Poppy

Poppy (Taschenbuch)

Taschenbuch
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Wahre Geschichte
»Was liest Du?«-Rezension von die magische buecherwelt, am 12.12.2019

Meinung / Fazit :

Der Schreibstil ist flüssig und locker und die Autorin bringt es fesselnd und gleichzeitig auch einfühlsam rüber. 

Die Geschichte wird von Poppy´s Sicht erzählt.  Poppy ihre Geschichte beginnt im Jahr 1976 bis heute. An ihrem 6 Geburtstag zieht Poppy und ihre Mutter zu ihrem neuen Freund "Pick up" der am Anfang sehr nett scheint.In Wirklichkeit ist er nicht an ihre Mutter interessiert sondern an nur an Poppy. Pick up kümmert sich vom ersten tag alleine um Poppy und wäscht sie in regelmäßigen Abständen ihre Haare. Was mich sehr stutzig gemacht hat. Dann kam auch sehr schnell dazu das er Poppy jeden Sonntag nackt fotografiert hat. Die Mutter Patricia schaut weg und macht die Augen davor zu. Sie gibt lieber Geld aus und genießt die Zeit im Reichtum zu leben. Poppy hat mit 14 Jahren den mut gefasst sich jemand an zu vertrauen. 

Eine sehr traurige und wahre Geschichte. Ich musste zwischen zeitlich das Buch zur Seite legen, weil es erschreckend, erschütternd, aufwühlend und fassungslos ist.

Von mir eine absolute Empfehlung 

Erschütternder Psychothriller
»Was liest Du?«-Rezension von Martinchen, am 10.12.2019

Die sechsjährige Poppy zieht an ihrem Geburtstag mit ihrer Mutter in eine Fabrikantenvilla zu einem neuen Mann. Onkelmann, wie Poppy ihn nennt, zeigt jedoch vom ersten Tag an mehr Interesse an Poppy als an ihrer attraktiven Mutter. Zu viel, wie sich sehr schnell herausstellt. Die nicht sehr intelligente Mutter genießt es, Geld auszugeben. Ihr fällt nichts auf.

Astrid Korten lässt Poppy ihre Geschichte in der 3. Person Singular erzählen. Sie findet eine Sprache, die dem Mädchen in der jeweiligen Altersstufe sehr gut angepasst ist. Die Seelenqualen des Mädchens, das sich lange Jahre niemandem anvertrauen mag, obwohl es mehrere Anläufe nimmt, machen das Lesen fast unerträglich. So habe ich es als Mutter einer inzwischen erwachsenen Tochter empfunden.

Das Thema ist in den Medien präsent, allerdings eher als abstrakte Information. Hier wird es durch die zugrunde liegende wahre Geschichte persönlich und hat eine ganz andere Wirkung.

Astrid Korten hat einen aufrüttelnden Roman geschrieben, der Kindesmissbrauch, das Wegsehen und Ignorieren sehr emotional und berührend beschreibt.

Fazit: unbedingt lesen!