Das Haus der Mädchen (Taschenbuch)

Thriller. Originalausgabe

Taschenbuch
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Schweig, um zu leben Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist... (weiter)

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Details
AutorIn Andreas Winkelmann
Edition 10. Aufl.
Seiten 397
EAN 9783499275166
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 26.06.2018
Stichwörter Entführung
Fitzek
Killer
Praktikum
Verlies
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 150 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.4 |  79 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.3 |  71 Bewertungen

5 Sterne
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4 Sterne
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1 Stern

Solider Thriller
»Was liest Du?«-Rezension von Shivaun, am 23.03.2019

Zum Inhalt:

Leni kommt aus der Provinz nach Hamburg, um dort ein Verlagspraktikum anzutreten. Bereits bei ihrer Ankunft lernt sie Vivien kennen, die ein Zimmer in derselben Privatunterkunft bewohnt. Im Gegensatz zu Leni ist Vivien sehr selbstbewusst und lebenslustig und sucht in Hamburg nach einem vermögenden Mann. Die beiden jungen Frauen freunden sich, trotz der unterschiedlichen Charaktereigenschaften, an. Als Vivien über Nacht plötzlich verschwindet, muss Leni über sich hinauswachsen, um die neugewonnene Freundin zu finden..

 

Meine Meinung:

Wie von Andreas Winkelmann gewohnt, ist der Schreibstil sehr flüssig und eingängig, man ist sofort im Geschehen und fliegt geradezu durch die Seiten. Die Charaktere sind gut beschrieben, vor allem die Wandlung, die Leni im Laufe der Handlung durchläuft, ist nachvollziehbar und aufgrund der Geschehnisse auch realistisch und glaubhaft. 

Die Handlung selbst ist durchaus spannend, weist aber zwischenzeitlich auch einige Längen auf. Das Ende wirkt etwas konstruiert, vor allem die Beweggründe des Täters sind nicht völlig nachvollziehbar.

"Das Haus der Mädchen" ist ein solider Thriller, der einige spannende Lesestunden beschert, reicht aber leider nicht an die früheren Werke Winkelmanns heran.

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Billiger Frauenmörder Trash
»Was liest Du?«-Rezension von ulrike rabe, am 19.03.2019

Hamburg ist ein gefährliches Pflaster. Ein Kastenwagen, ein blutiger Handabdruck. Der Krankenpfleger Oliver beobachtet, was er hätte nicht sehen sollen. Das kostet ihn das Leben. Der obdachlose Freddy wird wiederum Zeuge dieses Mordes und ist seither auf der Flucht.

In einem Kellerverlies kämpft Jana ums Überleben. „Nur wer schweigt, überlebt.“ Sie ist nicht die einzige Gefangene, die dem Herrn des Hauses zu dienen hat.

Leni Fontane kommt für ein Praktikum bei einem Verlag nach Hamburg. Sie freundet sich mit der lebenslustigen Vivien an. Nach einer Party ist Vivien jedoch am nächsten Tag verschwunden.

Diese drei Handlungsstränge gehören natürlich zusammen, Dem Leser ist das sehr schnell klar. Der ermittelnde Kommissar Jens braucht da natürlich länger und ist auf die Hilfe von Leni und Freddy angewiesen.

Die Story wirkt auf mich sehr konstruiert, das Motiv für die Entführungen mag eventuell sexueller Sadismus sein, aber ganz so klar scheint es dem Täter auch nicht zu sein, was und warum er es tut.

Mir kam vor, dass der Autor sehr gerne besonders reißerisch und brutal die Handlung vorantreiben wollte, aber dann vor seinem eigenen Mut Angst hatte. Mit keiner der handelnden Figuren konnte ich warm werden. Leni, die liebe junge Frau mit dem hochtrabenden Nachnamen, die von Vivien so neckisch Landei genannt wird, fürchtet sich vor ihrem eigenen Schatten. Keine drei Schritte kann sie machen, ohne dass sie von irgendwem ohne irgendwas umgestoßen wird. Vivien hingegen wird als Sexbombe schlecht hin beschreiben und dabei „männlich lacht“.  Auch sprachlich konnte ich für das Buch keine Begeisterung aufbringen. Stereotyp, banal und platt. Für mich ain absolutes „Leider nein Buch“

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Schweig, um zu leben Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr. Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Straße gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder. Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in großer Gefahr schweben...

Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.