Will & Will (Taschenbuch)

John Green, David Levithan

Übersetzung: Bernadette Ott

Taschenbuch
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Details
AutorIn John Green, David Levithan
Übersetzung Bernadette Ott
Seiten 378
EAN 9783570308851
Sprache deutsch
erschienen bei cbt
Erscheinungsdatum 09.09.2013
Ursprungstitel Will Grayson, Will Grayson
Altersfreigabe ab 13 Jahren
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4 | 37 Meinungen

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Die Wirren der ersten Liebe
»Was liest Du?«-Rezension von Lilli33, am 18.05.2017

Taschenbuch: 384 Seiten
Verlag: cbt (9. September 2013)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3570308851
empfohlenes Alter: Ab 13 Jahren
Originaltitel: Will Grayson, Will Grayson
Preis: 8,99€
auch als E-Book erhältlich

Die Wirren der ersten Liebe

Inhalt:
Will Grayson lebt nach seinen beiden Regeln: Mund halten und nicht auffallen. Er hat nur einen richtigen Freund, Tiny Cooper. Tiny ist entgegen seinem Namen sehr groß, sehr laut, sehr extrovertiert, sehr homosexuell, jeden Tag sehr in einen anderen verliebt. Und dann ist da noch Jane, die Will mag, aber mehr ist da nicht, oder doch?

Durch einen blöden Zufall trifft Will Grayson eines Abends auf einen anderen Jungen, der ebenfalls Will Grayson heißt. Dieser ist in der Stadt, um endlich seinen Internetfreund Isaac zu treffen, nachdem sie ein Jahr lang nur gechattet haben.

Beide Wills sind siebzehn und leben in Chicago. Doch ansonsten sind sie grundverschieden. Trotzdem beeinflussen sie sich ab jetzt gegenseitig.

Meine Meinung:
„Will & Will“ ist ein gelungenes Gemeinschaftswerk des Autorenduos. Sowohl John Green als auch David Levithan konnten mich schon jeder für sich von ihrem Können überzeugen. Im vorliegenden Roman übernimmt jeder der Autoren die Perspektive eines Wills, wobei sie sich kapitelweise abwechseln. Schon anhand des Schreibstils erkennt man sofort, von welchem Will man gerade liest, obwohl beide in der Ich-Form erzählen. Während der erste Will einen ganz normalen fortlaufenden Text hat, sind beim zweiten die Dialoge in Chatform aufgebaut. Außerdem benutzt er keinerlei Großbuchstaben. Das war für mich schon sehr gewöhnungsbedürftig und hat meinen Lesefluss öfter unterbrochen, weil ich unwillkürlich dachte: Schon wieder ein Rechtschreibfehler, das schreibt man doch groß! Von der Idee her ist es aber natürlich gut nachzuvollziehen.

Ich fand die Charaktere sehr gut ausgearbeitet, vor allem die beiden Wills und Tiny. Am Schluss hatte ich das Gefühl, diese drei schon ewig zu kennen, so intensiv haben sich die Autoren mit ihnen befasst. Manchmal hätte ich sie alle drei gerne einfach in den Arm genommen, manchmal wollte ich sie in den Hintern treten. Aber verstanden, warum sie so handeln, wie sie es nun mal tun, habe ich immer.

Ein großes Thema dieses Romans ist die Homosexualität. Hier ist der Umgang damit erfrischend normal. Zwar werden Probleme des Coming out erwähnt oder Mobbing, aber es wird auch gezeigt, dass es eben auch ganz anders geht.

Fazit:
Ein sehr empfehlenswertes Jugendbuch über die erste (homo- und heterosexuelle) Liebe, Freundschaft und das Erwachsenwerden.

★★★★☆

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Ein nettes Buch über Liebe, Leben und auch ein wenig Freundschaft - Kein Muss
»Was liest Du?«-Rezension von Marianne Kastern, am 09.04.2016

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch durch Ines' Wanderbuchaktion lesen können und bin mir immer noch nicht sicher, ob wie ich das Buch jetzt wirklich fand.

Wenn es darauf ankommt, ob ein Buch einen fesseln kann, dann war dieses Buch wohl nicht so gut. Allerdings lag es auch daran, dass ich zu der Zeit nicht so viel Zeit zum Lesen hatte. Der Großteil der Geschichte konnte mich nicht unbedingt davon überzeugen weiter zu lesen. Es war zwar interessant, aber gefesselt oder ähnliches hat es mich nicht.

Ich war mir zuerst nicht sicher, ob man die beiden Wills auseinander halten können wird, doch als ich das zweite Kapitel angefangen habe, wusste ich sicher, dass ich sie auseinander halten werde. Die Kapitel des einen Will Grayson sind nach der normalen Groß- und Kleinschreibregelung geschrieben und bei dem anderen Will Grayson ist alles klein geschrieben. Des Weiteren ist auch die 'Kapitelüberschrift' anders gestaltet und auch das Gesagte und Geschriebene. So erinnern die Kapitel des einen Will Grayson ein wenig an ein Theaterstück. Am Anfang hatte mich das Kleingeschriebene gestört, aber mit der Zeit hatte ich mich daran gewöhnt.

Das Buch hat zwar ein paar dumme und ein paar langweilige Momente, dafür hat es aber auch ein paar rührende, ein paar lustige und ein paar 'wahre' Momente. Mit 'wahren' Momenten meine ich  Momente, in denen einfach mal die Wahrheit gesprochen wurde, auf verschiedene Art und Weise.

Die Figuren des Buches sind recht ... eigen. Ich weiß nicht, wie ich das richtig formulieren soll... Sie haben alle ihre Schatten- und Lichtseiten, das ist natürlich selbstverständlich (oder sollte es sein), aber hier ist das noch ein wenig anders... Will und Will und auch die anderen Figuren haben alle ihre Fehler und Makel (zumindest die, die am häufigsten vorkommen). So hat der eine Will sich eigentlich fest vorgenommen, nichts an ihn ran zu lassen, was an sich eigentlich kein Fehler ist, aber er hat das so sehr verinnerlicht, dass er einem von außen schon sehr kühl vorkommt. Der andere hat dafür Depressionen... Sagen wir es so: Sie haben und hatten es beide nicht sehr leicht und das hat sich auch auf ihre Persönlichkeiten ausgewirkt. So habe ich mir zumindest ihr verhalten erklärt. Wenn man aber einmal in das Buch rein gekommen ist, gewöhnt man sich auch an die Eigenheiten der Figuren und alles in allem sind die beiden auch recht authentische Figuren.

 

Fazit:

Wenn ihr die Chance habt, das Buch zu lesen, dann gebt ihm eine Chance, denn es ist ganz nett für Zwischendurch. Meiner Meinung nach aber kein Muss.

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