Das Labyrinth des Fauns (Buch)

Cornelia Funke, Guillermo del Toro

Übersetzung: Tobias Schnettler

Buch
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Der neue Roman von Cornelia Funke - poetisch, sprachgewaltig, monumental Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues... (weiter)

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brutal und grausam
»Was liest Du?«-Rezension von Gerhard, am 14.07.2019

Inhalt (übernommen):

Spanien, 1944: Ofelia zieht mit ihrer Mutter in die Berge, wo ihr neuer Stiefvater mit seiner Truppe stationiert ist. Der dichte Wald, der ihr neues Zuhause umgibt, wird für Ofelia zur Zufluchtsstätte vor ihrem unbarmherzigen Stiefvater: ein Königreich voller verzauberter Orte und magischer Wesen.
Ein geheimnisvoller Faun stellt dem Mädchen drei Aufgaben. Besteht sie diese, ist sie die lang gesuchte Prinzessin des Reiches. Immer tiefer wird Ofelia in eine phantastische Welt hineingezogen, die wundervoll ist und grausam zugleich. Kann Unschuld über das Böse siegen?

 

Meine Meinung:

Cornelia Funke überzeugt durch fabelhafte Wesen und märchenhafte Settings. Ophelia ist sympathisch und man verfolgt ihre Erlebnisse daher gerne. Mir hat dieses Märchen im Großen und Ganzen gefallen, aber die Brutalität und die Grausamkeiten haben mich wirklich gestört und meine Lesefreude getrübt. Meine Tochter hat das Buch sogar abgebrochen, da sie nachts schlecht geträumt hat. Daher ist die Zielgruppe meiner Meinung nach komplett falsch angegeben.

 

Mein persönliches Fazit:
Cornelia Funke hat bereits viele tolle Kinder- und Jugendbücher verfasst, weshalb meine Tochter unbedingt dieses Buch gemeinsam lesen wollte. Die Idee ist wirklich toll, aber die Umsetzung ist vorrangig brutal und zum Teil für die Zielgruppe verstörend. Bei meiner Tochter kam das Buch gar nicht gut an und es gab sogar den ein oder anderen Alptraum! Ich denke, dass dieses Buch nur für (junge) Erwachsene geeignet ist. Ich vergebe 2 von 5 Sterne!

Mayersche-Rezension von Anke , am 09.07.2019
Leider nicht so mein Fall! Für mich schon etwas zu brutal für ein Jugendbuch. Durch Netgalley und Lovelybooks bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich bedanke mich auch bei dem Fischerverlag und Netgalley für das Rezensionsexemplar! Von Cornelia Funke habe ich bis dahin leider noch nichts gelesen. Die Tintenherz Reihe steht ungelesen im Regal, da ich den Film damals so toll fand. Auch von Reckless habe ich Teil 1 noch ungelesen, weil immer etwas dazwischenkam. Jetzt habe ich endlich die Gelegenheit genutzt. Das Cover hat mich zwar nicht so begeistert, ich fand es sehr gruselig und düster. Für mich sah es nicht unbedingt nach einem Jugendbuch aus. Den Film von Guillermo del Toro kenne ich auch nicht. Aber der Klappentext klang magisch, fantastisch und spannend und die kurze Leseprobe hat mich neugierig gemacht. Die Handlung spielt 1944 in Spanien. Ofelia ist 13 Jahre und reist mit ihrer schwangeren Mutter Carmen in die Berge, die umgeben von einem Wald sind um in Zukunft bei ihrem Stiefvater Vidal in einer Mühle zu leben. Vidal ist ein grausamer Mann, der im Wald versteckte Rebellen jagt. Er ist brutal und blutrünstig und seine Grausamkeiten werden sehr bildhaft beschrieben. Ofelia fühlt sich von Anfang an unwohl, liebt aber ihre Mutter sehr. Eines Tages trifft sie auf einen Faun, der behauptet sie wäre eine Prinzessin und wenn sie 3 Aufgaben besteht, kann sie zurück ins Königreich. Da Ofelia unglücklich in der Mühle ist, willigt sie ein und gerät in eine sehr grausame Welt. Ich fand den Schreibstil anfangs zu überladen, aber mit der Zeit habe ich mich daran gewöhnt und das Buch hat sich erstaunlich schnell lesen lassen. Allerdings hat es mir nicht wirklich gefallen. Ich fand es zu brutal und blutrünstig und grausam für ein Jugendbuch. Der Klappentext hat mich darauf nicht vorbereitet. Mir haben die Passagen um die Geschichte der Prinzessin am besten gefallen. Nach und nach erfährt man immer mehr über die ganzen Zusammenhänge, was ich ganz gut fand. Aber mit den Charakteren bin ich leider (oder auch zum Glück) nicht warm geworden. Es war für mich wie ein Horrorfilm, obwohl ich Magie und Fantasy erwartet haben. Eines hat mir das Buch jedoch gebracht: Ich werde den Film definitiv nicht anschauen! Fazit: Leider nicht so mein Fall! Für mich schon etwas zu brutal für ein Jugendbuch. Aber trotzdem sehr gut geschrieben.