Bring Down the Stars (Taschenbuch)

Roman

Emma Scott

Übersetzung: Inka Marter

Taschenbuch
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"Sie sagt, sie liebt meine Seele. Doch meine Seele ... bist in Wirklichkeit du!" College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston... (weiter)

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Details
AutorIn Emma Scott
Übersetzung Inka Marter
Edition 2. Aufl. 2019
Seiten 400
EAN 9783736311282
Sprache deutsch
erschienen bei LYX
Erscheinungsdatum 25.11.2019
Ursprungstitel Bring Down the Stars
Serien Beautiful-Hearts-Duett
Stichwörter USA
Liebe / Beziehung
20. - 21. Jahrhundert
The Light in Us
All In
Altersfreigabe ab 16 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.8 | 26 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.8 |  12 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  14 Bewertungen

5 Sterne
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4 Sterne
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1 Stern

Der Funke ist leider (noch) nicht so ganz übergesprungen
»Was liest Du?«-Rezension von Furbaby Mom, am 12.01.2020

Für mich war "Bring Down the Stars" das erste Werk, welches ich von der Autorin Emma Scott, über deren Schreibkünste ich im Vorfeld bereits viel Positives gehört hatte, lesen durfte. Hand auf’s Herz – allein das wunderschöne, glitzernde Cover verführt ja schon zum Lesen, oder?! Und auch der Klappentext hatte ziemlich vielversprechend geklungen: ein von der Liebe enttäuschtes Mädchen trifft auf zwei Jungs, von denen sich einer mit den poetischen Fertigkeiten des anderen schmückt, um besagtes Mädchen zu beeindrucken. Emotionales Chaos und Herzklopfen vorprogrammiert – all das vor der Kulisse der renommierten Amherst Universität in Massachusetts. 

Erstaunt hatte ich vor der Lektüre festgestellt, wie weit die Meinungen über diesen bei LYX erschienenen Auftakt des 'Beautiful Hearts'-Duetts auseinandergingen und ich war fest entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen. Inzwischen kann ich festhalten: auch ich habe gemischte Gefühle im Hinblick auf diesen Roman. Die Beschreibung 'durchwachsen' trifft es wohl am besten. Den Schreibstil der Autorin habe ich, abgesehen von ein paar Längen im Mittelteil, als durchaus angenehm empfunden; nicht zu verspielt, nicht triefend vor Herzschmerz. Vor allem ist es ihr gelungen, die Handlung und die Dialoge als vollkommen realistisch zu gestalten – glaubwürdiger geht es kaum. Auch die Hauptfiguren - Autumn, Connor und Weston – sind authentisch und facettenreich ausgearbeitet worden. Connor war, sonniges Gemüt hin oder her, zwar nicht mein Lieblingscharakter, aber die Autorin ließ immer wieder seine guten Eigenschaften hindurchleuchten (z.B. seine Loyalität gegenüber Wes), was ihn trotz allem, was man ihm an Fehlverhalten vorwerfen könnte, sehr menschlich erscheinen ließ. Obwohl aus seiner Perspektive nicht erzählt wird, habe ich mich gut in ihn hineinversetzen können und ja, man kann ihm wirklich kaum böse sein. Nur weil er mit dem goldenen Löffel im Mund geboren worden ist, heißt das nicht, dass er keine Probleme hätte. Zur weiblichen Protagonistin habe ich ziemlich wenig Verbundenheit gefühlt, was für mich bei Büchern dieses Genres ein totales Novum ist. Autumn war mir keineswegs unsympathisch – sie ist ein freundliches Mädchen mit lobenswerten Ambitionen und guten Grundansichten, allerdings kam mir ihr Part in dieser Geschichte eher wie eine Nebenrolle vor; der eigentliche Kern der Story war die Freundschaft zwischen Connor und Weston, deren Dynamik ziemlich ungewöhnlich ist. Für mich ist der charismatische, verschlossene Weston der tragische Held der Geschichte, der mit seinem feinfühligen Charakter, seiner Intelligenz und seinem Sinn für Poesie mein Herz zum Schmelzen gebracht hat. Allein wegen ihm runde ich meine geplanten 3,5 Bewertungs-Sterne letztlich doch noch auf 4 Sterne auf! 

Nach dem äußerst gemeinen Cliffhanger am Ende des Romans kann ich es nicht erwarten, bis mit "Light Up the Sky" am 31.01.2020 Teil 2 der Reihe erscheint. Wie ging es Autumn in einer prickelnden Szene so schön durch den Kopf: "Endlich." - Ich habe so eine Ahnung, dass der erste Band rein zum Aufbau der Story diente und im Folgewerk das tatsächliche Feuerwerk der Emotionen explodieren wird.

Fazit: Ein tiefgründiges New Adult-Werk, verpackt in ein zauberhaftes Cover. 

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Mir fehlte es, ausgenommen am Ende, an Dramatik und Emotion.
»Was liest Du?«-Rezension von Ina Vainohullu, am 11.01.2020

Emma Scott ist eine Meisterin darin, die Herzen ihrer Leserinnen komplett zu zerstören, um sie dann ganz langsam wieder heilen zu lassen.
Es gibt nur ganz wenige Autorinnen, denen dies so hervorragend gelingt wie ihr und BRING DOWN THE STARS ist da keine Ausnahme, auch wenn ich diesen Roman etwas schwächer fand als die Vorherigen.

Das liegt besonders an der Entwicklung des Plots, die ich als eher ruhig empfand, obwohl doch eine Menge passiert.

Connor und Weston sind die besten Freunde und dennoch wie Licht und Schatten. Wo Connor nach außen strahlt, überall beliebt ist und sich mit jedem versteht, wirkt Weston eher mürrisch, zurückgezogen und will einfach nur seine Ruhe haben.
Doch hinter der Fassade, da sind die Rollen komplett vertauscht. Da glänzt Weston mit seiner Leidenschaft für Worte und Poesie, während Connor schon sein Leben lang um die Anerkennung seiner Eltern kämpfen muss.

Die beiden haben eine sehr intensive und fast schon brüderliche Verbindung zueinander, die nichts erschüttern kann. Außer Autumn !

Als die junge Frau in das Leben der beiden Freunde stolpert, da ist plötzlich nichts mehr wie es war. Denn beide verlieren ihr Herz an Autumn und auch sie fühlt sich zu beiden Jungs hingezogen. Obwohl sie sich auf Connor fokussiert, der sie mit seinen Worten und Gedichten verzaubert, ist da auch dieses tiefe Gefühl für Weston, dass definitiv über Freundschaft hinausgeht, dass sie sich aber nicht erklären kann.

Was Autumn nicht ahnt, ist, dass die beiden Jungs sich in ein gefährliches Spiel verstrickt haben und als Leserin wird dir recht schnell klar, dass hier früher oder später mindestens ein Herz brechen wird....

Ich liebe Emma Scotts Schreibstil sehr und obwohl BRING DOWN THE STARS, für mich, nicht ihr bester Roman war, hatte sie mich schon nach kurzer Zeit an die Seiten gefesselt.

Es ist mittlerweile ein paar Tage her, dass ich das Buch beendet habe und wo ich zuerst kritisieren wollte, dass sie den Protagonisten ruhig noch etwas mehr Tiefe hätte schenken können, muss ich, mit Abstand betrachtet, sagen, wie facettenreich sie doch eigentlich schon sind. Sowohl Connor als auch Weston sind einfach nicht Diejenigen, die sie nach außen scheinen und das hat mich echt fasziniert, denn im wahren Leben ist es ja auch manchmal so, dass wir uns eine Fassade errichten, die nicht unbedingt auf unser Innenleben schließen lässt. Einfach nur um uns zu schützen. Und genau das ist es, was sowohl Connor als auch Weston tun, denn beide wurden in ihrem Leben schon mehrfach bitter enttäuscht.

Autumn, ja Autumn, die ist ein anderer Fall. Ich mochte sie ganz gerne und finde sie eigentlich auch sympathisch, aber manchmal da konnte ich sie nicht so recht greifen und ich habe auch nicht verstanden, wie sie dieses Spiel mit den Briefen so lange nicht durchschauen konnte. Denn wann immer sie mit Connor zusammen ist, da ist sie verwundert darüber, dass er so anders ist, als in seinen Briefen. Ich würde behaupten, dass bei mir da schon gleich nach dem ersten Date die Alarmglocken geklingelt hätten und mir das alles seltsam vorgekommen wäre.

Ich hoffe für den zweiten Band, dass sich ihr Charakter noch ein bisschen besser entwickelt.

Ansonsten konnte mich die Geschichte wirklich gut unterhalten, aber ich hätte mir mehr Emotionen und Gänsehautmomente gewünscht, besonders deshalb, weil es ja schon irgendwie eine Dreiecksgeschichte ist, in der sich eine Liebe doch irgendwie immer heimlich und somit besonders reizvoll entwickelt. Hierauf hat Emma Scott verzichtet, was der Geschichte in meinen Augen, ein wenig an Spannung nimmt.

Mit dem Ende hat sie mich allerdings mal wieder komplett zerstört, denn der Cliffhanger ist so unglaublich mies und unheilvoll, dass ich mir schon während der letzten Seiten mal wieder die englische Ausgabe der Fortsetzung kaufen musste.

Alles in allem ein solider Auftakt, der Spaß gemacht hat, dem es aber für meinen Geschmack, bis aufs Ende, an greifbarer Dramatik gefehlt hat.

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"Sie sagt, sie liebt meine Seele. Doch meine Seele ... bist in Wirklichkeit du!" College-Studentin Autumn ahnt nicht, dass die wunderschönen Gedichte, die ihr der attraktive Connor schickt, von dessen Freund Weston stammen. Und obwohl Autumn sich stark zu Connor hingezogen fühlt, spürt sie auch zu Wes eine unerklärliche, tiefe Verbindung. Während ihre verwirrenden Gefühle Autumn zunehmend in Seelennot bringen, verstricken die beiden Freunde sich immer weiter in ihrer gut gemeinten Täuschung. Und als Connor nach einem Streit mit seiner Familie eine folgenschwere Entscheidung trifft, steht plötzlich noch viel mehr als nur ihre Freundschaft auf dem Spiel ... "Wunderschön, poetisch, herzzerreißend. Die Gefühle, die dieses Buch in mir auslöste, sind unbeschreiblich!" TBBSISTERHOOD Auftaktband des BEAUTIFUL-HEARTS-Duetts

Emma Scott schreibt am liebsten Liebesgeschichten mit nicht so perfekten Charakteren, über Menschen mit einer Künstlerseele, Menschen, die Bücher lieben und schreiben. Diversität, Toleranz und Offenheit sind ihr ein wichtiges Anliegen.