Das Labyrinth des Fauns

Das Labyrinth des Fauns (Buch)

Cornelia Funke, Guillermo del Toro

Übersetzung: Tobias Schnettler

Buch
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Der neue Roman von Cornelia Funke - poetisch, sprachgewaltig, monumental Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues... (weiter)

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(Kein) Märchen
»Was liest Du?«-Rezension von Emma87, am 18.09.2019


Ofelia hat ihren Vater verloren und zieht mit ihrer Mutter zu deren neuen Mann in die Berge. 1944 herrscht in Spanien Kriegsstimmung und Finsternis. Ofelias Mutter ist zudem schwanger und sehr schwach, sodass sie eigentlich nicht hätte reisen dürfen. Vidal, Ofelias Stiefvater, wird von ihr nur als Wolf bezeichnet. Sein Herz ist voller Dunkeltheit und Mordlust und ihn interessiert nur sein noch ungeborenes Kind, um dieses einmal ebenso düster zu erziehen. Ofelia ist ein verträumtes Mädchen, dass an Magie glaubt und als sie eine Fee zu einem mysteriösen Faun führt, scheint es, als finde sie in einem fernen Königreich ihr Glück und ihre Zuflucht. Doch zunächst muss sie drei schwere Prüfungen bestehen und weitere Verluste erleiden.
Das Buch schneidet auch die politische Lage von damals an und zeigt mit Sicherheit zum Teil deren Grausamkeit und Hoffnungslosigkeit. Jedoch ist selbst der fantastische Teil wenig ermutigend, erfüllend oder tröstlich. Mir hat das Buch bis auf wenige Züge leider überhaupt nicht zugesagt. Alleine die Zeichnungen sind so gruselig, dass ich stets froh war, eine Seite umblättern zu können, um sie mir nicht mehr anzusehen. Ofelia selbst tat mir nur noch leid und die präzise Beschreibung sämtlicher Gewalt tat ihr Übriges, um dem Buch nur klägliche zwei Sterne zu geben. Die hat es nur erhalten, weil mir die Grundidee des Märchens und die Struktur des Buches gefallen hat. Doch die gesamte Story hätte viel lichtvoller und bunter gestaltet werden können. Leider nicht meins!

brutal und grausam
»Was liest Du?«-Rezension von Gerhard, am 14.07.2019

Inhalt (übernommen):

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

 

Meine Meinung:

Cornelia Funke überzeugt durch fabelhafte Wesen und märchenhafte Settings. Ophelia ist sympathisch und man verfolgt ihre Erlebnisse daher gerne. Mir hat dieses Märchen im Großen und Ganzen gefallen, aber die Brutalität und die Grausamkeiten haben mich wirklich gestört und meine Lesefreude getrübt. Meine Tochter hat das Buch sogar abgebrochen, da sie nachts schlecht geträumt hat. Daher ist die Zielgruppe meiner Meinung nach komplett falsch angegeben.

 

Mein persönliches Fazit:
Cornelia Funke hat bereits viele tolle Kinder- und Jugendbücher verfasst, weshalb meine Tochter unbedingt dieses Buch gemeinsam lesen wollte. Die Idee ist wirklich toll, aber die Umsetzung ist vorrangig brutal und zum Teil für die Zielgruppe verstörend. Bei meiner Tochter kam das Buch gar nicht gut an und es gab sogar den ein oder anderen Alptraum! Ich denke, dass dieses Buch nur für (junge) Erwachsene geeignet ist. Ich vergebe 2 von 5 Sterne!