Das Geschenk

Das Geschenk (eBook)

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Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen - denn er ist... (weiter)

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Details
AutorIn Sebastian Fitzek
Edition 1. Auflage
EAN 9783426439821
Sprache deutsch
erschienen bei Droemer Knaur
Erstverkaufsdatum 23.10.2019
Stichwörter Bestseller-Autor
Krimineller
Analphabet
Entführung
Thriller Entführung
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Veröffentlichungsjahr 2019
Rezensionen
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Ø4.9 | 8 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 5 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.8 |  3 Bewertungen

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Grandioser Plot-Twist, aber ich konnte die Story nicht wirklich greifen
»Was liest Du?«-Rezension von Unsere Bücherwelt, am 09.11.2019

Hier kommt sie nun, die allererste nicht ganz so euphorische Bewertung für ein Buch meines Lieblingsautors Sebastian Fitzek.

Die Story rund um den Analphabeten Milan Berg ist grundsätzlich mega fesselnd und trotz extrem vieler Verwirrungen auch rund und gut durchdacht am Ende, mich konnte sie nur leider nicht so ganz abholen.

Der Hauptgrund dafür war sicherlich, dass die Geschichte von Anfang an extrem verworren, extrem durcheinander und extrem undurchsichtig ist.

Normalerweise sind das Kriterien, die einen spannenden Psychothriller für mich aus machen, die generell einen grandiosen „Fitzek“ für mich sogar als solchen kennzeichnen, weil man sich am Ende seiner Bücher einfach immer automatisch die Hand vor die Stirn haut und sich denkt: „ach soooooo, deshalb war das alles!“

Bei „Das Geschenk“ gibt es zwar auch diese gewohnten und heiß-erwartenden Aha-Effekte auf den letzten Buchseiten, allerdings haben sie mich nicht mehr zu 100 % erreichen können, weil mich Milan als Hauptprotagonist einfach nicht so sehr berührt hat.

Ich konnte ihn einfach nicht richtig greifen und somit auch nicht gänzlich mit ihm mitfühlen und mitfiebern.

Generell konnte ich mich die gesamte Geschichte lang an nichts fest halten, ich konnte niemandem auch nur ansatzweise vertrauen, denn dafür hat der Autor zwischendurch immer wieder gesorgt.

Wenn ich zwischenzeitlich gedacht habe, nun ein gutes Gefühl für die Story zu bekommen und den Weg mit Milan nun gefesselt bestreiten zu können, dann wurde dieses Gefühl durch eine neues komisches Ereignis oder eine undurchsichtige Szene vernichtet.

Ich wusste irgendwann einfach gar nichts mehr.

Mein Kopf war voll, mein Notizblock ebenfalls, denn ich habe mir eine Menge Details notiert, um den Überblick zu behalten. Schließlich wolle ich nichts übersehen.

Dennoch hatte ich das Gefühl, mich von einer möglichen Lösung immer weiter zu entfernen, als ihr näher zu kommen. Das war irgendwie frustrierend anstatt nervenaufreibend fesselnd.

Der Autor ist für mich nach wie vor „der Meister“ im Ideen entwickeln. Er kann es einfach, dieses auf falsche Fährten Führen und in Verwirrspiele Verstricken.

Hier war es mir schlicht gesagt einfach zu viel des Guten. Der rote Faden ist leider zu oft im Nebel der vielen verwirrenden Ereignisse verschwunden.

Die Lösung des großen Ganzen war natürlich wie immer grandios und bis zu einem bestimmten Punkt auch wirklich überraschend. Man spult Milans Geschichte am Schluss automatisch nochmal gedanklich durch und die Tausend Fragezeichen im Kopf lösen sich.

Zudem gibt es da auch noch so ein paar Nachdenkmomente, die einen grübeln lassen und noch eine Weile in Milans Geschichte fest halten.

Deshalb bekommt „Das Geschenk“ auch von mir eine gute 3 Sterne Bewertung, auch wenn ich einige Kritikpunkte habe.

Fazit

Ein „echter“ Fitzek, was den grandiosen Plot-Twist mit einer Menge Verwirrspiele und einer Lösung, auf die man so ohne weiteres einfach nicht kommt, an geht, doch leider war mir das in dem Fall einfach alles zu viel des Guten.

Die Geschichte ist dadurch, dass ich mich an nichts so richtig klammern konnte, auch nicht an den Hauptprotagonisten Milan Berg, leider etwas an mir vorbei gerauscht, als dass ich mitten drin dabei war.

Es ist für mich immer noch ein gutes Buch, was ich auch weiter empfehlen würde, aber nicht unbedingt Fitzek-Einsteigern.

 

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Milan Berg auf den Spuren seiner Vergangenheit
»Was liest Du?«-Rezension von Steffi.wi1105, am 06.11.2019
Zum Inhalt Milan Berg ist ein kleinkrimineller der auch so seine Freundin Andra kennenlernte. Eines Tages steht Milan mit seinem Fahrrad an einer Ampel. Neben ihm hält ein Wagen an in dem hinten ein Mädchen weinend sitzt und einen Zettel an die Scheibe hält. Milan spürt sofort, dass da etwas nicht stimmt und beginnt dem Wagen durch die Stadt zu folgen. Am Ziel angelangt, beobachtet er wie die Eltern mit dem Mädchen in Ihrem Haus verschwinden. Eine ganz normale Familie denkt sich Milan, bis er bei seiner Arbeit, das gesehene aufmalt. Nur durch Andra weiß Milan, dass das was das Mädchen auf die Scheibe hielt ein Hilferuf ist. Denn Milan ist Analphabet, einer von vielen in Deutschland. Milan begibt sich mit Andra auf die Suche nach der “Familie” und wird dabei mit seiner schlimmen Vergangenheit konfrontiert. Meine Meinung Das Geschenk von Sebastian Fitzek ist wieder ein gelungener Psychothriller, der mit vielen Wendungen und nicht vorhersehbaren Taten daherkommt. Das Cover Umverpackung ist als Geschenk um das eigentliche Buch herum drapiert. Der Schreibstil von Sebastian Fitzek ist immer wieder sehr gelungen und zieht einen magisch in seinen Bann. Im Zusammenhang mit der Gestaltung der einzelnen Kapitel ist es folglich sehr schwer das Buch aus der Hand zu legen. So passiert es eben mal, dass das Buch in wenigen Tagen verschlungen ist und man wieder ein jahr warten muss um einen tollen Thriller von Fitzek in den Händen halten zu können. Erschienen ist das Buch mit 368 Seiten am 23.10.2019 im Droemer Knaur Verlag. Die Geschichte rund um Milan und seiner Vergangenheit, gespickt mit der Tatsache das Milan nicht lesen kann, ist einfach eine tolle Grundidee des Buches. Heutzutage schwer vorstellbar, doch im Grunde direkt vor uns. Menschen die nicht lesen und schreiben können oder dies eben nur sehr schlecht. Nun noch eine düstere Vergangenheit und ein Hilferuf einen Mädchens und schon hat man das Buch von Fitzek in den Händen. Dabei schafft es Sebastian Fitzek die Protagonisten sehr realistisch darzustellen. Angefangen von Milan, der eher verschlossen ist und sein Geheimnis versucht zu bewahren. Situationen die etwas mit Lesen zu tun haben versetzen ihn in Panik. Dazu Andra die auch Geheimnisse hat und teils eine merkwürdige Person abgibt. Der Vater von Milan, der versucht die Vergangenheit nicht in die Gegenwart zu lassen und ein dunkles Geheimnis welches alles Überschattet. Milans Mutter kam in ihrem damaligen Haus bei einem Feuer ums Leben. Milan selbst weiß so gut wie nichts auch seiner Vergangenheit. Bis ein seltsamer alter Mann im Diner auftaucht wo Milan arbeitet und der Hilferuf des Mädchens in sein Leben rauscht. Doch ist nicht immer alles so wie es auf den ersten Blick zu sein scheint. Milan führt uns im Buch durch seine Vergangenheit und wir entdecken mit ihm zusammen die Geheimnisse seines Lebens. Fazit Mit einer Portion Spannung und vielen Wendungen entführt uns Sebastian Fitzek in das Leben von Milan Berg. Ein Analphabet auf den Spuren der Geheimnisse die sein Leben bestimmen.
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Milan Berg steht an einer Ampel, als ein Wagen neben ihm hält. Auf dem Rücksitz ein völlig verängstigtes Mädchen. Verzweifelt presst sie einen Zettel gegen die Scheibe. Ein Hilferuf? Milan kann es nicht lesen - denn er ist Analphabet! Einer von über sechs Millionen in Deutschland. Doch er spürt: Das Mädchen ist in tödlicher Gefahr. Als er die Suche nach ihr aufnimmt, beginnt für ihn eine albtraumhafte Irrfahrt, an deren Ende eine grausame Erkenntnis steht: Manchmal ist die Wahrheit zu entsetzlich, um mit ihr weiter zu leben - und Unwissenheit das größte Geschenk auf Erden.

Sebastian Fitzek, geboren 1971, ist Deutschlands erfolgreichster Autor von Psychothrillern. Seit seinem Debüt „Die Therapie"(2006) ist er mit allen Romanen ganz oben auf den Bestsellerlisten zu finden. Mittlerweile werden seine Bücher in vierundzwanzig Sprachen übersetzt und sind Vorlage für internationale Kinoverfilmungen und Theateradaptionen. Als erster deutscher Autor wurde Sebastian Fitzek mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

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