Frida Kahlo und die Farben des Lebens (Taschenbuch)

Roman

Taschenbuch
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"Ich bin eine Revolution!" Frida Kahlo. Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er... (weiter)

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Details
AutorIn Caroline Bernard
Edition 8. Aufl.
Seiten 388
EAN 9783746635910
Sprache deutsch
erschienen bei Aufbau Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum 13.09.2019
Serien Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe
Stichwörter Künstlerbiografien
Künstler Boheme
Künstlerehe
Mexiko
Michelle Marly
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 70 Meinungen

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Frida Kahlo - Eine starke selbstbewußte Frau
»Was liest Du?«-Rezension von Hennie, am 30.03.2020

„Frida Kahlo und die Farben des Lebens" von Caroline Bernard (atb – aufbau taschenbuch)

Die Erzählung beginnt nach einem kurzen Prolog im September des Jahres 1925. Frida ist jung, verliebt, sehr lebenslustig und voller Pläne. Sie möchte Ärztin zu werden. Abrupt wird dieses Vorhaben beendet durch einen schrecklichen Busunfall, dessen Folgen sie ihr gesamtes Leben auf schmerzhafteste Weise ertragen muss. Sie begegnet dem viel älteren Malerfürsten Diego Rivera und sie verlieben sich ineinander. Von ihm wird sie nie wieder lassen können, obwohl er sie betrügt. Beide brauchen sich wie die Luft zum Atmen und er unterstützt sie auch bei ihrer Malerei. Frida findet ihren ganz eigenen Weg, lernt viele bedeutende Menschen, meistens Künstler kennen, die sie dabei begleiten und bestärken.

Dieser Roman las sich für mich weg wie nichts. Das Leben der berühmten mexikanischen Malerin Frida Kahlo stellte die Autorin in sehr unterhaltsamer Weise dar. Die allseits bekannten Fakten werden von ihr in realistisch wirkenden Szenarien plausibel beschrieben. Die Dialoge sind lebensecht und so nah erzählt als wäre man dabei gewesen.

Ich bewundere die Stärke dieser Frau, die nicht nur zahlreiche Operationen, sondern auch Fehlgeburten erleiden musste. Trotz der erheblichen, körperlichen Einschränkungen verlor sie weder ihre kreativen Ziele aus den Augen und nie ihre weibliche Anmut. Frida Kahlo war eine starke Persönlichkeit und eine Stilikone ihrer Zeit. Mit großer Würde, einer bewundernswerten Selbstbeherrschung und mit notwendiger Eigenliebe ertrug sie die Eskapaden ihres Mannes und zog für sich zum Selbstschutz die Konsequenzen, die oft auch unerträglich für sie waren.

 

S. 143 „Ich werde nie wieder so tun, als würde ich Dinge nicht sehen, bloß weil sie unangenehm sind...es ist besser, die Wahrheit zu benennen, auch wenn sie weh tut,...Die Lüge erschlägt einen irgendwann hinterrücks.“

Sie hatte zwei große Lieben, die zu Diego Riviera (trotz allem Wenn und Aber) und die zur Malerei. Beide erhielten sie aufrecht.

S. 314/315 „Das Malen macht neben Diego mein Leben aus...Ohne meine Bilder wäre ich wohl schon verrückt geworden. Sie haben mir geholfen, meine Trauer, meine Schmerzen, mein Leid zu überwinden.“

Durch intensive Recherche gelang es der Autorin dieses authentisches Abbild des Lebens der Frida Kahlo zu zeichnen. Mehr darüber erfährt man im Nachwort. Mich hat Caroline Bernards Erzählung sehr überzeugt.

 

Ich empfehle gern allen den lesenswerten Roman mit fünf von fünf Sternen.

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Eine außergewöhnliche Künstlerin - ein bewegtes Leben
»Was liest Du?«-Rezension von regenbogen, am 12.02.2020

In ihrem Roman „Frida Kahlo und die Farben des Lebens“ entführt uns die Autorin nach Mexiko, in das Land, in dem die berühmte Malerin geboren und gestorben ist. Wir dürften an dem Leben dieser außergewöhnlichen Künstlerin teilhaben und tauchen in einen atemberaubenden Roman ein.

Dieser beginnt im Jahr 1925 in Mexiko. Frida ist trotz einer leichten Behinderung – sie hatte als kleines Mädchen Kinderlähmung – eine lebensfrohe junge Frau, die einen großen Traum verfolgt. Sie will Ärztin werden. Doch ein tragischer Unfall macht all ihre Hoffnungen und Träume zunichte. Bis sie das Malergenie Diego Rivera kennenlernt. Sie taucht in die Welt der Kunst ein und entdeckt ihre größte Leidenschaft, und zwar die Malerei. Frida entwickelt einen eigenen Stil, sie erweckt ihre Bilder zum Leben. Doch es gibt einer Wehrmutstropfen – Diego betrügt sie. Frida stürzt sich ins Leben, sie macht Ausstellungen in New York und Paris und Picasso und Trotzki liegen ihr zu Füßen. Doch dann muss sie eine schwerwiegende Entscheidung treffen….

Einfach genial! Ich liebe diese Reihe „Mutige Frauen und ihre Kunst“ und dies ist nun der 11. Roman.

Der Schreibstil der Autorin ist einfach genial. Vor meinem inneren Auge erwacht die mexikanische Geschichte zum Leben. Ich kann mir ein genaues Bild von diesem Land und seinen Menschen machen, denn es ist alles so bildlich beschrieben. Vor meinem inneren Auge läuft ein richtiger Film ab. Außerdem lerne ich einen außergewöhnlichen Menschen, der mich schwer beeindruckt und dessen Leben mich auch berührt hat, kennen, und zwar Frida Kahlo. Ich kann ihre Verzweiflung förmlich spüren, als ihr großer Traum wie eine Seifenblase zerplatzt ist. Ich bewundere diese Kämpferin, die sich nie unterkriegen ließ und deren Leben wahrlich nicht einfach war. Zwar durfte sie mit Diego die große Liebe erfahren, doch welchen Preis hat sie dafür bezahlt. Ich tauche ein in die Welt der Künstler, bewundere New York und Paris und genieße meine Zeit mit Frida. Ihre Bilder, die ich mir jetzt angeschaut habe, sind wirklich beeindruckend, sie sprechen eine ganz besondere Sprache. Ich finde es klasse, dass man durch diese Buchreihe auf „Mutige Frauen“ aufmerksam gemacht wird. Ich werde mir sicher noch das eine oder andere Buch zu Gemüte führen, auf das die Autorin am Ende des Buches hinweist. Ich bin wirklich total begeistert und habe das traumhafte Buch in einem Stück gelesen. Es hat mich einfach fasziniert.

Das Cover ist einfach toll. Genauso habe ich mir Frida vorgestellt. Für mich ist dieses ganz besondere Lesevergnügen ein Lesehighlight, das ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre gerne 5 Sterne.

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"Ich bin eine Revolution!" Frida Kahlo. Mexiko, 1925: Frida will Ärztin werden, ein Unfall macht dies zunichte. Dann verliebt sie sich in das Malergenie Diego Rivera. Mit ihm taucht sie in die Welt der Kunst ein, er ermutigt sie in ihrem Schaffen - und er betrügt sie. Frida ist tief verletzt, im Wissen, dass Glück nur geborgt ist, stürzt sie sich ins Leben. Die Pariser Surrealisten liegen ihr genauso zu Füßen wie Picasso und Trotzki. Frida geht ihren eigenen Weg, ob sie mit ihren Bildern Erfolge feiert oder den Schicksalsschlag einer Fehlgeburt hinnehmen muss - doch dann wird sie vor eine Entscheidung gestellt, bei der sie alles in Frage stellen muss, woran sie bisher geglaubt hat. "Eine Liebeserklärung an die Kunst, an die Weiblichkeit, an die Freiheit und den Mut, sie jeden Tag neu zu erringen - ein wunderbar zartes und doch kraftvolles Herzensbuch." Nina George

Bernard, Caroline Caroline Bernard ist das Pseudonym von Tania Schlie. Die Literaturwissenschaftlerin arbeitet seit zwanzig Jahren als freie Autorin. Sie liebt es, sich Geschichten über starke Frauen auszudenken. Mit Die Muse von Wien hat sie sich zum ersten Mal ein reales Vorbild für eine ihrer Romanfiguren gesucht. Caroline Bernard lebt als freie Autorin in der Nähe von Hamburg. Im Aufbau Taschenbuch erschien außerdem Rendezvous im Café de Flore.