Der Insasse (Buch)

Psychothriller

Buch
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Ein vermisstes Kind - ein verzweifelter Vater - ein Höllentrip ins Innere der PsychiatrieZwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch... (weiter)

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Details
AutorIn Sebastian Fitzek
Edition 2. Aufl.
Seiten 376
EAN 9783426281536
Sprache deutsch
erschienen bei Droemer HC
Erscheinungsdatum 24.10.2018
Stichwörter Bestseller Herbst 2018
Sebastian Fitzek
Psychiatrie
Psychopath
verdeckter Ermittler
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 142 Meinungen

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Freiwillig in die Psychiatrie
»Was liest Du?«-Rezension von misery3103, am 13.05.2019

~~Vor einem Jahr verschwand sein Sohn Max spurlos. Der mutmaßliche Täter sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie, weshalb Till Berkhoff nur eine Chance sieht, herauszufinden, was mit Max geschah. Er muss sich selbst in die Psychiatrie einweisen lassen, um dort die Wahrheit über Max‘ Verschwinden zu erfahren.

Sebastian Fitzek und ich sind nicht auf einer Wellenlänge, das muss ich leider immer wieder feststellen, wenn ich mich doch dazu bringen lasse, eins seiner Bücher zu lesen. Und auch hier war es wieder so, dass ich nicht so richtig glücklich mit der Geschichte war. Die Grundidee ist erstmal toll und auch der Twist am Ende kam überraschend, aber der Weg dahin war für mich wieder ein steiniger. Mein Problem mit den Geschichten von Sebastian Fitzek ist zum einen, dass ich das Geschriebene oft sehr unglaubwürdig finde. So leider auch in diesem Buch. Klar, es ist eine Geschichte und da darf sich ein Autor auch mal die eine oder andere Freiheit herausnehmen. Hier störten mich dann aber die vielen Freiheiten. Es reicht nicht, dass eine der Insassinnen der Klinik das altbekannte Klischee bediente, sich als Ärztin und Leiterin der Klinik auszugeben, als sie Till zum ersten Mal begegnet. Nein, es muss auch noch der trinkende Chirurg dazu, als nächstes der durch seinen Vater geschützte Arzt, der nebenberuflich einen kleinen Prostituierten- und Drogenring in der Psychiatrie am Laufen hat, dazu dann Till, der trotz zahlreicher schlimmer Verletzungen immer noch quietschfidel durch die Klinik spaziert, als wäre nichts gewesen. Das stört mich dann irgendwann.

Trotzdem fand ich das Buch irgendwie lesenswert, weil man als Leser halt unbedingt wissen will, was hinter den Andeutungen und Vermutungen steckt. Was passierte mit Max und kann Till ihn vielleicht doch noch finden? Den Schluss fand ich irgendwie wieder ein bisschen zu viel (z. B. wenn der geflohene Patient aus dem Hochsicherheitstrakt gar nicht frei sein will, weil er doch so viele Annehmlichkeiten in der Klinik hat … jo, ist klar), auch wenn die Wahrheit dann überraschend war.

 

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Die Danksagung gefiel mir am besten...
»Was liest Du?«-Rezension von parden, am 12.05.2019

Vor einem Jahr verschwand der kleine Max Berghoff. Nur der Täter weiß, was mit ihm geschah. Doch der sitzt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie und schweigt. Max’ Vater bleibt nur ein Weg, um endlich Gewissheit zu haben: Er muss selbst zum Insassen werden.

Zwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der angeblich psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können.

Drei Monate nach dem Verschwinden von Max ermöglicht sein Schwager dem verzweifelten Vater einen skurrill anmutenden Versuch: als Ermittler der Mordkommission schleust er ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann. Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Doch bald schon wird er eines Besseren belehrt...

Soooo, wo fange ich nur an? Vielleicht mit dem Positiven? Mal sehen: Fitzek bleibt sich treu, denn auch diesmal ist wieder nichts so wie es zunächst den Anschein hat. Er ist der Meister der überraschenden Wendungen und lebt dies auch diesmal wieder aus.

Noch was? Ach ja, die Idee, die Erzählung vornehmlich im Inneren einer Psychiatrischen Klinik stattfinden zu lassen... Dieses Ambiente trägt viel zur düsteren und bedrohlichen Atmosphäre bei, die sich hier immer wieder einstellt. Ein flüssiger Schreibstil und kleine Cliffhanger am Ende von meist recht kurzen Kapiteln sorgen zudem für einen anhaltenden Lesefluss. Aaaaber...

Ich will es gar nicht lang machen: viel zu konstruiert, viel zu viele Zufälle, viel zu viele gestörte Charaktere - und vor allem: vieles von der Handlung komplett unvorstellbar. Mehr ins Detail gehen kann ich hier nicht, denn damit würde ich spoilern, was ich gerne vermeiden möchte. Am Ende trumpft Fitzek dann noch - wie erwartet, muss ich sagen - mit einer großen Überraschung auf, die, kaum zu glauben, noch unvorstellbarer ist als alles andere davor schon.

Schreiben kann Deutschlands derzeit wohl bekanntester Thriller-Autor, das muss man ihm zugestehen. Aber trotz aller erstaunlichen Einfälle - womöglich fordert die Vielschreiberei doch allmählich ihren Tribut? Lieber längere Pausen zwischen den Büchern und dafür dann wieder mehr Originalität, Spritzigkeit, Einfallsreichtum und v.a. Glaubwüridigkeit.

Vermutlich verpufft dieser Appell wirkungslos, denn die Summe der meist positiven Bewertungen anderer Leser spricht ja eine andere Sprache. Aber die früheren Werke Fitzeks konnten mich einfach mehr begeistern. Dieser Thriller hier ist nur ein blasses Echo davon. Tatsächlich hat mir in diesem Fall die originelle Danksagung am besten gefallen... Schade.

© Parden

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Ein vermisstes Kind - ein verzweifelter Vater - ein Höllentrip ins Innere der PsychiatrieZwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch jetzt schweigt der psychisch kranke Häftling Guido T. auf Anraten seiner Anwältin. Die Polizei ist sicher: Er ist auch der Entführer des sechsjährigen Max, der seit drei Monaten spurlos verschwunden ist. Die Ermittler haben jedoch keine belastbaren Beweise, nur Indizien. Und ohne die Aussage des Häftlings werden Max' Eltern keine Gewissheit haben und niemals Abschied von ihrem Sohn nehmen können. Drei Monate nach dem Verschwinden von Max macht ein Ermittler der Mordkommission dem verzweifelten Vater ein unglaubliches Angebot: Er schleust ihn in das psychiatrische Gefängniskrankenhaus ein, in dessen Hochsicherheitstrakt Guido T. eingesperrt ist. Als falscher Patient, ausgestattet mit einer fingierten Krankenakte. Damit er dem Kindermörder so nahe wie nur irgend möglich ist und ihn zu einem Geständnis zwingen kann. Denn nichts ist schlimmer als die Ungewissheit. Dachte er. Bis er als Insasse die grausame Wahrheit erfährt ... Sebastian Fitzek, Deutschlands prominentester Autor von Psychothrillern, mit seinem neuen Bestseller aus dem Inneren der Psychiatrie!

Fitzek, Sebastian Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt "Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.