Das sprechende Kreuz

Das sprechende Kreuz (Taschenbuch)

Roman

Taschenbuch
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Johanna Schneiders Familie kam mit dem Kaiser Maximilian nach Mexiko und hat sich 1865 in Valladolid in Yucatan niedergelassen, wo sie einen Eisenwarenladen betreiben. Dort trifft Johanna Carlos Mendez, den Sohn eines... (weiter)

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Details
AutorIn Tereza Vanek
Seiten 449
EAN 9783956690402
Sprache deutsch
erschienen bei Bookspot Verlag
Erscheinungsdatum 12.11.2015
Serien Edition Carat
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø4 | 12 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4 |  6 Rezensionen
davon Bewertungen:
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Nu´icht schlecht
»Was liest Du?«-Rezension von Christina88888, am 20.08.2018

Johanna Schneider und ihre Schwester und Vater gehen im Jahr 1865 nach Spanien. Dort betreiben sie einen Eisenwarenhandel.

Johanna trifft auf den reichen Sohn eines Plantagebesitzers und verliebt sich gleich in ihn. Die Beiden verloben sich heimlich.  Da die Beiden nun heiraten wollen, offenbart sein Vater ihm ein "verbotenes Geheimnis" Da Carlos sich so schämt flieht er zu seinen "mütterlichen Wurzeln" in den Urwald. Dort wird er krank. Johanna folgt ihm, mit Hilfe ihrer Dienstmagd. Carlos wird wieder gesund und die Beiden leben wie Mann und Frau.

Im Urwald herrscht Maria, die gefährlich ist. Sie ist sowohl Priesterin als auch die ungekrönte Königin der Mayas. Angeblich hört die "Das sprechende Kreuz" und kann die Weisungen der Götter hören und befolgt sie auch.

So geraten Johanna und Carlos in Lebensgefahr...

Ist ein interessanter gesichtlicher Roman.

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Spannende Geschichte mit kleinen Schwächen
»Was liest Du?«-Rezension von Rebecca1493, am 03.07.2017

1865: Johanna und ihre Schwester Kornelia betreiben einen kleinen Laden in Valladolid, einer Stadt in Mexiko. Als eines Morgens in dieses Geschäft die Söhne einflussreicher Kreolen stürmen, lernt Johanna Carlos kennen. Die Österreicherin und der junge Mann verlieben sich ineinander und wollen gegen den Widerstand seines Vaters heiraten. Doch nachdem Carlos seinem Vater die Nachricht überbracht hat, flüchtet er aus zunächst nicht erkennbaren Gründen in den Dschungel. Johanna macht sich daraufhin mit ihrer Muchacha Maruch auf den Weg und es gelingt ihnen den Kreolen aufzuspüren. Ihre Wiedersehensfreude hält allerdings nicht lang an, denn sie werden von aufständischen Indios, die sich Cruzob nennen, gefangen genommen. Das junge Paar gerät zwischen die Fronten eines seit Jahren herrschenden Konflikt zwischen den Ureinwohnern und den Kreolen...

Der Einstieg in das Buch ist mir nicht schwer gefallen. Die ausführlichen Beschreibungen der Stadt Valladolid und ihrer Bewohner sind der Autorin sehr gut gelungen. Auch die Machtverhältnisse bzw. die Hierarchie, die zur damaligen Zeit an diesem Ort vorzufinden sind, werden gut erklärt und lassen den Leser das Verhalten der Personen untereinander besser verstehen.  Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass der Begriff Kreole etwas früher erläutert wird. Leider kommen im ersten Teil des Buches sehr extreme Zeitsprünge vor, die es mir schwer gemacht haben, die Entwicklung der Charaktere zu verstehen. Der zweite Teil gefällt mir aufgrund seiner lückenlosen Berichterstattung deutlich besser.

Insgesamt liest sich das Buch sehr flüssig. Nach und nach wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der den Leser an die Seiten fesselt. Vor allem das letzte Drittel des Buches hat mich dahingehend sehr überzeugt und ich konnte den Roman kaum noch aus der Hand legen. Besonders gut gefallen hat mir, dass immer wieder die Erzählperspektive gewechselt wird. Dadurch wird einerseits noch mehr Spannung erzeugt, da man nicht sofort erfährt wie Handlung für eine bestimmte Person weitergeht und andererseits kann man die Beweggründe der Protagonisten Johanna, Carlos, Kornelia und Henrietta besser nachempfinden! Besonders Kornelias Wandlung im Laufe der Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

Tereza Vanek gelingt es den Konflikt der beiden Parteien stimmungsvoll dazustellen: Es gibt nicht die durchweg guten Indios und abgrundtief bösen Kreolen, sondern auf beiden Seiten gibt es Personen, die nur zu ihrem eigenen Wohl handeln und sich bereichern wollen, was den Zwist zwischen den beiden Parteien nur noch mehr anheizt. Aber am Ende bekommen alle das, was sie verdienen!

Das Ende der Geschichte passt sehr gut zur Erzählung, wirkt stimmig und ist meiner Ansicht nach nicht vorhersehbar! Das schafft nicht jedes Buch ;)

Alles in allem hat mir das Buch bis auf die erwähnten Zeitsprünge, die mir das Lesen etwas schwer gemacht haben, sehr gut gefallen. Vor allem der zweite Teil der Geschichte hat mich in seinen Bann gezogen!

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Johanna Schneiders Familie kam mit dem Kaiser Maximilian nach Mexiko und hat sich 1865 in Valladolid in Yucatan niedergelassen, wo sie einen Eisenwarenladen betreiben. Dort trifft Johanna Carlos Mendez, den Sohn eines wohlhabenden Plantagenbesitzers, der sich in sie verliebt und sich heimlich mit ihr verlobt. Doch sein Vater offenbart ihm ein lang gehütetes Geheimnis, das Carlos veranlasst, die Stadt fluchartig zu verlassen und zu den aufständischen Indios nach Yucatan zu fliehen. Johanna folgt ihm verzweifelt mit ihrer indianischen Dienerin Maruch und findet ihn krank in der Stadt Tulum, die von einer gefährlichen Frau beherrscht wird, María Uicab, die sowohl hohe Priesterin als auch ungekrönte Königin der Mayas ist. Sie zelebriert das Ritual des sprechenden Kreuzes, wodurch sie Weisungen von den Göttern empfängt. Da die Mayas jedoch einen Aufstand planen, weil das göttliche Orakel durch das sprechende Kreuz einen Angriff auf die weißen Eroberer befiehlt, geraten Johanna und Carlos in Lebensgefahr ...

Tereza Vanek wurde 1966 in Prag geboren und wuchs in München auf. Dort studierte sie Anglistik, Romanistik und Slawistik. Im Anschluss an ihr Studium erwarb sie den Doktortitel Dr. phil. Ihre Romane überzeugen durch Liebe zum Detail und historische Genauigkeit. Die Autorin lebt und arbeitet in München.