Am anderen Ende des Tunnels

Am anderen Ende des Tunnels (eBook)

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Mitte der achtziger Jahre kämpft sich die DDR durch den real existierenden Sozialismus und der sechzehnjährige Niko befindet sich mittendrin. Als wäre es nicht schon schlimm genug, sich in dieser speziellen Zeit... (weiter)

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AutorIn Ross Abel
EAN 9783739429861
Sprache deutsch
erschienen bei via tolino media
Erstverkaufsdatum 01.10.2018
Stichwörter DDR
80er
Freundschaft
Liebe
Fussball
Altersfreigabe ab 14 Jahren
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Kopierschutz no-drm
Dateigröße 0.93 MB
Veröffentlichungsjahr 2018
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Mitte der achtziger Jahre kämpft sich die DDR durch den real existierenden Sozialismus und der sechzehnjährige Niko befindet sich mittendrin. Als wäre es nicht schon schlimm genug, sich in dieser speziellen Zeit zurechtzufinden, muss er sich tagtäglich mit den ganz normalen Herausforderungen des Erwachsenwerdens auseinandersetzen. Dabei geht es ihm wie allen seinen Altersgenossen, überall auf der Welt. Er durchlebt die Höhen und Tiefen auf der Suche nach sich selbst. Doch all das wird zur Nebensache, als Niko nach einem schweren Fahrradunfall ins Koma fällt. In seinen Träumen erinnert er sich an Erlebnisse der vergangenen zwei Jahre. Seine Freizeit verbringt Niko am liebsten auf dem Fußballplatz oder mit seinen Freunden vor der Eisdiele, dem Treffpunkt der örtlichen Jugend. Dort begegnet er eines Tages Sina und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Ihre intensive Beziehung ist aber nicht von langer Dauer, da beide noch nicht reif genug dafür sind. In den folgenden Monaten warten viele spannende, lustige und traurige Erlebnisse auf ihn und er genießt die neuen Erfahrungen in vollen Zügen. Es passieren aber auch einige wirklich skurrile Dinge, wie die Massenkarambolage bei der Friedensfahrt, für die sein Freund Mike verantwortlich zu sein scheint. Doch allmählich beginnt auch für Niko der Ernst des Lebens. Trotz sehr guter Zensuren erhält er bei der Bewerbung zu seiner Wunschlehrstelle eine klare Absage und beginnt nun erstmals bewusst über die offensichtlichen Zusammenhänge nachzudenken. Demnach ist nicht allein die Leistung ausschlaggebend, sondern Beziehungen und die „richtige“ politische Einstellung. Ersteres hat er nicht und das andere dummerweise auch nicht. Als Einziger seiner Klasse hat er nicht an der Jugendweihe teilgenommen, da sich sein christlicher Glaube damit nicht in Einklang bringen lässt. Dieser Makel sowie die fehlende Parteimitgliedschaft seiner Mutter sind verantwortlich für die Absage der Bewerbung. Auch in anderen Bereichen seines Lebens läuft es nicht so gut. Eine neue Liebe ist nicht in Sicht, die Schule nervt und auch sportlich geht alles den Bach runter. Am 1. Mai findet das alles entscheidende Fußballspiel um die Kreismeisterschaft statt. Nikos Mannschaft verliert unglücklich das Ortsderby – mit schwerwiegenden Folgen. Um sich für die Niederlage zu rächen, zerstören Niko und einige Freunde in betrunkenem Zustand den „Friedensplatz“ im Nachbarort und reißen dabei auch eine DDR-Fahne herunter. Was sie da angerichtet haben, begreifen sie erst, als die Staatssicherheit auftaucht und von einer politisch motivierten Straftat redet. Auf der Geburtstagsparty seines Freundes Sigmar trifft er unerwartet Sina wieder, die er seit Monaten nicht gesehen hat. Sofort ist die alte Vertrautheit zwischen ihnen wieder da. Sie fühlen sich zueinander hingezogen wie am ersten Tag und verbringen die Nacht gemeinsam. Vielleicht hat ihre Liebe ja doch eine zweite Chance verdient. Auf jeden Fall muss Niko endlich lernen, sich seinen Problemen zu stellen und Verantwortung für sein Tun zu übernehmen, sei es in der Schule, der Freizeit oder der Liebe. „Am anderen Ende des Tunnels“ ist weder ein politischer Roman, noch handelt es sich um DDR-Satire á la „Sonnenallee“. Vielmehr ist dieser Roman ein Porträt der DDR-Wirklichkeit in den achtziger Jahren, die am Alltag Nikos geschildert wird.

Ross Abel ist das Pseudonym eines deutschen Autors, Jahrgang 1968. Aufgewachsen in der ehemaligen DDR, im jetzigen Bundesland Brandenburg, lebt er seit 1990 in Berlin - Treptow. Seit seiner Kindheit ist er begeisterter Leser von Romanen der unterschiedlichsten Couleur. Mit dem Schreiben eigener Geschichten hat er aber erst vor einigen Jahren begonnen, als Ausgleich zu seiner Tätigkeit als Verkäufer für Bild- und Tonträger. Das Buch "Am anderen Ende des Tunnels" ist seine erste Veröffentlichung.

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