Das Institut (eBook)

Stephen King

Übersetzung: Bernhard Kleinschmidt

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In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei... (weiter)

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Details
AutorIn Stephen King
Übersetzung Bernhard Kleinschmidt
EAN 9783641244286
Sprache deutsch
erschienen bei Random House ebook
Erstverkaufsdatum 10.09.2019
Stichwörter Stranger Things
Telepathie
Telekinese
Maine
Menschenversuche
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Kopierschutz social-drm
Veröffentlichungsjahr 2019
Rezensionen
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Spannung und subtiler Horror verpackt in eine ungewöhnliche, fantastische Handlung - super!
»Was liest Du?«-Rezension von Thommy28, am 25.01.2020

Einen winzig kleinen Blick auf die Handlung kann der Leser hier auf der Buchseite werfen. Ich ergänze lediglich meine persönliche Meinung:

Ich hatte mir das Buch auf eine Empfehlung hin angeschafft und war sehr skeptisch ob das wohl etwas für mich ist.Eigentlich bin ich kein Freund von Büchern in denen es um "übersinnliches" oder "zusammengesponnenes Fantastisches" geht. Um so mehr war ich überrascht, das mich dieses Buch sehr schnell und intensiv in den Bann ziehen konnte. 

Verschiedene Handlungsstränge werden zu einem logischen, nachvollziehbarem Ganzen verknüpft, was das Lesen abwechslungsreich macht. Der Spannungsbogen ist zwar nicht durchgängig, aber doch über das ganze Buch spürbar. An wohlgesetzten Stellen gibt es dramatische Spannungsspitzen, die es "in sich haben". 

Die (relativ vielen) Protagonisten sind sehr detailliert und liebevoll gezeichnet. Das ist auch gut so, dadurch kann sie der Leser gut "orten" und einordnen. Der Überblick bleibt so über das ganze Buch problemlos erhalten.

Der Plot als solcher mag dem einen oder anderen Leser suspekt vorkommen; auf jeden Fall ist er aber mal etwas richtig Neues. Das hat man so bisher noch nicht gelesen, auch wenn das Basisthema - Ist es gerechtfertigt einige Leben zu opfern um viele zu retten - nun auch nicht gerade neu ist. Aber die Art und Weise wie der Autor dies verpackt hat, ist halt doch wieder neu.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich werde sicher nochmal einem anderen Buch des Autors (den ich bisher gemieden habe) eine Chance geben.

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Wer Geduld hat, den belohnt der Showdown
»Was liest Du?«-Rezension von ulrike rabe, am 01.10.2019

Luke Ellis lebt mit seinen Eltern in einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis. Luke ist kein gewöhnlicher Junge sondern hochbegabt, schon mit seinen zwölf Jahren soll er an zwei renommierten Universitäten zugelassen werden. Doch dann werden Lukes Eltern in einer Nacht und Nebel Aktion von Eindringlingen ermordet und Luke betäubt entführt. Als Luke am nächsten Morgen aufwacht, befindet er sich in einem Zimmer, das zwar so aussieht wie seines, aber nicht sein Zuhause ist. Denn Luke befindet sich von nun an im Institut, einer Einrichtung, die telekinetisch und telepathisch veranlagte Kinder zu Experimenten einsetzt.

Stephen King, der König des Grauens hat mit Das Institut nun seinen neuesten Wurf vorgelegt. Kinder mit speziellen Fähigkeiten gab es bei King immer wieder, den Feuerteufel Charlie, Carry, die Pubertistin des Grauens, der luzide Danny Torrance in Shining… Ich war gespannt, wie King sich diesem Thema erneut widmet. Kinder als Protagonisten einzusetzen ist jedenfalls ein sehr kluger Schachzug, denn so ist das Buch sicher auch für Jugendliche ein Anreiz zu lesen.

Ich habe zwischen den späten 1980ern und bis zu den ersten Nullerjahren wohl so ziemlich alles, was King jemals geschrieben hat, verschlungen (Bis auf die Turmreihe, aber mit Fantasy habe ich mich noch nie anfreunden können). Das Institut ist nun das erste Buch von King, das ich nach dieser doch sehr langen Pause gelesen habe. Es war ein bisschen wie Heimkommen. Sprache, Erzählweise immer noch vertraute. Allein für Kings Ausschweifungen, die ich bei Shining oder ES (um nur zwei Beispiele zu nennen)  so geschätzt habe, fehlt mir heute offensichtlich ein wenig die Geduld. Nicht gleich zu Anfang. Denn King beginnt das Buch interessanterweise  mit einer ganz anderen Geschichte, nämlich wie der ehemalige Polizist Tim Jamieson in einem Südstaatenkaff als Nachtwächter zu arbeiten beginnt. Dieser Tim Jamieson wird noch im letzten Drittel des Buches eine bedeutsame Rolle in Lukes Geschichte bekommen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg. Ja, das Grauen im Institut, die physischen und psychischen Schmerzen der Kinder, die verächtliche Administration, das alles geht unter die Haut. Aber es zieht sich, ist redundant. Man fiebert mit Luke mit, kann er das Institutspersonal austricksen? Gelingt ihm die Flucht? Durchaus immer wieder spannend. Aber es zieht sich. Für mich wendete sich die Geschichte mit dem Zusammenführen der beiden Erzählstränge. Ab da hatte mich King wieder. Mit etwas Geduld wird man mit einem fulminanten Showdown belohnt und einem Epilog, der zu denken gibt.

Überhaupt, und das rechne ich King hoch an, sind immer wieder unterschwellige Spitzen gegen die aktuelle politische Situation in den USA spürbar. Kleines Trivia am Rande: King wurde von Trump auf Twitter blockiert. Somit:Es lebe der King! Und hoffentlich noch viele Bücher!

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In einer ruhigen Vorortsiedlung von Minneapolis ermorden zwielichtige Eindringlinge lautlos die Eltern von Luke Ellis und verfrachten den betäubten Zwölfjährigen in einen schwarzen SUV. Die ganze Operation dauert keine zwei Minuten. Luke wacht weit entfernt im Institut wieder auf, in einem Zimmer, das wie seines aussieht, nur dass es keine Fenster hat. Und das Institut in Maine beherbergt weitere Kinder, die wie Luke paranormal veranlagt sind: Kalisha, Nick, George, Iris und den zehnjährigen Avery. Sie befinden sich im Vorderbau des Instituts. Luke erfährt, dass andere vor ihnen nach einer Testreihe im »Hinterbau« verschwanden. Und nie zurückkehrten. Je mehr von Lukes neuen Freunden ausquartiert werden, desto verzweifelter wird sein Gedanke an Flucht, damit er Hilfe holen kann. Noch nie zuvor ist jemand aus dem streng abgeschirmten Institut entkommen.

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk und 2015 mit dem Edgar Allan Poe Award den bedeutendsten kriminalliterarischen Preis für Mr. Mercedes. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn zudem mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen. Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

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