen Reise per Schiff, wo sie Joshua kennenlernt, in Samoa eintreffen, ist Alma geschockt. All die dunkelhäutigen Menschen, das angeblich so tolle Herrenhaus ist gar nicht so toll und die Bedienstete scheinen Alma nicht zu akzeptieren. Das Leben an Hermanns Seite entpuppt sich als seelische Grausamkeit für Alma und Joshua geht ihr nicht mehr aus dem Kopf und er besucht die Insel so oft er als Seemann die Möglichkeit dazu hat. Aber Alma ist eine verheiratete Frau.
Fazit: Als ich mit dem Roman angefangen habe, wurde ich sofort in die Geschichte hineingezogen. Regina Gärtner hat einen wunderbaren Schreibstil und hat es geschafft, dass ich alles bildlich vor mir sah. Sie beschreibt die Charaktere so lebensecht und gerade Alma war mir unheimlich sympathisch. Ich habe sie sofort, durch ihre besondere Art, in mein Herz geschlossen und fieber dem 2. Teil dieser Reihe entgegen.
Schmetterlinge:   5 von 5
 

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