Auris (Taschenbuch)

Thriller. Nach einer Idee von Sebastian Fitzek

Taschenbuch
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Sie ist jung. Sie glaubt an die Wahrheit. Ein tödlicher Fehler? Rasant und ungewöhnlich: Thriller-Spannung aus der Zusammenarbeit zweier Bestseller-Autoren! Vincent Kliesch schrieb diesen Roman nach einer Idee von... (weiter)

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Massenware mit wenig Charme
»Was liest Du?«-Rezension von brauchnix, am 20.05.2019

Gibt es forensische Profiler wirklich? Matthias Hegel ist auf jeden Fall einer. Er ist ein Sherlock Holmes auf seinem Gebiet. Soll heißen, er kann anhand weniger Worte fast den gesamten Lebenslauf eines Menschen heraushören. Wo er herkommt, wie groß er ist, wo er jetzt lebt, was er fühlt… einfach alles. Das ist fast ein bisschen too much. Aber Hegel ist auch nicht die wichtigste Person in der Geschichte. Denn im Zentrum steht eigentlich Jula Ansorge, eine Potcasterin, die herausfinden will, ob Hegel tatsächlich einen Mord begangen hat oder unschuldig ist, wie sie von Anfang an vermutet.

So ganz neutral kann ich meine Rezension gar nicht schreiben, denn als Leser und Käufer von AURIS bekommt man durch die Aussage: Sebastian Fitzek hat die Idee geliefert, den Eindruck, dass hier schon etwas Besonders drinsteckt. Man hat also bestimmte Erwartungen. Und das Vorwort von Fitzek befeuert diese noch. Aber dann bleibt es doch bei einer netten Idee, die auf sehr einfache und nicht überraschende Weise umgesetzt wird. Der Erzählstil ist schlicht gehalten, ohne große Schnörkel und Kliesch legt großen Wert auf hohes Tempo bei seiner Story. Das erinnert durchaus an Fitzek. Leider bleibt dabei die Logik und die Raffinesse etwas auf der Strecke und auch wenn sich das Buch schnell weg liest, so konnte es mich nur wenig begeistern. Massenware mit wenig Charme.

Leider der falsche Protagonist
»Was liest Du?«-Rezension von KerstinT, am 19.05.2019

Auris bedeutet Ohr, das ist der Spitzname von Matthias Hegel, einem akustischen Profiler in Berlin. Er kann anhand der Stimme sehr viel über den Täter sagen. Von Körperstatur, Herkunft, über Krankheiten bis hin zu Charakterzügen. Doch eines Tages gesteht er selbst einen Mord und landet im Gefängnis. Ihm gegenüber steht Jula Ansorge – ja ohne i – sie ist True-Crime-Podcasterin und hat es sich zum Ziel gesetzt Justizirrtümer aufzudecken. Sie ist von Hegels Unschuld überzeugt und so ermittelt sie selbst nach dem wahren Mörder, doch dabei bringt sie sich und ihre Familie in Gefahr.

Dieser Thriller ist nach einer Idee von Sebastian Fitzek entstanden. Kliesch und Fitzek haben auch während der dreijährigen Schreibphase viel Kontakt gehabt. Meiner Meinung nach merkt man das der Handlung an. Dennoch ist es kein Fitzek, sondern ein Kliesch.

So richtig fesselnd und überzeugen konnte mich dieser Thriller nicht. Irgendwie wirkte die Handlung zu konstruiert und unrealistisch. Am Ende bleiben auch einige Fragen offen, so etwas mag ich gar nicht. Wie es scheint, soll dies ein Auftakt für eine Reihe um Jula Ansorge und Matthias Hegel werden. Mir scheint es ein bisschen, wie Geldmacherei mit dem Namen Fitzek.

Der Schreibstil an sich war ok. Recht hektisch und rasant, was für einen Thriller ja nicht verkehrt ist. Aber dennoch fehlte mir etwas. Etwas überrascht war ich, als ich gelesen habe, dass „Auris“ schon sein sechstes Buch ist, das habe ich dem Schreibstil leider nicht angemerkt.

Etwas verwirrt hat mich, dass Hegel eher eine Nebenrolle einnimmt, da ich dachte er würde im Vordergrund stehen. Das ist allerdings Jula. Vielleicht liegt es auch daran, dass dies nur der Auftakt zu der neuen Reihe ist. Und im nächsten Band Hegel den Leser von seiner Begabung überzeugen kann. Denn hier kam diese Fähigkeit fast nur im Prolog zum Einsatz.

Dieser Thriller hat mir eine lange Bahnfahrt verkürzt und mich unterhalten, aber nicht beeindruckt, deshalb vergebe ich drei von fünf Sternen.