Das Haus der Frauen

Das Haus der Frauen (Audio-CD)

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Laetitia Colombani

Übersetzung: Claudia Marquardt

Audio-CD
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Ein Haus in Paris für die Frauen dieser Welt In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben infrage stellt.... (weiter)

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Details
AutorIn Laetitia Colombani
Übersetzung Claudia Marquardt
Edition 2. Aufl.
EAN 9783839817827
Sprache deutsch
erschienen bei Argon Verlag GmbH
Erscheinungsdatum 26.02.2020
Ursprungstitel Les Victorieuses
Serien Argon Hörbuch
Stichwörter Feminismus
Paris
Heilsarmee
Zopf
Solidarität
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.1 | 8 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.3 |  5 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4 |  3 Bewertungen

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Wer anderen hilt, dem wird geholfen
»Was liest Du?«-Rezension von bibuschka, am 29.03.2020

Im Zentrum des Romans „ Das Haus der Frauen“ von Laetitia Colombani steht das Pariser  Frauenhaus, das das Bindeglied zwischen den zwei Handlungssträngen des Romans darstellt. Die Protagonistin der Gegenwart ist Solène, die inmitten einer psychischen Krise realisiert, dass sie es nicht geschafft hat, sich von den Wunschvorstellungen ihrer Eltern zu lösen. Auf Anraten ihres Therapeuten geht sie einer allgemeinnütziger Arbeit nach, die sie im Frauenhaus findet. Dort trifft sie auf ergreifende Einzelschicksale und die ganze Bandbreite an zwischenmenschlicher Interaktion.

Im Mittelpunkt der zweiten Erzählebene, die 1925 in Paris verortet ist, steht Blanche, eine historisch reale Person. Sie hat im Rahmen ihrer Profession bei der Heilsarmee ein leerstehendes Hotel gekauft und renoviert, das das erste Frauenhaus wurde.

Mein Fazit:

Meine Einstellung zu dem Roman ist ambivalent. So zeugt der flüssige Schreibstil und die das Fokussierte des Erzählten meines Erachtens von Schreibtalent. Auch hat das Buch mich emotional berührt und gut unterhalten.

Nicht so gelungen finde ich die Ausarbeitung der beiden Protagonistinnen. So bedient Solène meiner Meinung nach zu viele Klischees: Karrierefrau zerbricht, weil sie unreflektiert die Erwartungshaltung ihrer Eltern übernimmt. Für mich ist dieser infantile Blick einer intelligenten Frau mit beruflichem Erfolg nicht stimmig und zeugt von zu wenig Eigenverantwortung.

Auch Blanche wirft als Romanfigur Fragen bei mir auf. Ich finde sie stereotyp, sie zeigt keine persönlichen Eigenschaften neben dem, was man auch bei Wikipedia über sie erfahren kann, so als hätte sich die Autorin nicht getraut, ihr ein menschliches Gesicht zu geben.

Alles in allem ein lesenswerter und kurzweiliger Roman. 

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Die Briefschreiberin!
»Was liest Du?«-Rezension von Pusteblume85, am 20.02.2020
Ein neuer Roman der begabten Autorin Laetitia Colombani! Solène ist an einem Punkt in ihrem Leben angelangt, an dem nichts mehr geht. Sie ist traurig, enttäuscht vom Leben. Sie ist Rechtsanwältin und verliert auf tragische Weise einen Mandanten. Das verkraftet die einst erfolgreiche Solène nicht. Sie hadert mit ihrem Leben, stellt alles infrage und wagt einen Bruch mit ihrem jetzigen Beruf. So langsam kommt sie wieder auf die Beine und kämpft sich in ein glückliches Leben zurück. Das gelingt ihr, indem sie anderen Frauen hilft. Frauen, die Hilfe brauchen ... beim Briefe schreiben, lesen und verstehen. Ein wirklich grandioser Roman, der Mut macht und lebensbejahend ist. Es gibt immer Menschen, denen es schlechter geht als einem selbst. Wenn man ihnen hilft, auf welche Art und Weise auch immer, macht es zufrieden und glücklich. Der Schreibstil ist so locker und lebensecht, dass man gar nicht mehr aufhören mag zu lesen.
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Ein Haus in Paris für die Frauen dieser Welt In Paris steht ein Haus, das allen Frauen dieser Welt Zuflucht bietet. Auch der erfolgreichen Anwältin Solène, die nach einem Zusammenbruch ihr Leben infrage stellt. Im Haus der Frauen schreibt sie nun im Auftrag der Bewohnerinnen Briefe - an die Ausländerbehörde, den zurückgelassenen Sohn in Guinea, den Geliebten - und erfährt das Glück des Zusammenhalts und die Magie dieses Hauses. Doch wer war die Frau, die vor 100 Jahren allen Widerständen zum Trotz diesen Schutzort schuf? Solène beschließt, die Geschichte der Begründerin Blanche Peyron aufzuschreiben. Endlich fühlt sie sich am Ziel, so wie all die anderen Frauen, die nach langer Reise im Haus der Frauen in Sicherheit sind. Andrea Sawatzki ist Schauspielerin, Autorin und Sprecherin. Sie hat bereits an "Der Zopf" mitgewirkt und leiht nun der Anwältin Solène ihre Stimme. Ruth Reinecke ist eine der prägenden Darstellerinnen der Berliner Theaterwelt und war in der Serie "Weißensee" als Familienoberhaupt Marlene Kupfer zu sehen.

Colombani, Laetitia Laetitia Colombani wurde 1976 in Bordeaux geboren, sie ist Filmschauspielerin und Regisseurin. »Der Zopf« ist ihr erster Roman und steht seit Erscheinen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste. Die Filmrechte sind bereits vergeben, das Drehbuch hat Laetitia Colombani geschrieben. Die Autorin lebt in Paris. Sawatzki, Andrea Andrea Sawatzki begeistert ihr Publikum als Schauspielerin, Autorin und Sprecherin. Ihre mehrfach ausgezeichnete Stimme hat sie bereits vielen Hörbuchbestsellern geliehen. Reinecke, Ruth Ruth Reinecke begeistert auf der Bühne wie in Film und Fernsehen. Sie war in Maren Ades gefeiertem Kinofilm "Toni Erdmann" zu sehen und erhielt für ihr Mitwirken in "Weissensee" den Grimme-Preis. Seit 1979 ist sie am Maxim Gorki Theater zu sehen.