Das Reich des Teufelsfürsten

Das Reich des Teufelsfürsten (Buch)

Roman

Buch
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Dies ist ein Roman über die historische Figur des Woiwoden Vlad Draculea, Fürst der Walachei, durch Bram Stoker weltbekannt als Graf Dracula. Es ist keine Geschichte über Vampire oder andere blutsaugende... (weiter)

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Details
AutorIn Silvia Stolzenburg
Seiten 464
EAN 9783937357867
Sprache deutsch
erschienen bei Bookspot
Erstverkaufsdatum 20.08.2014
Serien Teufelsfürst-Trilogie
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 19 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.8 |  8 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 4.1 |  11 Bewertungen

5 Sterne
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4 Sterne
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2 Sterne
1 Stern

Etwas langatmig, aber nicht schlecht
»Was liest Du?«-Rezension von Lerchie, am 10.02.2019

In diesem Buch ist Vlad erwachsen und sein Kampf gegen den Sultan des osmanischen Reiches wird fortgeführt. Immer wieder hat er Probleme, seine Bojaren bei der Stange zu halten. Und entsprechend werden sie dann auch bestraft. Zehra, die Schwester Utz von Katzensteins, wartet in einem Kloster auf ihn, wo sich auch sein Sohn bei seiner Mutter aufhält. Das Aussehen seines Sohnes erschreckt ihn und er nimmt ihn mit, um einen richtigen Krieger aus ihm zu machen. Man erfährt, wie der Junge zusehen muss, was sein Vater so alles tut. Dann holt Vlad Zehra zu sich, denn er will sie heiraten. Doch alles kommt anders als gedacht. Und Vlad wird noch grausamer, als er es  vorher schon war.

Utz von Katzenstein hat gezwungenermaßen Sophia geheiratet, die ihm auch zwei Söhne – Zwillinge – geboren hat. Als er den einen der Zwillinge mit auf eine Handelsreise Richtung Walachei nimmt, geht einiges schief.

 

Meine Meinung

Das Buch ließ sich ganz gut lesen, obwohl auch hier etliche Längen vorhanden waren. Und die haben die Spannung immer wieder unterbrochen, denn es ging immer um das Gleiche: Orte bzw. Städte überfallen – denn die Bewohner waren ja gegen Vlad – und die überlebenden Bewohner pfählen. Und das immer wieder, das wird langweilig. Genauso langweilig, wie die Eifersucht Radus, wenn sein Geliebter der Sultan, sich mal mit einer Frau abgibt, die ihm ein Kind schenkt, statt sich mit ihm zu vergnügen. Einmal ja, aber nicht immer wieder!  Das heißt es hat sich teilweise doch sehr gezogen, auch wenn es insgesamt trotzdem noch spannend war. Auch wollte ich natürlich wissen, wie es mit Vlad ausgehen würde. Laut Buchende, war dies der letzte Band, doch hatte ich irgendwo mal gelesen, dass es noch einen gäbe, der ‚Das Ende des Teufelsfürsten‘ heißt. Es  ist mir jetzt leicht unklar, ob da noch was kommt. Was mir am noch gefallen hat, war das Personenregister bzw. Namensverzeichnis in welchem die historisch verbrieften Figuren kursiv geschrieben waren. Ich finde zwar, dass dies zu einem solchen Roman ganz einfach dazugehört, aber trotzdem ist es nicht immer vorhanden. Alles in allem hat mir dieses Buch noch so gut gefallen, dass ich knappe vier von fünf Sternen vergebe bzw. knappe acht von zehn Punkten.

 

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Spannend ,aber auch recht brutal und blutig ,nichts für schwache Nerven
»Was liest Du?«-Rezension von LadySamira091062, am 31.05.2016

Acht Jahre sind  inzwischen vergangen  in denen Vlad Draculea seine geliebte Zehra   nur selten  sieht .Sie haben einen gemeinsamen Sohn , Carol .Doch der erfüllt die  Ansprüche seines grausamen Vaters in keinster Weise,mag er doch lieber in Büchern  lesen als morden. Vlads furchtbare Art  ihn  zu seinem Ebenbild zu erziehen erreicht  genau das Gegenteil.Carol haßt Vlad aus tiefstem Herzen besonders nachdem seine Mutter  auf grausame Art starb und  später dann auchs Carols Jugendliebe durch die rasende Wut seines Vaters aus seinem Leben verschindet.
Doch auch Zehras Bruder Utz und  seiner Frau Sophia von Katzenstein ist in Ulm nicht viel Glück beschert. Die Zwangsheirat   machte beide nicht glücklich und als Utz dann  seinen ältesten Sohn  in Transsilvanien verliert droht die Ehe zu zerbrechen.
Auf wundersamen Wegen kreuzen sich die Wege von Utz und Vlad erneut.Doch Utz überlebt es nur weil Vlad  Zehra  sonst nicht mehr  in die Augen sehen könnte .
Vlad wird immer brutaler und grausamer und die Methoden ,die er anwendet  lassen einem echt das Blut gefrieren.Das Schlimmste daran ist jedoch ,das Vlad und seine Taten  schreckliche Realität waren. Das ein Mensch zu solcher Brutalität fähig  war läßt einen auch Jahrhunderte später noch  gruseln. 


Der Autorin ist es gelungen brutale historische Fakten mit  Fiktion zu einem spannenden ,jedoch auch recht blutigen Buch zu verbinden. Kann man im ersten Teil noch ein wenig Sympatie für Vlad  aufbringen so  endet diese  nach Zehras Tod , wo er jeden Bezug zur  Realität verliert und immer weiter  in seinen blutigen Taten abdriftet.
Spannend ,aber auch  recht brutal und blutig ging es zu Vlads Zeiten zu 

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Dies ist ein Roman über die historische Figur des Woiwoden Vlad Draculea, Fürst der Walachei, durch Bram Stoker weltbekannt als Graf Dracula. Es ist keine Geschichte über Vampire oder andere blutsaugende Kreaturen, welche die Nächte unsicher machen. Es ist die Geschichte einer Person aus Fleisch und Blut, die Geschichte eines Überlebenskampfes, eines Kampfes um Macht, Liebe und Anerkennung. Dieser Roman schließt nahtlos an seinen Vorgänger, Der Teufelsfürst, an, dessen Gegenstand Kindheit und Jugend des Fürsten sind.

Die Autorin Silvia Stolzenburg wurde 1974 geboren und studierte Germanistik und Anglistik an der Universität in Tübingen. Im Jahr 2006 promovierte sie über zeitgenössische Bestseller und fasst in dieser Zeit auch den Entschluss, selbst Roman zu schreiben. Für den ersten Band Der Teufelsfürst wurde sie Literaturpreis Goldener Homer ausgezeichnet. Silvia Stolzenburg arbeitet derzeit als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin. Sie lebt mit ihrem Mann auf der Schwäbischen Alb.