Bin im Garten (Buch)

Ein Jahr wachsen und wachsen lassen

Buch
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Das Jahr des großen Wachsens - Meike Winnemuths neues Abenteuer "Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen... (weiter)

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Details
AutorIn Meike Winnemuth
Seiten 320
EAN 9783328600459
Sprache deutsch
erschienen bei Penguin Verlag München
Erscheinungsdatum 19.03.2019
Stichwörter Gartenjahr
Balkongärtnern
Das große Los
Schrebergarten
Um es kurz zu machen
Kategorie Einsteiger/Laien
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.9 | 7 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 5 |  3 Rezensionen
davon Bewertungen:
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Mein Herzensbuch des Jahres 2019
»Was liest Du?«-Rezension von MissGoWest, am 28.04.2019

„Bin im Garten“ von Meike Winnemuth liest sich ein wenig wie ein Brief von einer lieben Freundin, die über ihr Vorhaben berichtet, ein Jahr lang in der kleinen Hütte ihres Gartens auf dem Land in Laufnähe des Meeres zu leben. Selten hat mich ein Buch von Anfang bis Ende so in Beschlag genommen, unterhalten und inspiriert. Für mich stimmt hier einfach alles – der lockere Erzählstil, die Einsichten (allen voran diese: „Einfach mal machen – es könnte ja gut werden“ auf Seite 7) und die Einteilung in zwölf Monate bzw. Tageseinträge. Ich habe es sehr genossen, Meike Winnemuth in ihrem Gartenjahr von Januar bis Dezember zu begleiten. Dabei kamen Erinnerungen auf – besonders an die Hitze des Sommers und wie lange die Blumen bis weit in den November hinein blühten. Wie Frau Winnemuth auf Seite 273 sagt: „Jeder Tag ist einzigartig. Und im Garten merkt man es.“

 

Ich habe einige Anregungen für meine eigenen Gartenprojekte bekommen (definitiv mehr Gemüse und Stauden und vielleicht auch eine Felsenbirne) und sogar Lösungsvorschläge für Probleme (Buchsbaumzünsler). Darüber hinaus neue Betrachtungsweisen des Garten, die ich zwar instinktiv begriffen, aber nie formuliert hatte: „Mein Garten ist in diesem Jahr zu einem Ankerplatz geworden. Ein Ort der Hoffnung, ganz und gar verbindlich.“ (S. 299)

 

Die Aufmachung des Buches ist sehr gut gelungen – angefangen mit dem einladenden Titelbild, das die Autorin mit Hund Fiete im Garten zeigt, über die vielen Fotos, die die Tagebucheinträge auflockern, die ansprechenden Illustrationen von Inka Hagen und schließlich die Literaturempfehlungen und Bezugsquellen am Ende des Buches. Bei der Lektüre von „Bin im Garten“ habe ich immer einen Bleistift in der Nähe gehabt, weil ich oft Textpassagen unterstreichen wollte – irgendwie um die Aussagen zu bekräftigen.

 

Ich bin sicher, dass ich „Bin im Garten“ wieder zu Hand nehmen werde – vielleicht sogar im jeweiligen Monat, um die Erfahrungen der Autorin mit meinen eigenen zu vergleichen. Ganz bestimmt werde ich wie Meike Winnemuth ein paar Minivasen auf ein Tablett stellen und mehr von meinen Gartenblumen ins Haus holen. Ein paar Ratschläge werde ich beherzigen: „Gärtnern ist wie Schach, man muss immer mehrere Züge im Voraus denken.“ (S. 238) Dabei werde ich aber dafür sorgen, dass alles ein „freudvolles, nicht sonderlich kompetentes, kindlich-begeistertes Tun“ (S. 248) bleibt, damit die Gartenarbeit auch Gartenvergnügen sein kann.

 

Ich lege „Bin im Garten“ jedem ans Herz, der seinen Garten oder die Natur ringsum mit frischem Blick neu entdecken möchte. Was hat die Autorin aus der Erfahrung des Gartenjahrs gelernt? „Geborgenheit. Vertrauen. Das Gefühl: Das wird schon. Das klappt schon. Und wenn dies nicht klappt, dann klappt was anders. Das Denken in größeren Dimensionen.“ (S. 303) Mit diesem guten Gefühl habe ich das Buch gelesen und beendet – und ich freue mich darauf, es bald wieder in die Hand zu nehmen. Für mich ist „Bin im Garten“ mein Herzensbuch des Jahres 2019.

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Eine Einladung in ein kleines Paradies - Wunderschön
»Was liest Du?«-Rezension von Nalinura, am 18.04.2019

„Bin im Garten“ war für mich in der Kindheit und Jugend immer eine Einladung um das Haus herum nach hinten zu gehen. Wenn man auf den Dorf aufwächst ist das ganz normal, doch in der Stadt sieht das anders aus. Das muss auch Meike Winnemuth feststellen, die sich selbst ein Jahr in den Garten begeben hat. Raus aus der Stadt und der Hektik, rein in ein kleines Häuschen mit Garten an der Ostsee.

In zwölf Kapiteln ist das Buch wie ein Tagebuch aufgebaut. Jedes Kapitel stellt einen Monat dar und wird mit den Tagen untergliedert. Wenn ich es später nochmals lese und es mir als Gartenbegleiter zur Hand nehme, dann ist diese Gliederung sehr praktisch. Alles ist da, wo es Jahreszeitentechnisch am Besten hin passt.

Das Buch ist kein Ratgeber, bringt jedoch viele gute Tipps und Tricks die aus den Erfahrungen der Autorin erspringen. Sie probierte einfach so drauf los aus und lernte dabei.

Es hat mich erstaunt mit welchem Enthusiasmus sich die Autorin mit dem Thema auseinandergesetzt hatte, noch ehe wirklich Gartenzeit war. Dieser Schwung und die Hingabe zu dem Thema und allem was damit verbunden ist zieht sich durch das gesamte Buch und riss mich mit. Ihre Freude wurde zu meiner Freude, wenn ein Setzling keimte, Blume erblühte oder Gemüse endlich auch also solches erkennbar wurde. Enttäuschungen über nicht so erfolgreiches stimmten auch mich traurig und veranlassten mich dazu weiter zu lesen um den nächsten Erfolg zu bejubeln.

Ein Jahr Garten im Buch haben mir Lust gemacht meine Hände wieder in Erde zu stecken und selbst, wenn auch in wesentlich kleinerem Rahmen, zu gärtnern.

Sehr schön fand ich persönlich, dass im Cradle-to-Cradle-Verfahren gedruckt wurde. Hier ist es wie im Garten ein Kreislauf von allem und setzt dem Buch noch das kleine Extrapünktchen oben drauf.

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Das Jahr des großen Wachsens - Meike Winnemuths neues Abenteuer "Ein Jahr im Garten leben. Gemüse anbauen. Bäume pflanzen. Blümchen natürlich auch. Wurzeln schlagen. Boden unter den Füßen finden, und zwar einen, den ich persönlich dorthin geschaufelt habe." Weltreisende sucht Ort zum Bleiben: Mit Tempo und Witz erzählt Meike Winnemuth in ihrem Tagebuch von ihrem neuen Abenteuer - dem ersten eigenen Garten. Vom Träumen und Planen, Schuften und Graben, Säen, Pflanzen, Ernten, Essen. Vom großen Wachsen (Muskelkater!) und Werden (plötzlich: geduldig!). Und entführt uns dabei an einen paradiesischen Ort wahren Lebens, mit Radieschen und Schnecken, mit Rittersporn und anderen blauen Wundern. Das Buch wird nach höchsten ökologischen Standards (Cradle to Cradle) hergestellt und nicht in Folie eingeschweißt.

Winnemuth, Meike Meike Winnemuth, 1960 in Neumünster geboren, ist freie Journalistin, Autorin und preisgekrönte Bloggerin (www.meikewinnemuth.de). Ihr Buch "Das große Los. Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr" wurde ein enormer Publikumserfolg. Sie lebt in Hamburg und an der Ostsee.