Acht Berge (Buch)

Roman. Premio Strega 2017

Paolo Cognetti

Übersetzung: Christiane Burkhardt

Buch
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Eine unerschütterliche Freundschaft. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Die Sehnsucht nach Heimat Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch... (weiter)

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Details
AutorIn Paolo Cognetti
Übersetzung Christiane Burkhardt
Edition 9. Aufl.
Seiten 256
EAN 9783421047786
Sprache deutsch
erschienen bei DVA Dt.Verlags-Anstalt
Erscheinungsdatum 11.09.2017
Ursprungstitel Le otto montagne
Stichwörter italienische Literatur
Bestseller aus Italien
Internationaler Erfolg
Familienroman
Geschichte einer Freundschaft
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.6 | 32 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.6 |  16 Rezensionen
davon Bewertungen:
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Still und mitreißend
»Was liest Du?«-Rezension von Schneeweißchen, am 13.12.2018

In "Acht Berge" geht es um zwei Jungen, die grundverschieden aufwachsen und Freunde werden. Viele Kinder-/Jugendtage verbringen sie miteinander, bis das Erwachsenwerden sie trennt und sie erst viele Jahre später auf besondere Weise wieder vereint.

Die Geschichte hält keine dramatischen oder aufregenden Wendungen parat, hat aber gerade durch die ausgestrahlte Stille und Einsamkeit eine besondere Sogwirkung.
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, unaufgeregt, aber eben auch nicht kalt-sachlich. Ich konnte mich wunderbar in den Erzähler hineinversetzen. 
Kurz vor Ende hatte ich eine Ahnung wie es wohl ausgehen wird, was mich allerdings nicht gestört hat, denn in diesem Buch geht es um die feinen Zwischentöne und nicht um eine rasante Story. 

Fazit: Hier gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für all jene, die zwischen den Zeilen menschlichen Handels lesen können.

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Atmosphärisch und dicht
»Was liest Du?«-Rezension von Runar RavenDark, am 09.10.2018

Das Buch "Acht Berge" von Paolo Cognetti hat einen Umfang von 256 Seiten und ist über Deutsche Verlags-Anstalt erschienen.

Das Buch gibt es als Softcover-, Hardcover- und Ebookausgabe. In der Hardcoverausgabe hat es einen abnehmbaren Schutzumschlag. Es besticht durch eine sehr gute Qualität mit schönen dicken Leseseiten. Das abnehmbare Cover glitzert am oberen Abschnitt, was den 3D-Effekt des Bildes verstärkt. Das Cover ist wirklich überaus schön gestaltet.

Pietros Vater ging immer auf Wanderschaft und vererbte Pietro seine Leidenschaft. Doch das wurde Pietro nicht gleich bewusst. Ihm gefiel einfach der Kontrast in der Natur und schon bald hatte er dort auch einen Bub im selben Alter gefunden. Die Freundschaft zu Bruno entwickelte sich zu etwas ganz besonderem. Bruno auf dem Land und Pietro in der Stadt. Welche Wege und welche Entscheidungen sind richtig?

Das Buch ist unheimlich atmosphärisch und dicht. Oft wird die Natur und Wanderschaften bis ins Detail widergegeben und die Gedanken des Wanderers. Es ist wie in eine fremde und doch bekannte Welt einzutauchen. Freunde von Natur und Wanderung werden dieses Buch lieben. Dicht und tiefgehend baut sich das Werk auf und lässt mich öfters als einmal an einer Stelle verweilen, die mich zum Nachdenken bringt. An manchen Passagen zieht es sich dann wieder, doch dann bin ich auch schnell wieder gefesselt von der Schreibkraft des Autors. Es ist das harte Leben selbst was hier Platz findet, welches immer wieder Tribut fordert und oft melancholisch, gar traurig stimmt. Das Leben selbst als Wanderschaft, Familie, Freunde, Entscheidungen, Wege, Gewinn und Verlust. Der Roman hat mich sehr bewegt und mitgenommen. Sehr gute Literatur, die sicherlich nicht Jeden begeistern kann, aber mit Sicherheit vielen Menschen in Erinnerung bleibt.

Fazit: Ich finde das Werk sehr atmosphärisch, dicht, tiefgehend, melancholisch und traurig. Es bewegt und bringt einen oft zum Nachdenken. Das Leben selbst als Wanderschaft. Leseempfehlung!

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Eine unerschütterliche Freundschaft. Ein Aufbruch ins Ungewisse. Die Sehnsucht nach Heimat Wagemutig erkunden Pietro und Bruno als Kinder die verlassenen Häuser des Bergdorfs, streifen an endlosen Sommertagen durch schattige Täler, folgen dem Wildbach bis zu seiner Quelle. Als Männer schlagen die Freunde verschiedene Wege ein. Der eine wird sein Heimatdorf nie verlassen, der andere zieht als Dokumentarfilmer in die Welt hinaus. Doch immer wieder kehrt Pietro in die Berge zurück, zu diesem Dasein in Stille, Ausdauer und Maßhalten. Er ringt mit Bruno um die Frage, welcher Weg der richtige ist. Stadt oder Land? Gehen oder Bleiben? Was zählt wirklich im Leben? Vor der ehrfurchtgebietenden Kulisse des Monte-Rosa-Massivs schildert Paolo Cognetti mit poetischer Kraft die lebenslange Suche zweier Freunde nach dem Glück. Eine eindringliche archaische Geschichte über die Unbezwingbarkeit der Natur und des Schicksals, über das Leben, die Liebe und den Tod.

Cognetti, Paolo Paolo Cognetti, 1978 in Mailand geboren, verbringt seine Zeit am liebsten im Hochgebirge, und seine Erlebnisse in der kargen Bergwelt inspirieren den Mathematiker und Filmemacher zum Schreiben. Für seinen internationalen Bestseller »Acht Berge« (DVA, 2017), der ins Aostatal führt, erhielt er u. a. den renommiertesten italienischen Literaturpreis, den Premio Strega. In seinem neuesten Buch, »Gehen, ohne je den Gipfel zu besteigen« (Penguin, 2019), erzählt Cognetti von seiner Reise in die Dolpo-Region, eine der abgeschiedensten Gegenden im Himalaja. Burkhardt, Christiane Christiane Burkhardt lebt und arbeitet in München. Sie übersetzt Romane und Sachbücher aus dem Italienischen, Niederländischen und Englischen und hat u. a. Werke von Paolo Cognetti, Domenico Starnone, Fabio Geda, Wytske Versteeg, Pieter Webeling, Willam Shaw und Hannah Richell ins Deutsche gebracht. Darüber hinaus unterrichtet sie literarisches Übersetzen.