Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur (eBook)

Andrea Wulf

Übersetzung: Hainer Kober

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Was hat Alexander von Humboldt, der vor mehr als 150 Jahren starb, mit Klimawandel und Nachhaltigkeit zu tun? Der Naturforscher und Universalgelehrte, nach dem nicht nur unzählige Straßen, Pflanzen und sogar ein »Mare« auf... (weiter)

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Details
AutorIn Andrea Wulf
Übersetzung Hainer Kober
Seiten 560
EAN 9783641195502
Sprache deutsch
erschienen bei Random House ebook
Erstverkaufsdatum 11.10.2016
Stichwörter Geografie
Reisebericht
Deutsche Klassik
Biografie
Ökologie
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 14.14 MB
Veröffentlichungsjahr 2016
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Überzeugendes Sachbuch
»Was liest Du?«-Rezension von Naoki, am 01.02.2017

Wie glücklich war ich, als mir Wulfs Buch über Alexander von Humboldt in die Hände fiel! Und tatsächlich überzeugte mich diese Arbeit auf (fast) ganzer Linie.

 

Neben den reinen – extrem gut untermauerten – Fakten unterhält das Buch mit Anekdoten und Ausflügen in Literatur, Wissenschaft und Politik. Auch gefielen mir die zahlreichen Illustrationen, die zum Teil aus Humboldts eigener Feder stammen und sehr gut ausgewählt und zeitnah sind. Wulfs Stil war so gut lesbar wie bei einem Roman und der Schwerpunkt gut gewählt. Eine Winzigkeit, die mir nicht so gefiel, war das Nachleben Humboldts: In erster Linie wurden amerikanische Naturbeobachter beschrieben, die durch Humboldt beeinflusst wurden und das wurde mir doch ein wenig zu lang. Allerdings ist das eine reine Frage des Interesses und sollte keinesfalls ausschlaggebend für die Bewertung sein.

 

Fazit: Diese Arbeit brachte mir Humboldt wahnsinnig nahe und weckte in mir das Interesse an vielen seiner wissenschaftlichen Zeitgenossen und Nachfolgern. Ich bin immer noch absolut begeistert und empfehle jedem, der sich für die Wissenschaftsgeschichte interessiert, dieses Buch zur Hand zu nehmen.

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Die Natur ist das Reich der Freiheit
»Was liest Du?«-Rezension von Andrea81, am 16.11.2016

Alexander von Humboldt war ein deutscher Naturwissenschaftler, manche sagen auch Weltwissenschaftler, der von 1769 bis 1859 lebte. Aufgewachsen und geboren sind er und sein Bruder Willhelm in Berlin. Sie stammen aus einer wohlhabenden, preußischen Adelsfamilie.

Lange Zeit fühlte Alexander sich als der Unbegabte, dümmere Bruder, der im Klassenzimmer nie stillsitzen konnte und sich dafür lieber in die Natur flüchtete.

Seine Wünsche ob seiner beruflichen Zukunft blieben jahrelang unerhört, er hatte sich dem Drängen seiner Mutter zu fügen und musste Wirtschafts, Verwaltungs- und Finanzkunde studieren. Doch immer umtrieb in die Sehnsuch nach fernen Ländern, Abenteuern, neuen Eindrücken.

Mit dem Tode der Mutter erbten beide Brüder ein kleines Vermögen. Dieses investierte Humboldt in seine erste Forschungsreise nach Lateinamerika(1799-1804).

Es sollten weitere Reisen in den nächsten Jahren folgen- in die USA und nach Zentralasien- doch Lateinamerika prägte ihn von Allen am meisten. Von dieser ersten Reise brachte er allein 2000, bis dahin für Europäer unbekannte Pflanzenarten mit! Humboldt war ein Perfektionist wie kein anderer, alles wurde notiert, gemessen, aufgesammelt, kartografiert etc. Beim Schreiben seiner Bücher verschuldete er sich trotz des Erbes hoch, da er über Jahre hinweg Maler, Kupferstecher und Botaniker beschäftigte. Alles musste ganz genau seinen Vorstellungen entsprechen. 

Alexander von Humboldt prägte unter anderem so bedeutsame Menschen wie Darwin, Goethe, Thoreau und Jules Verne.

Zeit seines Lebens musste er zwischen höfischer Etikette und Wissenschaft pendeln- und hat diese Gratwanderung hervorragend gemeistert!

Er wollte die Natur mit allen Sinnen erleben, nicht nur verstandesmäßig begreifen, und legte damit das Samenkorn für die neuen Naturwissenschaften.

Ein Buch, so spannend geschrieben wie ein Roman, mit beeindruckenden Illustrationen und einem beeindruckendem Anhang;)

Sehr gut recherchiert, dabei trotzdem nicht im entferntesten langweilig!

 

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Was hat Alexander von Humboldt, der vor mehr als 150 Jahren starb, mit Klimawandel und Nachhaltigkeit zu tun? Der Naturforscher und Universalgelehrte, nach dem nicht nur unzählige Straßen, Pflanzen und sogar ein »Mare« auf dem Mond benannt sind, hat wie kein anderer Wissenschaftler unser Verständnis von Natur als lebendigem Ganzen, als Kosmos, in dem vom Winzigsten bis zum Größten alles miteinander verbunden ist und dessen untrennbarer Teil wir sind, geprägt. Die Historikerin Andrea Wulf stellt in ihrem vielfach preisgekrönten - so auch mit dem Bayerischen Buchpreis 2016 - Buch Humboldts Erfindung der Natur, die er radikal neu dachte, ins Zentrum ihrer Erkundungsreise durch sein Leben und Werk. Sie folgt den Spuren des begnadeten Netzwerkers und zeigt, dass unser heutiges Wissen um die Verwundbarkeit der Erde in Humboldts Überzeugungen verwurzelt ist. Ihm heute wieder zu begegnen, mahnt uns, seine Erkenntnisse endlich zum Maßstab unseres Handelns zu machen - um unser aller Überleben willen.

Andrea Wulf, geboren in Indien und aufgewachsen in Deutschland, lebt seit anderthalb Jahrzehnten in London. Seit ihrem Studium der Designgeschichte am Royal College of Art arbeitet sie als Sachbuchautorin und Journalistin. Sie wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, ihr Buch "The Brother Gardeners" wurde u.a. für die Longlist zum Samuel Johnson Prize nominiert. Sie schreibt u.a. für "Wall Street Journal", "Sunday Times", "New York Times", "Guardian" und "Times Literary Supplement" und arbeitet zudem regelmäßig für die BBC.

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