Die Verteidigung des Paradieses

Die Verteidigung des Paradieses (Buch)

Roman. Nominiert für die Longlist zum Deutschen Buchpreis 2016

Buch
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Thomas von Steinaecker schreibt einen atemberaubenden Roman über die Zukunft unserer Gegenwart: literarisch virtuos, philosophisch radikal und zutiefst berührend. Er möchte ein guter Mensch sein. Aber Heinz lebt... (weiter)

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Details
AutorIn Thomas von Steinaecker
Seiten 416
EAN 9783100014603
Sprache deutsch
erschienen bei FISCHER, S.
Erscheinungsdatum 10.03.2016
Stichwörter Gegenwartsroman
Spannung
Gegenwart
Zukunft
Rezensionen
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Ø3 | 2 Meinungen

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Nachdenklich machender, zivilisationskritischer Roman, für mich aber zu überdreht und verworren
»Was liest Du?«-Rezension von einstein, am 08.05.2017

Nach einer Katastrophe ist das hochtechnisierte Deutschland der Zukunft zerstört und unbewohnbar. Eine Gruppe Überlebender, unter ihnen der 15-jährige Heinz, macht sich auf den Weg zu einem angeblichen Rettungscamp. Und Heinz wird zum Chronisten des Überlebenskampfs.
Ich verstehe das Buch als Zivilisationskritik. Viele Elemente der Handlung interpretiere ich als Metapher oder Anspielungen auf ganz reale Entwicklungen in Europa und der Welt z.B. die fortwährende technische Weiterentwicklung, von der wir immer abhängiger werden oder die Fluchtbewegungen und der Umgang mit Geflüchteten. 
Die Umsetzung des Romans finde ich dagegen schwierig. Das Buch hat seine eindrucksvollen und seine weniger guten Abschnitte. Grob gliedert sich das Buch in drei Teile, die sich stark voneinander unterscheiden. Nachdem der erste Teil des Romans noch in sich schlüssig ist, nehmen ab dem zweiten Teil krasse Wendungen und verworrene oder überdrehte Passagen zu, so dass am Ende für mich nicht viel zurückblieb. Und so waren es für mich dann trotz interessanter und anregender Abschnitte ein paar überdrehte Wendungen und Verworrenheiten zu viel. Am Ende fügt sich für mich das alles nicht zu einem stimmigen Gesamtbild. Trotzdem werden mir einige Stellen lange in Erinnerung bleiben, andere haben mich bewegt oder zum Nachdenken gebracht.
Mich würde sehr interessieren, wie andere das Buch verstehen und empfunden haben.

 

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Thomas von Steinaecker schreibt einen atemberaubenden Roman über die Zukunft unserer Gegenwart: literarisch virtuos, philosophisch radikal und zutiefst berührend. Er möchte ein guter Mensch sein. Aber Heinz lebt in einer Welt, die Menschlichkeit nicht mehr zulässt. Deutschland ist verseucht und verwüstet, Mutanten streifen umher, am Himmel kreisen außer Kontrolle geratene Drohnen. Zusammen mit seinem besten Freund, einem elektrischen Wüstenfuchs, dem Fennek, wächst Heinz in einer kleinen Gruppe Überlebender in den Bergen auf. Er nimmt sich vor, die verlorene Zivilisation zu bewahren, sammelt vergessene Wörter und schreibt die Geschichte der letzten Menschen. Doch was nützen Heinz Wissen und Kunst jetzt noch? Da gibt es plötzlich das Gerücht, weit im Westen existiere ein Flüchtlingslager. Und die Gruppe bricht auf zu einem mörderischen Marsch ins vermeintliche Paradies ...