Bleicher Tod

Bleicher Tod (Taschenbuch)

Psychothriller. Originalausgabe

Taschenbuch
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Sie dachten, der Tod wäre das Schlimmste. Sie haben sich getäuscht Ein junges Mädchen, allein, gefangen in der Dunkelheit. Sie ahnt, dass ihr Leben bald vorbei sein wird - nur um festzustellen, dass es... (weiter)

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Details
AutorIn Andreas Winkelmann
Seiten 382
EAN 9783442475896
Sprache deutsch
erschienen bei Goldmann TB
Erscheinungsdatum 10.2011
Stichwörter Das Haus der Mädchen
Spiegel-Besteller-Autor
Psychothriller
Kommissarin
Psychopath
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.2 | 23 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.1 |  8 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  15 Bewertungen

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Warnung vorm Haare blondieren und Schwanger werden?
»Was liest Du?«-Rezension von lesesafari, am 13.07.2018

Unter 100 Menschen sind vier Leute ohne Gewissen, Soziopathen, öfter jedoch Psychopathen genannt. Jeder begegnet mehreren jeden Tag.

Die Geschichte ist am Anfang etwas lahm und wirr. Es gibt viele scheinbar absolut lose Erzählstränge.

Miriam hat bei der Autofahrt durch den Winterwald Halluzinationen und wird überfallen. Sie kann dem Täter durch Selbstverteidigung entkommen. Bei ihrer zweiten Begegnung läuft es nicht glimpflich ab.

Daniela, 18 Jahre alt, träumt davon Schriftstellerin zu werden, ihre Eltern haben dafür kein offenes Ohr. Sie ist seit 4 Wochen verschwunden. Sie hat Zugangsdaten für einen Erotikchat hinterlassen und eine Visitenkarte für ein Literaturcafé.

Kriminalhauptkommissarin Nele hat Probleme mit ihrer Freundin und Kollegin Anou, die ihr Posttraumata von einer Entführung nicht aufarbeiten will. Nele besucht das Seminar über Psychopathen von Frau Dr. Sternberg. Auch Kommissarin Tanja besucht das Seminar. - Auf einem Schlachthof wird eine mit Wasserstoffperoxid verätzte junge Frauenleiche gefunden.

Nicolas Mann hat zwei Gesichter. Seit einigen Jahren ist er gewalttätig. Sie fällt auf das Amaturenbrett in ihrer Badewanne und kommt mit einer Platzwunde davon, die aber im Krankenhaus, in dem sie arbeitet auffällt. Ihr Mann wird wegen häuslicher Gewalt des gemeinsamen Hauses verwiesen. Endlich kann Nicola in die geheime Garage ihre Mannes und trifft dort auf vier Schaufensterpuppenköpfe mit weißen Perücken in Blumentöpfen. 

Alexander Seitz ist der Privatdetektiv, den Danielas Eltern organisiert haben. Er findet eine Spur zu Horst Schön ins Literaturcafé. Dieser weiß, wie man Frauen verführt. Um etwas aus ihm herauszubekommen, schickt Alexander seine Freundin als Lockvogel vor. Der Privatdetektiv selbst hat ein dunkles Geheimnis und boykottiert die Ermittlungen.

Alle Aktionen laufen außer Kontrolle und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Die Taten sind ekelig, der Täter verätzt seine Opfer nach und nach mit stärker konzentriertem Wasserstoffperoxid. Erst von außen, bis die Haut weiße Blasen schlägt und sich auflöst, dann von innen, indem er seine Opfer dazu zwingt, es zu trinken.

Ab der Hälfte des Buches wird die Geschichte spannend und rasant. Die Figuren sind mir nicht wirklich sympatisch geworden, dafür waren es zu viele und zu viel läuft falsch. Man erfährt wie die Erzählstränge miteinander verknüpft sind, man wird auf eine falsche Fährte gelenkt und dann ist es doch noch anders. Nicht jede Begründung und Handlung der Figuren konnte mich überzeugen. Warum Daniela nun bei diesem Erotikchat angemeldet war und wieso dieser wichtig ist, konnte ich z. B. nicht nachvollziehen. Oder warum Alexander und seine Freundin beim Überreichen ihres Manuskripts Herrn Schön ihre wahre Identität verraten.

Dennoch schockierend und letztendlich spannend zu lesen. Finger weg von Wasserstoffperoxid!

 

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Jeder 25. ist ein Soziopath...
»Was liest Du?«-Rezension von Christina, am 19.09.2014

Andreas Winkelmann schreibt seinen Thriller um den Umstand herum, dass jeder 25. Mensch ein Soziopath sein soll. Natürlich geht es dementsprechend auch um einen Soziopathen als Täter. So weit, so gut.

Es ist der zweite Band mit Hauptkommissarin Nele Karminter, was ich vorher leider nicht wusste, da auf dem Buch nicht vermerkt ist, dass es zu einer Reihe gehört. Ich hatte es in einem Antiquariat in Göttingen gekauft und wusste vorher nichts von Andreas WInkelmann. Nun ja, jetzt weiß ich schon, wie der erste Teil ausgeht, so ist das Leben. :)

Während ich das Buch gelesen habe, war ich immer voll in der Spannung gefangen. Ich habe keine Ungereimtheiten hinterfragt, fand (fast) nichts konstruiert und las bis tief in die Nacht. Jetzt, nachdem ich gestern spätabends das Buch aus der Hand genommen habe, fiel mir dann doch einiges auf, was ich nicht logisch oder unnötig finde. Aber wie gesagt: Man kann sich von dem Buch einfangen lassen, also will ich überhaupt nicht meckern.

Es gibt sehr häufige Perspektivwechsel, was Spannung erzeugt und in einem guten Thriller fast schon obligatorisch geworden ist. Die wichtigsten Personen sind Nele Karminter, ihre Lebensgefährtin Anouschka Rossberg, Privatdetektiv Alexander Seitz, das Ehepaar Nicola und Thomas Sadowski und Literaturcafé-Betreiber Horst Schön. Wie alles zusammenpasst, erfährt man natürlich erst am Schluss. Was hat Alexander Seitz für Geheimnisse? Ist Horst Schön ein seriöser Literaturliebhaber? Was versteckt Thomas Sadowski in seiner Garage vor seiner Frau?

Von mir gibt es eine Leseempfehlung!

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Sie dachten, der Tod wäre das Schlimmste. Sie haben sich getäuscht Ein junges Mädchen, allein, gefangen in der Dunkelheit. Sie ahnt, dass ihr Leben bald vorbei sein wird - nur um festzustellen, dass es schlimmere Dinge gibt als zu sterben ... Derweil erfährt Kriminalkommissarin Nele Karminter von einer erschreckenden Studie: Einer von fünfundzwanzig Menschen hat kein Gewissen, ist ein potentieller Psychopath. Eine Erkenntnis, die sich für Nele bald in blutige Praxis verwandeln wird. Denn kurz darauf wird sie zu einem Tatort gerufen - und zu der grausam entstellten Leiche eines jungen, seltsam bleichen Mädchens ...

Winkelmann, Andreas Andreas Winkelmann, geboren 1968, entdeckte schon früh seine Leidenschaft für unheimliche Geschichten. Er war unter anderem Soldat, Sportlehrer und Taxifahrer, hielt es aber in keinem Job lange aus und blieb nur dem Schreiben treu. »Der menschliche Verstand erschafft die Hölle auf Erden, und dort kenne ich mich aus«, beschreibt er seine Faszination für das Genre des Bösen. Er lebt heute mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldesrand nahe Bremen.