Das Schmetterlingszimmer (eBook)

Lucinda Riley

Übersetzung: Ursula Wulfekamp

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Posy Montague steht kurz vor ihrem siebzigsten Geburtstag. Sie lebt alleine in ihrem geliebten »Admiral House«, einem herrschaftlichen Anwesen im ländlichen Suffolk. Eines Tages taucht völlig unerwartet ein Gesicht aus der... (weiter)

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Details
AutorIn Lucinda Riley
Übersetzung Ursula Wulfekamp
EAN 9783641202040
Sprache deutsch
erschienen bei Random House ebook
Erstverkaufsdatum 19.08.2019
Stichwörter Die sieben Schwestern
Suffolk
Admiral House
Nr-1-Bestseller-Autorin
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Veröffentlichungsjahr 2019
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Reich und Schön im Admiral House
»Was liest Du?«-Rezension von NiWa, am 13.10.2019

Posy Montague lebt im herrschaftlichen Anwesen 'Admiral House'. Das Haus, wo sie schillernde Feste gefeiert, sich Tragödien abgespielt und sie ihre Söhne erzogen hat. Als alte Frau blickt sie auf die Vergangenheit zurück, und hat gleichzeitig alle Hände voll mit ihrer Familie zutun. Während ihre erste große Liebe nach 50 Jahren wieder die Bühne ihres Lebens betritt.

"Das Schmetterlingszimmer" ist ein Familienroman von Lucinda Riley, der diesmal ganz und gar das aufgewühlte Treiben der Familie Montague in den Mittelpunkt stellt.

Drehpunkt der Geschichte ist Posy Montague. Sie ist Ende 60 und lebt allein in besagtem Admiral House. In diesem weitläufigen Anwesen hat sie ihre Kindheit verbracht, später mit ihren eigenen Kindern gelebt und eine prachtvolle Gartenanlage angelegt. 

Dazu begibt sich der Leser aus der Gegenwart in einen vergangenen Handlungsstrang. Die Geschichte fängt während des Zweiten Weltkriegs an. Posy ist vergnügt mit ihrem Vater auf Schmetterlingsfang, Admiral House steht prachtvoll da und ihre Mutter feiert ausgelassene Feste. Doch der Schatten des Krieges verschont die Familie Anderson - wie viele andere - nicht. Und Posys Leben nimmt eine tragische Wendung, die sich bis ins Alter ziehen wird.

In der Gegenwart hat es Posy Montague mit ihren beiden Söhnen und ihrer ersten Liebe aus Jugendjahren - den unvermittelt auftauchenden Freddie - zutun. Außerdem merkt sie, dass Admiral House eine Nummer zu groß für sie geworden ist. Das pflegebedürftige Gemäuer, das weitläufige Anwesen und die alte Bausubstanz brauchen Zeit – und sie verschlingen Geld.

Es ist schwierig, eine genaue Handlung in einer Rezension zu umreißen, weil die Autorin selbst keinen eindeutigen Weg beschritt. Einerseits handelt es von der älteren Posy und wie sie einst von ihrer Liebe Freddie verlassen worden ist. Es geht um verschmähte Gefühle, Schicksalsschläge, dramatische Geheimnisse, verworrene Beziehungen und hausbackene Tragödien.

Andrerseits sind Posys Söhne Sam und Nick zentral, deren Liebesleben ebenfalls in den Vordergrund tritt. Hier werden unzählige Themen angeschnitten, die den Leser eher verwirren als an die Geschichte binden. Eheliche Gewalt, Geldnot, Krankheiten, berufliche Misserfolge - Riley bedient das ganze Schicksals-Repertoire, schafft es dabei leider nicht, den Leser bei der Stange zu halten. 

Denn sie schleicht wie die Katze um den berühmten heißen Brei. Es wird niemals Klartext geredet, die Figuren sitzen auf ihren Geheimnissen, erzählen sie sich gegenseitig, lassen dabei aber den Leser außen vor.

Teilweise liest es sich wie eine Seifenoper, die den größten Wert auf schicke Oberflächlichkeiten legt. Egal ob schöne Menschen, elegante Kleidung oder Reiche, die den verdienten Erfolg anziehen - dem glänzenden Äußeren wird ein intensiver Blick geschenkt, der allzu oft von der Tiefe ablenkt. 

Im Endeffekt bleibt eine etwas zähe Familiengeschichte, die in ihrem Kern durchaus reizvolle Momente und Erzählstränge hat. Meinem Geschmack nach hat Riley zu viele Themen angefangen, versucht, sie auf ein geschmackvolles Spannungsniveau zu heben, was leider zu einem überwürzten, klumpigen Brei geworden ist. 

Ich habe mir mit einer endgültigen Bewertung schwergetan. Rileys Schreibstil ist gewohnt souverän. Flüssig und leicht fliegen die Seiten dahin, auch wenn sich der Inhalt klebrig anfühlt. Daher habe ich wohlwollende drei Sterne vergeben.

Meiner Ansicht nach kann man sich auf das Geheimnis rund um „Das Schmetterlingszimmer“ einlassen, wenn man Familiengeschichten mag und auf der Suche nach einer Zwischendurch-Lektüre ist. Aber ich weiß, dass es Lucinda Riley um einiges besser vermag. 

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Schöne, fesselnde und unterhaltsame Familiengeschichte
»Was liest Du?«-Rezension von Fanti2412, am 05.09.2019

Im Mittelpunkt dieser Geschichte steht Posy Montague, die kurz vor ihrem
70. Geburtstag steht und allein in ihrem elterlichen Haus „Admiral House“ lebt. Posy liebt dieses riesige Anwesen und hat vor Jahren einen prachtvollen Garten dort angelegt, den sie immer noch pflegt und sehr liebt.
Als Kind musste sie ihr Elternhaus verlassen, als ihr Vater starb und sie wuchs dann bei ihrer Großmutter auf, da es ihre Mutter in die Welt zog.
Erst als erwachsene Frau kam sie mit ihrer Familie zurück nach Admiral House. Nie wieder betreten hat sie jedoch seit damals das Schmetterlingszimmer ihres Vaters, das sich in einem Turm etwas abseits vom Haupthaus befindet. Zu schlimm sind die Erinnerungen, die sie damit verbindet.
Durch einen Zufall begegnet sie im nahe gelegenen Ort Freddie wieder, der vor rund fünfzig Jahren ihre erste große Liebe war und der sie ohne ein Wort oder erkennbaren Grund damals verlassen hatte.
Sie ahnt nicht, welches Geheimnis Freddie seit damals mit sich herum trägt. Dennoch lässt sie sich auf ihn ein und beginnt zumindest eine vorsichtige Freundschaft mit ihm.

Doch in diesem schönen Roman geht es nicht nur um Posy.
Auch ihre beiden Söhne Sam und Nick spielen eine Rolle und noch einige andere Nebenfiguren.
Nick kehrt nach 10 Jahren in Australien zurück nach England. Seine Geschichte, die Gründe warum er damals England verließ und sein Neuanfang spielt ebenfalls eine Rolle, die natürlich auch Berührungspunkte zu Posy hat.
Sam lebt mit seiner Frau Amy und zwei Kindern in der Nähe von Admiral House. Auch diese kleine Familie hat ihr Schicksal, an dem natürlich auch Posy teil hat.
Und so entwickelt sich der Roman nach einem ruhigen Anfang zu einer teilweise dramatischen Familiengeschichte.
Es gibt immer wieder Rückblicke in Posy Kindheit und Jugend in den Jahren 1943 bis 1958, so dass man praktisch Posys ganzes Leben bis in die Gegenwart, die im Jahr 2006 spielt, miterleben kann.
Und so nähert man sich dann ganz allmählich dem großen Geheimnis des Schmetterlingszimmers, denn das kleine Geheimnis über die Schmetterlinge, das Posy schon in ihrer Kindheit entdeckt hat, ist längst nicht alles.

Im Verlauf des Romans bekommt der Leser es mit vielen Personen zu tun, die aber alle nach und nach eingeführt werden, so dass man nicht den Überblick verliert.
Nicht alle waren sympathisch aber alle waren authentisch dargestellt und ich konnte mit allen mitfühlen und ihre Geschichten hautnah miterleben.
Posy als Hauptprotagonistin hat mir sehr gut gefallen, denn sie ist warmherzig und liebevoll.

„Das Schmetterlingszimmer“ ist eine komplexe und vielschichtige Familiengeschichte, die viele Themen berührt, wie z. B. familiären Zusammenhalt, Liebe, Betrug, Krankheit, häusliche Gewalt und Tod.
Dabei bleibt aber stets Posy im Mittelpunkt und am Ende führen alle Fäden zu ihr.
Der Schreibstil ist flüssig und mitreißend und hat mich immer wieder neugierig auf den Fortgang der Geschichte gemacht. Durch häufige Perspektivwechsel und so einige Geheimnisse, die gelüftet werden müssen, ist in gewisser Weise auch ein bisschen Spannung vorhanden.

Dieser Roman zeigt mal eine andere Lucinda Riley und mit dieser schönen Familiengeschichte hat sich mich wunderbar unterhalten!


Fazit: 5 von 5 Sternen

 

© Fanti2412

 

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Posy Montague steht kurz vor ihrem siebzigsten Geburtstag. Sie lebt alleine in ihrem geliebten »Admiral House«, einem herrschaftlichen Anwesen im ländlichen Suffolk. Eines Tages taucht völlig unerwartet ein Gesicht aus der Vergangenheit auf: ihre erste große Liebe Freddie, der sie fünfzig Jahre zuvor ohne ein Wort verlassen hatte. Nie konnte Posy den Verlust überwinden, aber darf sie nun das Wagnis eingehen, ihm noch einmal zu vertrauen? Freddie und das »Admiral House« bewahren indes ein lange gehütetes, düsteres Geheimnis - und Freddie weiß, er muss Posys Herz noch einmal brechen, wenn er es für immer gewinnen will ...

Lucinda Riley wurde in Irland geboren und verbrachte als Kind mehrere Jahre in Fernost. Sie liebt es zu reisen und ist nach wie vor den Orten ihrer Kindheit sehr verbunden. Nach einer Karriere als Theater- und Fernsehschauspielerin konzentriert sich Lucinda Riley heute ganz auf das Schreiben – und das mit sensationellem Erfolg: Seit ihrem gefeierten Roman »Das Orchideenhaus« stürmte jedes ihrer Bücher die internationalen Bestsellerlisten. Lucinda Riley lebt mit ihrem Mann und ihren vier Kindern an der englischen Küste in North Norfolk und in West Cork, Irland.

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