Das Haus der Mädchen (Taschenbuch)

Thriller. Originalausgabe

Taschenbuch
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Schweig, um zu leben Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist... (weiter)

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Details
AutorIn Andreas Winkelmann
Edition 10. Aufl.
Seiten 397
EAN 9783499275166
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.06.2018
Stichwörter Entführung
Fitzek
Killer
Praktikum
Verlies
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.4 | 139 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.4 |  76 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.4 |  63 Bewertungen

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Unzufrieden mit dem Ende: Mädchenhaus
»Was liest Du?«-Rezension von florinda, am 12.12.2018

Leni Fontane, nein, nicht verwandt mit Theodor, erhält von ihrer frisch gebackenen Freundin Vivien, Zimmernachbarin in einer preisgünstigen Touristenunterkunft, aufgrund ihrer provinziellen Herkunft und einer gewissen Naivität den Namen "Leni Land-ei". Viviens plötzliches Verschwinden gibt Leni, die wegen eines Praktikums in einem Verlag nach Hamburg kam, zunehmend Rätsel auf. Rätselhaft erscheinen einem sympathischen Kommissar nebst ebenso sympathischer und an einen Rollstuhl gefesselter Kollegin, einige Vorkommnisse, die ihn an einen früheren, leider unaufgeklärt gebliebenen Leichenfund erinnern. Und dann ist da noch ein sympathischer Obdachloser namens Freddie. Soweit die Guten. Dazu gibt es etliche zwielichtige Gestalten beiderlei Geschlechts, darunter ein ganz besonders schlimmes Paar, brutal, blutrünstig. Das Buch fesselte mich, so dass ich bis in die frühen Morgenstunden las, obwohl ich vollkommen übermüdet, mehrmals einzuschlafen drohte. Allerdings erschien mir das sich abzeichnende Ende so zusammen konstruiert, dass es mich an ein gewaltsam zusammen gepresstes Puzzle aus Pappe mit überstehenden Ecken erinnerte und derart verärgerte, dass ich dann doch die letzten Seiten auf später verschob. Dadurch wurde das Ende aber leider auch nicht besser. Deshalb Punktabzug. Nicht empfehlenswert für Zartbesaitete mit Hamburg-Reise-Absichten:-)

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Nervenaufreibender Thriller
»Was liest Du?«-Rezension von niggeldi, am 15.11.2018

Leni Fontane ist ein schüchternes Mädchen, das sich in der Welt der Bücher besser zurechtfindet als in der Realität. Nichtsdestotrotz reist sie nach Hamburg, um dort ein Praktikum bei einem Verlag zu absolvieren. Sie freundet sich schnell mit ihrer Zimmernachbarin Vivien an, die zwar das komplette Gegenteil von Leni ist, aber auch sympathisch. Als die zwei eines Abends ausgehen, verlieren sie sich auf der Party und Leni kehrt nach Hause zurück. Doch am nächsten Morgen gibt es keine Spur von Vivien! Sogar ihr Zimmer wird sofort für den nächsten Mieter auf Vordermann gebracht. Leni macht sich Sorgen und begibt sich auf die Suche; dabei gerät nicht nur sie in Lebensgefahr … 

Das Cover sieht düster aus und passt somit gut zur Geschichte. Das Buch ist in 7 große Kapitel geteilt, die jeweils noch weitere Unterkapitel enthalten. Dadurch haben die einzelnen Leseabschnitte die perfekte Länge. 

Der Schreibstil ist nicht nur flüssig, sondern auch sehr fesselnd! Ab dem ersten Satz konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen, alles ist wie ein Film vor meinem inneren Auge abgelaufen. Durch den Wechsel der Perspektiven, z.B. Lenis Sicht, die der Gefangenen oder der Polizei, kommt noch mehr Spannung auf, sodass man immer weiter lesen muss. Die Szenen, die die Torturen der Gefangenen beschreiben, sind sehr eindringlich und überzeugend geschrieben. 

Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Leni ist mir trotz ihrer Naivität sehr sympathisch, vor allem kann ich mich mit ihrer Liebe zu Büchern gut identifizieren. Aber auch der Polizist ist authentisch; seinen Kampf gegen den inneren Schweinehund in Bezug auf Sport können wohl viele von uns nachvollziehen. 
Im Laufe der Geschichte wird man immer mal wieder auf eine Fährte gebracht, die sich aber einige Seiten weiter als falsch erweist. Das finde ich sehr gelungen, da man lange Zeit nicht weiß, wer wirklich hinter den Taten steckt. Die Auflösung ist ebenfalls schlüssig und lässt den Leser zufriedengestellt zurück. 

Dieses Buch kann ich nur empfehlen und gebe 5 Sterne! Ich freue mich schon, die anderen Werke dieses Autors zu entdecken.

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Schweig, um zu leben Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr. Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder. Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...

Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.