Die ewigen Toten (Taschenbuch)

Thriller

Simon Beckett

Übersetzung: Sabine Längsfeld, Karen Witthuhn

Taschenbuch
Für Bewertung bitte einloggen!

Im 6. Teil der Bestsellerreihe um David Hunter ermittelt der forensische Anthropologe in einem verlassenen Krankenhaus mit schreckensreicher Vergangenheit. Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus... (weiter)

€ 16,00 *
Preis
inkl MwSt.

  • vormerkbar
  • portofreie Lieferung innerh. Deutschland
  • Geschenkverpackung möglich

Details
AutorIn Simon Beckett
Übersetzung Sabine Längsfeld, Karen Witthuhn
Seiten 480
EAN 9783499255069
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt TB.
Erscheinungsdatum 03.12.2019
Ursprungstitel The Scent of Death
Serien rororo Taschenbücher
Stichwörter David Hunter 6
forensischer Anthropologe
Leiche
England
Krimi
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.9 | 9 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.9 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.9 |  4 Bewertungen

5 Sterne
( 4 )
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Stern

Düster
»Was liest Du?«-Rezension von Cailleach, am 01.08.2019

Die düstere Athmosphäre des verlassenen Hospitals das als Tatort dient wird sehr gut vermittelt , man befindet sich als Leser dort. Die Charaktere sind fein ausgearbeitet und sehr glaubhaft dargestellt. Es gibt sehr viele unerwartete Wendungen, die die Geschichte spannend machen . Und es geht nicht um den Fall allein auch privates von Dr Hunter fließt in die Erzählung mit ein . Rund um gelungen , der Beste Krimi, den ich dieses Jahr gelesen habe.

mehr zeigen ...

In einem Krankenhaus sterben immer Leute - aber halt nicht so
»Was liest Du?«-Rezension von LadySaphira, am 09.07.2019

Noch während Hunter und sein Kollege fachsimpeln, stürzt dieser durch ein Loch im Dachboden in die darunter liegende Etage. Dieser Sturz hat nicht nur für den Kollegen üble folgen, es tauchen dadurch auch noch weitere Leichen auf. Für diese Leichen ist dann aber (erst mal) nicht Hunter, sondern ein externes Forensikteam zuständig.

Details

Während Hunter sich nun um “seine” Leiche kümmert, kommen immer mehr Details zu der verstorbenen jungen Frau zum Vorschein. Sie war schwanger, ein Junkie und nutzte die Ruine des St. Judes zur Drogenbeschaffung. Auch sonst tauchen noch einige interessante Einzelheiten und die dazugehörigen Personen auf. Nicht alle sind wirklich hilfreich, aber doch notwendig und unter ihnen befindet sich auch der Täter.

Drumherum

Wie schon in den vorangegangenen Büchern um David Hunter leckt Beckett auch hier viel Wert auf eine atmosphärische Beschreibung der Krankenhausruine und einer sehr glaubhaften, lebensnahen Schilderung der Nebenfiguren. Aber eben auch der manchmal etwas ausufernden Schilderung der bürokratischen Hürden einerseits und dem Konkurrenzkampf unter Wissenschaftlern andererseits widmet er sehr viel Zeit.

Beschreibungen

Ich finde dieses Drumherum gar nicht langweilig. Ich liebe Becketts ausführlichen Beschreibungen der Tatorte, inklusive der grad herrschenden Wetterlage. Hunters Gedankengänge, während er sich mit den sterblichen Überresten beschäftigt finde ich eigentlich immer interessant und erhellend. Auch seine oft gutgläubige Art anderen gegenüber, die ihn dann oft in ernste Schwierigkeiten bringt finde ich sympathisch.

Beziehung

Eher merkwürdig finde ich seine On/Off-Beziehung, die Beckett eher wie ein notwendiges Übel schildert. Zwischendurch habe ich immer den Eindruck, dass die irgendwo in der Ferne weilende Partnerin nur nach dem “Upps - da war doch noch was”-Motto erwähnt wird. Immerhin findet die unsägliche Stalking-Geschichte hier ein Ende - auch wenn es so gar nicht mit dem eigentlichen Plot  einhergeht. Ich glaube ein David Hunter ganz ohne Beziehung wäre mir irgendwie lieber :-)

Ruhig

Sicher zählen die Bücher um David Hunter zu den eher ruhigen Geschichten, aber ich finde es muss auch nicht immer in allen Einzelheiten jede Foltermethode explizit geschildert werden. Simon Beckett erzählt vielleicht ein bisschen sehr britisch-trocken und sicher auch manchmal ein bisschen ausufernd, aber das tut er schon seit dem ersten Band, genau das liebe ich an dieser Reihe.

Mein Fazit:

Die ewigen Toten von Simon Beckett ist erwartungsgemäß spannend, aber genauso erwartungsgemäß unaufgeregt. Ich mag die ruhige, aber sehr detaillierte Erzählweise und den ebenso ruhigen und kultivierten Sprachtstil. Ich habe in diesem sechsten Band gefunden, was nach den anderen Bänden erwartet habe – das finde ich gut.

mehr zeigen ...

Alle Rezensionen ansehen

Im 6. Teil der Bestsellerreihe um David Hunter ermittelt der forensische Anthropologe in einem verlassenen Krankenhaus mit schreckensreicher Vergangenheit. Nur Fledermäuse verirren sich noch nach St. Jude. Das Krankenhaus im Norden Londons, seit Jahren stillgelegt, soll in Kürze abgerissen werden. Doch dann wird auf dem staubigen Dachboden eine Leiche gefunden, eingewickelt in eine Plastikhülle. Die Tote, das sieht David Hunter sofort, liegt schon seit langer Zeit hier. Durch das trockene und stickige Klima ist der Körper teilweise mumifiziert. Als beim Versuch, die Leiche zu bergen, der Boden des baufälligen Gebäudes einbricht, entdeckt der forensische Anthropologe ein fensterloses Krankenzimmer, das nicht auf den Plänen verzeichnet ist. Warum wusste niemand von der Existenz dieses Raumes? Und warum wurde der Eingang zugemauert, obwohl dort nach wie vor Krankenbetten stehen? Betten, in denen noch jemand liegt ...

Beckett, Simon Simon Beckett ist einer der erfolgreichsten englischen Thrillerautoren. Seine Serie um den forensischen Anthropologen David Hunter wird rund um den Globus gelesen: «Die Chemie des Todes», «Kalte Asche», «Leichenblässe», «Verwesung» und «Totenfang» waren allesamt Bestseller. «Die ewigen Toten», Teil 6 der Reihe, erreichte Platz 1 der Bestsellerliste, ebenso wie sein atmosphärischer Psychothriller "Der Hof". Simon Beckett ist verheiratet und lebt in Sheffield.