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Heimatabend - Die Gelsenkirchener Zeitreise

Warum fiel der alte Bahnhof? Wie sah das Berger Feld früher aus? Seit wann gibt es das Sommerfest? Wie ist Gelsenkirchen geworden, was es heute ist?

Fragen, die der Heimatabend beantwortet. Ein halbes Jahrhundert Stadtgeschichte in 90 Minuten, Gelsenkirchen geht auf Zeitreise! Der Dokumentarfilm von Frank Bürgin basiert auf den erhaltenen Stadtfilmen von 1951 - 1996, ergänzt um Interviews mit Zeitzeugen.

Dabei ist der Heimatabend keine trockene wissenschaftliche Chronik, sondern eine unterhaltsame, launige Collage mit hohem Erinnerungswert. Sie versetzt die Zuschauer in die 50er-, 60er-, 70er- und 80er-Jahre zurück, es geht um's Lachen, Weinen, wehmütig werden... und Staunen, wie sich die Stadt verändert hat.

Die DVD können Sie exklusiv in unseren Gelsenkirchener Buchhandlungen kaufen oder hier online bestellen!


Der Preis beträgt 9,90 €, zzgl. 3,- Versandkosten.
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Ein erster Eindruck: Der Trailer

Weitere Informationen


Zwischen 1951 und 1996 hat die Stadt Gelsenkirchen regelmäßig filmische Jahreschroniken produziert. In den Stadtfilmen wurde die politische, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung Gelsenkirchens dokumentiert. Insgesamt 34 Filme sind erhalten geblieben, sie umfassen mehr als 30 Stunden Bildmaterial über die Geschichte Gelsenkirchens.

"Rat und Verwaltung berichten über ihre Tätigkeit" lautete der Untertitel der Chroniken, sie waren so etwas wie ein verfilmter Rechenschaftsbericht. Trotz ihrer bisweilen eher formellen Machart, haben die Stadtfilme heute einen unschätzbaren Wert: Sie sind das Gedächtnis Gelsenkirchens.
Die Stadtfilme bewahren Erinnerungen an viele wichtige Ereignisse in Gelsenkirchen. Mehr noch: Sie vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Wandel des Zeitgeistes in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Zum Projekt Heimatabend gehörten deshalb auch der Erhalt und die Aufbereitung der Filme.
 
Die Produktionsfirma Zeitlupe GmbH hat alle Chroniken digitalisiert und archivarisch ausgewertet. Die historischen Stadtfilme stehen dem Institut für Stadtgeschichte damit in modernster Aufbereitung zur Verfügung.

Impressionen

 
 

Die Stadtfilmer


Mit Hans Rotterdam und Werner Nickel gab es zwei Stadtfilmer in der Geschichte Gelsenkirchens. Ihnen sind die einzigartigen Dokumentationen zu verdanken.

Hans Rotterdam gilt als Erfinder der Gelsenkirchener Stadtfilme. 1948 wurde er als Fotograf beim städtischen Verkehrs- und Wiederaufbauamt angestellt. Drei Jahre später produzierte Hans Rotterdam den ersten Stadtfilm. Bis zu seinem Ruhestand drehte der gelernte Bäcker mit großem Enthusiasmus und viel Improvisation insgesamt 14 Gelsenkirchener Jahreschroniken. Die Stadtfilme wurden damals öffentlich aufgeführt, die Vorführungen in Kinos und Veranstaltungssälen verzeichneten jedes Jahr bis zu 7.000 Zuschauer.

Nachfolger von Hans Rotterdam im Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wurde 1965 Werner Nickel. Er professionalisierte die Produktion der, inzwischen farbigen, Stadtfilme. So arbeitete Werner Nickel unter anderem mit einem großen Produktionsstudio in Hamburg zusammen. Außerdem kam ab 1969 Ingrid Albertes als Kamera- und Tonassistentin dazu.

Ein Beleg für den Stellenwert der Stadtfilme sind die Sprecher der 60er- und 70er-Jahre. So liehen zum Beispiel "Mister Apollo" Günter Siefarth oder Werner Veigel von der ARD-Tagesschau den Gelsenkirchener Stadtfilmen ihre Stimme.
Im Zuge der Sparmaßnahmen endete Mitte der 90er-Jahre die Tradition der Gelsenkirchener Jahreschroniken.

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