All die schönen Dinge

All die schönen Dinge (eBook)

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Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiß,... (weiter)

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Details
AutorIn Ruth Olshan
EAN 9783862740246
Sprache deutsch
erschienen bei Verlag Friedrich Oetinger
Erstverkaufsdatum 22.02.2016
Stichwörter Gefühle
Liebe
Mädchen
Erwachsenwerden
todkrank
Altersfreigabe ab 13 Jahren
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.27 MB
Veröffentlichungsjahr 2016
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Ø 5 |  1 Bewertung

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Erwartungen leider weit untertroffen.
»Was liest Du?«-Rezension von Stinsome, am 11.07.2017

Worum geht es?

Mit 10 Jahren erfährt Tammie, dass sie ein Aneurysma hat. 6 Jahre später treibt sie sich auf Friedhöfen herum, um Anregungen für ihren eigenen Grabsteinspruch zu sammeln, der besonders und aussagekräftig sein soll. Dabei begegnet sie Fynn, der einer ähnlich merkwürdigen Tätigkeit nachgeht: Er rüttelt an Grabsteinen und zieht damit Tammies Aufmerksamkeit auf sich. Direkt und offen nimmt Fynn sie bereitwillig und nur allzu gerne in seine Welt auf, macht sie mit seinem heißgeliebten Hund Okay vertraut und entdeckt mit ihr die erste große Liebe...

Meine Meinung

Mich hat dieses Buch um ehrlich zu sein stark enttäuscht. Ich bin mit relativ hohen Erwartungen an das Buch gegangen (wie immer ein großer Fehler), da ich Bücher wie dieses normalerweise liebe. Tiefgründige und eventuell auch traurige Jugendbücher, die einen berühren. Hier jedoch wurde ich leider bis zur letzten Seite nicht abgeholt.

Der Schreibstil ist im Grunde nicht schlecht, hat aber hier und da einige Schwachstellen, die mit anderen Elementen des Buches zusammenhängen. So wirkte Tammie auf mich anfangs sehr farblos und nüchtern. Ich hatte das Gefühl, dass sie keinerlei Emotionen zeigt - oder zumindest kamen durch den Schreibstil diese nicht bei mir an. Das hat mich natürlich vor den Kopf gestoßen, denn wer kann sich mit einer Protagonistin identifizieren, die irgendwie leer wirkt? Das wurde im weiteren Verlauf des Buches zwar etwas besser, war am Anfang jedoch so präsent, dass ich nicht einfach darüber hinwegsehen kann.

Fynn dagegen wirkte auf mich von Anfang an offen, lebensfroh und witzig. Er hat das Buch mit seinen kecken Sprüchen oder Aktionen (wie mit dem Lippenstift - ich musste sehr lachen) aufgelockert und mich dazu gebracht, doch noch weiterzulesen. Da wir es mit einem Jugendbuch und keinem New-Adult-Roman zu tun haben, ist Fynn natürlich auch kein Bad-Boy oder Womanizer, sondern ein lieber, einfühlsamer und verständnisvoller Junge, den man einfach nur sympathisch finden kann.

Die Story wirkte auf mich etwas ziellos, ohne roten Faden, denn es plätscherte einfach ein bisschen vor sich hin. Der Alltag wurde geschildert, kleine Etappen der ersten Liebe und einige Nebenepisoden, die wohl etwas Unterhaltung und Spannung einbringen sollten, bei mir jedoch eher Verwirrung verursacht haben. Denn diese Elemente wirkten auf mich wie die Elemente eines Kinderbuches, was im direkten Gegensatz dazu stand, dass auch immer wieder von Sex die Rede war. Eben noch spielen Tammie und Fynn Detektiv, jagen aus Neugier einigen Personen nach, um etwas in Erfahrung zu bringen, und einige Seiten später reden sie über ihr erstes Mal. Ich konnte das nicht miteinander übereinbringen.

Ebenfalls störend fand ich die rasche Entwicklung so ziemlich alles betreffend. Einerseits wäre da die Annäherung von Jens, dem Mädchenschwarm in Tammies Schule, ganz zu Anfang des Buches, die keinerlei Sinn in dieser Geschichte erkennen lässt und einfach viel zu schnell und merkwürdig beschrieben wird. Da hat das Buch schon ganz zu Anfang so viele Minuspunkte eingeheimst, dass es diese gar nicht wieder gutmachen konnte. Andererseits ist auch die Entwicklung von Tammies und Fynns Beziehung viel zu schnell und wirkt deshalb nicht unbedingt nicht authentisch, aber wieder kindisch. Sie spricht schon nach zwei Treffen von Verliebtsein... es geht einfach alles zu schnell.

Das Ende fand ich ganz in Ordnung, da ich irgendwann keine Erwartungen mehr an das Buch hatte. Trotzdem ging es mir auf den letzten Seiten wirklich zu sehr um Fynns Hund, was wieder zeigt, dass hauptsächlich Nebengeschichten statt dem eigentlichen Hauptthema - Fynn und Tammie oder zumindest Tammies Aneurysma - thematisiert werden, sodass ich leider schnell das Interesse verloren habe.

Fazit

Insgesamt ist das Buch ganz in Ordnung. Man kann es mal lesen, muss man aber wirklich nicht. Höchstens vielleicht, um sich durch Fynns lockere, lustige Art erheitern zu lassen.
Tiefgründig war es leider nur in geringem Maße, unterhaltsam und spannend stellenweise. 3 Sterne - wegen Fynn.

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Tammie hat eine Vorliebe für Pistazieneis. Und für Sprüche. Genauer gesagt: für Sprüche, die auf Grabsteinen stehen. Ein etwas ungewöhnliches Hobby für eine 16-Jährige. Weniger ungewöhnlich wird es, wenn man weiß, dass Tammie ein Aneurysma im Kopf hat. Es hat sich dort inmitten ihrer Synapsen bequem gemacht und kann jeden Moment explodieren. Oder eben nicht. Das ist die entscheidende Frage und um die kreist ziemlich viel in Tammies Leben. Erst als Tammie eines Tages auf dem Friedhof einen Jungen kennenlernt, der an Grabsteinen rüttelt, ändert sich von Grund auf alles für sie. "All die schönen Dinge" von Ruth Olshan ist die ideale Lektüre für alle, die John Green & Co lieben.

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