Das Gold des Lombarden (Taschenbuch)

Historischer Roman. Originalausgabe

Taschenbuch
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Die Macht des Geldes Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn... (weiter)

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Details
AutorIn Petra Schier
Edition 2. Aufl.
Seiten 445
EAN 9783499270888
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 20.10.2017
Stichwörter Mittelalter
Geldverleih
Rache
Mord
Münzen
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.8 | 44 Meinungen

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„Ihr werdet einen starken Willen benötigen, Frau Aleydis, das steht fest“
»Was liest Du?«-Rezension von ginnykatze, am 02.03.2018

Aleydis de Bruinker heiratet den sehr viel älteren Lombarden Nicolai Golatti. Allen Unken zum Trotz führen die Beiden eine vorbildliche Ehe. Aleydis Herz gehört ihrem Ehegatten und auch umgekehrt kann ein Jeder erkennen, dass auch Nicolai so empfindet. Schnell lässt er seine junge Gemahlin seine Bücher des Geldwechselhandels führen und außerdem liest er ihr jeden Wunsch von den Lippen ab. Einzig der Kinderwunsch erfüllt sich bisher nicht.

Als dann der Lombarde Nicolai Golatti, im Jahre 1423, erhängt vor der Stadtmauer aufgefunden wird, ist alles anders. Aleydis muss ganz langsam erkennen, dass ihr treuer Ehegatte nicht nur eine Sonnen-, sondern auch eine Schattenseite hatte. Sie kann kaum glauben was ihr alles berichtet wird und kämpft tapfer und mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln für ihren guten Ruf.

Der Selbstmordverdacht, und damit einhergehend ein schlechter Ruf der ganzen Hinterbliebenen, konnte schnell aus der Welt geschafft werden. Hier handelt es sich eindeutig um Mord.

Mit der Aufklärung des Mordes wird der Gewaltrichter Vinzenz von Cleve beauftragt und sein Vater und Nicolai waren nicht gerade Freunde. Aleydis versucht ihr Bestes und unterstützt den Gewaltrichter wo sie nur kann.

Was dann aber alles passiert hätte sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen können. Denn ihr eigenes Leben und das ihrer ihr anvertrauten Menschen um sie herum scheint auch in Gefahr zu sein.

Fazit:

Die Autorin Petra Schier schreibt hier einen historischen Roman, der mich von der ersten bis zu letzten Seite mitgenommen hat in eine Welt des Köln anno 1423.

Der Schreibstil ist sehr gut und lässt sich absolut flüssig lesen. Die Erzählungen über den Ort, die Begebenheiten, sowie der Menschen die in diese Geschichte haben mir sehr gut gefallen.

Die Charaktere beschreibt Petra Schier dabei mit sehr viel Feingefühl und verleiht so Jedem sein eigenes Gesicht. Aleydis gefällt mir gut, sie ist hin- und hergerissen von den ganzen Begebenheiten und steht trotz allen ihr entgegengeworfenen Beschuldigungen tapfer und viel Herz ihre ihr aufgebürdete schwere Aufgabe. Auch Vinzenz von Cleve ist hier sehr gut beschrieben und teilweise hatte ich ihn genau vor meinem bildlichen Auge. Kopfkino pur.

Die Spannung die hier vorhanden ist, bleibt das ganze Buch über vorhanden. Ich war am Ende doch schon ein wenig überrascht, wie sich alles dann ganz ausführlich zusammenfügte. Das hatte ich so nicht erwartet.

Ich vergebe hier gerne 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

 

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Das Gold des Lombarden
»Was liest Du?«-Rezension von Bookstar, am 30.01.2018

Der neue historische Roman von Petra Schier hat mir wieder einmal sehr gut gefallen. Die Geschichte an sich sehr interessant und spannend geschrieben.

1423 in Köln, Aleydis de Bruinker und der Geldwechsler Nicolai Golatti sind seit kurzem verheiratet und ihre Ehe läuft gut. Aleydis hilft ihrem Mann in der Wechselstube bei seiner Arbeit, das ist recht gut, denn dadurch hat sie schon sehr viel gelernt. Eines Tages findet man ihren Mann erhängt an einem Baum und sofort wird von Selbstmord ausgegangen. Doch es gibt einige Ungereimtheiten, die seine Frau stutzig machen. Aleydis ist eine sehr selbstbewusste und starke Frau.

Mit Hilfe des Gewaltrichters Vinzenz van Cleve versucht sie, die Zeit vor dem Mord nachzuvollziehen. Verdächtige gibt es ganz schnell recht viele und durch ihre Nachforschungen gerät sogar Aleydis selbst in große Gefahr. Schon recht schnell ist klar, dass sie nicht allen trauen kann.

Der Schreibstil ist top und das Personenregister ist sehr gut fürs Kennenlernen der Charaktere und die Verbindungen untereinander. Schöne Zeitreise und Familiengeschichte.

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Die Macht des Geldes Köln, 1423. Aleydis de Bruinker ist noch nicht lange mit dem lombardischen Geldverleiher Nicolai Golatti verheiratet, als dieser unter mysteriösen Umständen zu Tode kommt. Man findet ihn erhängt - hat er sich das Leben genommen? Aleydis will das nicht glauben. Und tatsächlich: Sie entdeckt Male, die auf einen Mord hinweisen. Potentielle Täter gibt es genug, Golatti hatte viele Feinde. Die junge Witwe stellt Nachforschungen an. Zu Hilfe kommt ihr dabei ausgerechnet Gewaltrichter Vinzenz van Cleve, dessen Vater der größte Konkurrent Golattis war. Wider Willen beginnt sie van Cleve zu vertrauen, der der Wahrheit verpflichtet scheint und doch ein düsteres Geheimnis hegt. Schon bald schwebt Aleydis in großer Gefahr, und es sieht aus, als sei ihr einziger Verbündeter in den Mord verstrickt ...

Schier, Petra Petra Schier, Jahrgang 1978, lebt mit ihrem Mann und einem Schäferhund in einer kleinen Gemeinde in der Eifel. Sie studierte Geschichte und Literatur und arbeitet seit 2003 als freie Autorin. Ihre historischen Romane, darunter die Reihe um die Apothekerin Adelina, vereinen spannende Fiktion mit genau recherchierten Fakten. Petra Schier ist Mitglied des Vorstands der Autorenvereinigung DELIA.