Cenusa - Asche zu Asche

Cenusa - Asche zu Asche (Taschenbuch)

Eine düstere Steampunk-Romanze

Taschenbuch
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"Die grausamsten Entscheidungen treffen wir für die Menschen, die wir lieben." 1918 - Das Jahr in dem der große Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern ausbrach. Die Magierzunft könnte dem Blutvergießen... (weiter)

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Details
AutorIn Stefanie Mühlsteph
Seiten 120
EAN 9783945045299
Sprache deutsch
erschienen bei Art Skript Phantastik
Erstverkaufsdatum 25.01.2018
Stichwörter Moderne und zeitgenössische Belletristik
Science-Fiction: Steampunk
Historische Fantasy
Fantasy (Romance
Dark Romance)
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 6 Meinungen

davon Rezensionen:
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davon Bewertungen:
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Technik und Magie zusammen sehr komplex für die Geschichte
»Was liest Du?«-Rezension von Jenny Siebentaler, am 26.09.2018

Meine Wiedergabe zum Inhalt:
In einer technisch -magie herrschenden Welt ist Darja von der Hinrichtung entkommen und geflüchtet,doch der Tod höchstpersönlich ist Ihr nun auf den Versen,denn er muss seine Tat vollstrecken und Darja mit sich nehmen.
Darja hat mehrere magische Gaben,somit auch die dank der Technik die Magie darin zu spüren und mit ihren Kräften zu bündeln-und irgend wie das alles auch in Verbindung des Aethers!
Ihr Plan ist ihren Bruder zu befreien und die Menschen zu beschützen und zu retten.
Doch alles läuft nicht in geraden Bahnen und ihr Plan scheint immer weniger zu gelingen,denn Gefühle für den Tod scheint Ihr Untergang zu sein....................

Meine Meinung:
Ich bin in die Geschichte trotz des guten Schreibflusses schwer hinein gekommen und so ging es mir die ersten 3-4 Kapitel.
Der Grund hierfür war für mich das mich die speziellen Wörter wie: Schwingquarze,Piezoelemte,magnetohydrodynamischer Puls,ionisierten Gasmassen,Pneumatik,energetischen Erhaltungssatz doch irritierten und so meinen festen Lesefluss störten und mich diese Wörter immer zum grübeln brachten!
Ich mag die Geschichten mit Steampunk Elementen. Technik,Magie und Mensch eine gute Kombi doch hier war es für ich oftmals zu verwirrend.Trotz dem der Schreib und Erzählstil mir gut gefallen hat und ich die Geschichte doch gelungen fand!

Da die Geschichte für mich noch einige Fragen offen lässt wie z.B:
*was passiert am Tower und hat Ihre Freundin Anastasija den Hilferuf vernommen und rettet sie somit die Menschen was ja der Plan von Darja war??
*Was geschieht mit Ihrem Bruder schlussendlich??

und auch über die Familienverhältnisse und deren Leben erfährt man nicht viel, doch mich würde interessieren wo die Mutter mit der kleinen Schwester lebt und wie sie es erlebt haben als Darja aufgegriffen und zu Tode verurteilt wurde, und, und, und.....??

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Spiel mit dem Tod
»Was liest Du?«-Rezension von meggie, am 16.02.2018


Darja ist ein technomagisch begabtes Halbblut. Als sie in den großen Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern eingreift, verstößt sie damit gegen das Gesetz und wird zum Tode verurteilt. Durch einen Trick entkommt sie jedoch der Hinrichtung und zieht dadurch nicht nur den Zorn ihrer Kläger auf sich, sondern auch den des Todes, dem sie entkommen ist. Er verfolgt sie unbarmherzig, doch jedes Mal hat sie Glück und verschwindet. Je mehr der Tod sie verfolgt und stellt, umso mehr lernen sich die beiden kennen. Und der Tod merkt, dass hinter der Flucht Darjas mehr steht, als nur der Wille zu Überleben.
Die Geschichten, die im Art Skript Phantastik Verlag erscheinen, sind alle ungewöhnlich. Und diesmal lag mir eine Novelle der düster romantischen Art vor. Wir befinden uns im Jahr 1918 in Russland.
Der Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern ist in vollem Gange und mittendrin begegnet uns Darja, die gerade hingerichtet werden soll. 
Und dann ist man mittendrin in der sehr technisch angehauchten Geschichte, die aber auch mit Magie punkten kann.
Darja wird uns nach und nach vorgestellt. Sie hat eine Bestimmung, die sie erfüllen will, obwohl sie genau weiß, dass der Tod ihr auf den Fersen ist. Der Wille, diese eine Sache noch vorher zu erfüllen, ist sehr groß.
Doch der Tod mit dem schönen Namen Leonid gönnt ihr keine Ruhe und drängt darauf, seinen Auftrag auszuführen.
Stephanie Mühlsteph hat schon mit Kurzgeschichten bei mir punkten können und nun mit dieser kleinen Novelle eine ungewöhnliche Geschichte kreiert, bei der ich erst zum Ende hin genau sagen konnte, was ich von ihr halte. 
Ich muss zugeben, dass ich am Anfang skeptisch war, weil ich nicht genau durchblickte. Doch je näher im den Ende kam, umso mehr konnte ich mich in Darja hineinversetzen und ihr ganzes Verhalten auch verstehen. 
Ich fand die Vermischung von Technik, Magie und griechischer Sage sehr interessant. Das Ungewöhnliche daran ist aber, dass die Autorin mit einem sagenhaften Tempo die Geschichte voranbringt. Da sie dies auf 113 Seiten macht, muss es natürlich rasant zugehen und so bleibt kaum Zeit, das Gelesene zu verdauen, geschweige denn sich mit allen Charakteren richtig anzufreunden.
Darja war zwar eine sehr interessante Persönlichkeit. Da konnte ich mit Leonid schon mehr identifizieren, obwohl er eine kleinere Rolle spielt. 
Diese Ungewöhnlichkeit, die die Autorin in die Geschichte bringt, hat mir teilweise gut, teilweise weniger gut gefallen und so kam ich persönlich für mich am Ende zu dem Schluss, dass man sich einfach auf die Story einlassen muss und alles so nimmt, wie es kommt. Nachdenken kann man am Ende, wenn sich das ganze Bild gezeigt hat. Dann merkt man auch, was die Autorin damit bewirken wollten. 
Wieder ist die Aufmachung sehr lobenswert. Das Cover wirkt sehr düster und der Totenkopf verleiht das gewisse Etwas. 
Fazit:
Für technisch-magisch Begeisterte eine düstere Steampunk-Romanze.
 

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"Die grausamsten Entscheidungen treffen wir für die Menschen, die wir lieben." 1918 - Das Jahr in dem der große Krieg zwischen Maschinisten und Teslanern ausbrach. Die Magierzunft könnte dem Blutvergießen ein Ende setzen, doch ihre Gesetze verbieten ein solches Eingreifen. Trotzig widersetzt sich das technomagisch begabte Halbblut Darja diesem höchsten Gebot und soll zur Strafe durch den Todesfluch hingerichtet werden. Nur mit einer Finte gelingt die Flucht. Jedoch ist ihr nun der Tod höchstselbst auf der Spur - und ihm kann niemand entkommen.

Stefanie Mühlsteph, geboren 1987, ist eine Autorin mit vielen Talenten: 2006 wurde ihr Wettbewerbsbeitrag bei "Jugend forscht" als "beste physikalische Arbeit eines Mädchens" ausgezeichnet. Sie hat Elektro- und Informationstechnik studiert und arbeitet bei einem weltweit führenden Entwickler von Brems- und Sensorsystemen in der Automobilbranche.