Dear Evan Hansen (Audio-CD)

MP3 Format, Lesung. Ungekürzte Ausgabe

Val Emmich, Steven Levenson, Benj Pasek, Justin Paul

Übersetzung: Catrin Frischer

Audio-CD
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Eine unbedachte Lüge, ehrliche Gefühle und die Frage danach, was wirklich zählt Ein nie für die Öffentlichkeit bestimmter Brief lässt Evan Hansen als besten Freund seines toten Mitschülers... (weiter)

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Details
AutorIn Val Emmich, Steven Levenson, Benj Pasek, Justin Paul
Übersetzung Catrin Frischer
Edition Gekürzte Lesung
EAN 9783844535778
Sprache deutsch
erschienen bei Hoerverlag DHV Der
Erscheinungsdatum 02.09.2019
Ursprungstitel Dear Evan Hansen (Penguin)
Stichwörter John Green
Coming of Age
Liebesgeschichte
Selbstmord
Suizid
Altersfreigabe ab 13 Jahren
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.8 | 6 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 3.8 |  2 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.9 |  4 Bewertungen

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Auch wenn ich Probleme mit Evan hatte, fand ich seine Geschichte spannend
»Was liest Du?«-Rezension von Skyline, am 28.12.2019

 

 

Klappentext

„Eine unbedachte Lüge, ehrliche Gefühle und die Frage danach, was wirklich zählt

 

Ein nie für die Öffentlichkeit bestimmter Brief lässt Evan Hansen als besten Freund seines toten Mitschülers Connor erscheinen. Dieses Missverständnis eröffnet dem Außenseiter Evan die Chance, endlich dazuzugehören. Plötzlich steht er im Zentrum der Aufmerksamkeit – sogar der von Connors attraktiver Schwester. Doch der Preis für die Lüge ist hoch: Sein Geheimnis kann jederzeit auffliegen. Und dann würde er nicht nur alles verlieren, sondern müsste sich seiner größten Herausforderung stellen: sich selbst.“

 

Gestaltung

Vor dem weißen Hintergrund fällt der Blick sofort auf den blauen Baum, dessen Baumkrone in verschiedenen Blautönen verschwimmt. Ich finde es cool, dass vor all den Blättern der Titel in dicken, weiß gedruckten Buchstaben steht, da dieser so aussieht, als sei er in den Baum gestanzt worden, damit der Hintergrund hervorscheint. Ansonsten ist das Cover eher schlicht und unauffällig.

 

Meine Meinung

Beim Autofahren höre ich immer ein Hörbuch, damit mir der lange Weg zur Arbeit nicht so lang vorkommt. Deswegen halte ich immer die Augen nach neuem Hörstoff auf und als ich las, dass bei „Dear Evan Hansen“ Benj Pasek und Justin Paul mitgewirkt haben, war es um mich geschehen! Die beiden sind die Genies hinter den Songs von „The Greatest Showman“ und diese Songs mag ich alle unglaublich gern. Also musste ich mir einfach ein eigenes Bild von „Dear Evan Hansen“ machen.

 

Dabei geht es um Evan, der von seinem Therapeuten die Aufgabe bekommen hat, sich selber Briefe zur Aufmunterung zu schreiben. Ein solcher Brief landet zufällig bei Connor. Connor begeht allerdings Suizid und Evans Brief lässt ihn als Connors besten Freund erscheinen. Dies scheint die Chance für Evan zu sein, endlich dazuzugehören und seinen Außenseiter-Status an den Nagel zu hängen. Doch diese Lüge kann auffliegen und was wäre dann noch von Evan Hansen übrig? Was zählt im Leben eigentlich wirklich?

 

Das Hörbuch wird von Julian Greis und Pascal Houdus gelesen, die sich die Perspektiven von Evan und Connor aufteilen. Der Großteil der Geschichte wird dabei aus Evans Sicht erzählt. Mit Evan hatte ich persönlich kleinere Probleme, da er für meinen Geschmack ziemlich viel gejammert hat. Zwar konnte ich seine Gefühle verstehen, aber wenn ich eine Geschichte lese, möchte ich gerne nicht ganz so viel Gejammer lesen, weil das wahre Leben oft schon voll davon ist. Die Sprecher haben jedoch einen guten Job gemacht und sowohl Evan als auch Connor eine sympathische Stimme verliehen, die ich auch gut voneinander unterscheiden konnte.

 

Die Geschichte von Evan Hansen hat mir gut gefallen, denn Evan ist ein Außenseiter mit Problemen, wie sie viele junge Menschen kennen. So hat er keine Freunde, bezeichnet sich selber als Loser, ist recht unsicher und wie bereits gesagt auch recht negativ. All dies wird vermengt mit einem Selbstmord, der für Evan eine Chance ist, denn er kann damit sein Leben ändern. Die Spirale aus Lügen, die dann folgt, war spannend mitzuverfolgen, denn beim Lesen bangte ich die ganze Zeit, ob Evan auffliegen würde. Auch verpasst er immer wieder die Momente, in denen er die Wahrheit sagen könnte. So wird es spannend bis zum Schluss!

 

Fazit

Die Stimmen von Julian Greis und Pascal Houdus haben Evan und Connor lebendig werden lassen und sie sympathisch gemacht. Mit Evan hatte ich persönlich kleinere Probleme, weil er in meinen Augen wirklich sehr negativ ist und auch viel jammert. Dafür fand ich die Geschichte spannend, da ich unbedingt wissen wollte, ob Evans Lügen auffliegen. Auch fand ich gut, dass in „Dear Evan Hansen“ auf Probleme eingegangen wird, die viele Jugendliche kennen werden.

4 von 5 Sternen!

 

Reihen-Infos

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Kann leider nicht mit den Musical mithalten
»Was liest Du?«-Rezension von BookAddicted, am 13.11.2019

Evan Hansens Leben ändert sich schlagartig, als sein Brief bei Connor gefunden wird. Connor, der sich umgebracht hat. Fälschlicherweise gehen alle davon aus, dass die beiden Außenseiter Freunde gewesen sind. Völlig überfordert von der Situation spielt Evan mit und verstrickt sich immer weiter in Lügen, bis er das Leben hat, das er immer wollte. Nur wie lange kann man mit einer Lüge leben?

 

Der Inhalt ist durch das Musical geläufig, auch wenn die Handlung nur grob bekannt ist. Dadurch wird man nicht mehr allzu sehr überrascht, auch wenn einem viele Details unbekannt waren. Nur der Anfang ist ein wenig unerwartet, weil die Geschichte eben nicht damit beginnt, wie sich Evans Leben verändert, sondern wie er und Connor aufeinander treffen. Da man aber weiß, dass Connor sterben wird, ist es ein wenig langatmig und man hätte dieses Zusammentreffen auch als Erinnerung einfügen können, was es ein wenig kompakter gemacht hätte.
Evan ist zu Beginn die typische "graue Maus" und man identifiziert sich und sympathisiert sofort mit ihm, weil er der Underdog ist. Ohne wirklich etwas dafür zu können. Es macht ihn menschlich und irgendwie liebenswürdig. Letzteres verliert er mehr und mehr, weil er lügt und betrügt und oftmals keine wirkliche Erklärung dafür hat. Man versteht nicht, wieso er so handelt oder warum er nicht endlich die Wahrheit sagt. Und so scheint er allmählich das zu bekommen, was er verdient. Das passt so gar nicht zu dem Bild, das man durch Ben Platts Darbietung der Songs des Musicals von Evan bekommen hat.
Die Musik ist das, was man am meisten vermisst, wenn man die Songs gehört hat. Hin und wieder wird fast schon beiläufig eine Textzeile aus den Songs zitiert, aber das war es dann auch schon. Da das Musical aber der Ursprung ist, hätte man die Lieder einfügen sollen, um das Erlebnis abzurunden. So fehlt die Emotionalität und auch die Verbindung zum Musical, was man sich bei dem Buch aber erhofft.
Die Stimmen der Sprecher sind angenehm, auch wenn sie oftmals im alltäglichen Lärm untergehen. Sie sind nicht herausragend oder berühren einen emotional, was die Geschichte noch neutraler wirken lässt. Dabei gibt es so viel Potenzial. Wenigstens gibt es eine klare Abgrenzung zwischen den Connor-Kapiteln und denen aus Evans Sicht, wodurch man da nicht durcheinander kommt.
Die Kapitel aus Connors Sicht führen die Story dann ins Absurde, denn er erlebt die Geschehnisse als Geist. Nur selten bereichern seine Erzählungen die Geschichte, denn auch wenn er mehr als Evan mitbekommt, sind es eher unwichtige Szenen. Zumal alles wichtige früher oder später in Evans Kapiteln vorkommen, sodass einem nichts fehlt, gäbe es die Kapitel aus Connors Sicht nicht.
Der Epilog ist teilweise verwirrend, da man einen Moment braucht, um sich zurecht zu finden. Das liegt vor allem an dem unübersichtlichen Zeitsprung, der die Geschichte nicht bereichert und eher so wirkt, als wolle man dem Leser zeigen, wo die Figuren enden. Man hätte das aber auch problemlos der Fantasie des Lesers überlassen können. Das wäre ein viel befriedigenderes Ende, als das eigentliche, das viel zu konstruiert wirkt.

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Eine unbedachte Lüge, ehrliche Gefühle und die Frage danach, was wirklich zählt Ein nie für die Öffentlichkeit bestimmter Brief lässt Evan Hansen als besten Freund seines toten Mitschülers Connor erscheinen. Dieses Missverständnis eröffnet dem Außenseiter Evan die Chance, endlich dazuzugehören. Plötzlich steht er im Zentrum der Aufmerksamkeit - sogar der von Connors attraktiver Schwester. Doch der Preis für die Lüge ist hoch: Sein Geheimnis kann jederzeit auffliegen. Und dann würde er nicht nur alles verlieren, sondern müsste sich seiner größten Herausforderung stellen: sich selbst. Gelesen von Julian Greis und Pascal Houdus. (1 mp3-CD, Laufzeit: 9h 51)

Emmich, Val Val Emmich ist Autor, Singer-Songwriter und Schauspieler. Er ist einer der Autoren des Romans »Dear Evan Hansen«, mit dem er sein erstes Jugendbuch vorlegt.Steven Levenson ist der Tony Award gekrönte Drehbuchautor des Musicals »Dear Evan Hansen«, das sich seit seiner Premiere zu einem vielfach preisgekrönten Kassenschlager entwickelt hat, der 2018 durch 50 Städte tourte.Benj Pasek und Justin Paul bilden das Tony-, Oscar- und Grammy-prämierte Songwriter-Team hinter dem Broadway-Hit-Musical »Dear Evan Hansen« und den Kino-Erfolgen »La La Land«, »Trolls« und »Greatest Showman«. Pasek, Benj Benj Pasek und Justin Paul bilden das TONY-, OSCAR- und GRAMMY-prämierte Songwriter-Team hinter dem Broadway-Hit-Musical »Dear Evan Hansen« und den Kino-Erfolgen »La La Land«, »Trolls« und »Greatest Showman«. Greis, Julian Julian Greis wurde 1983 in Hattingen an der Ruhr geboren und studierte von 2003 bis 2006 an der Schauspielschule in Stuttgart. Nach einem Engagement am Schauspielhaus Graz ist er seit 2009 festes Ensemblemitglied am Hamburger Thalia Theater. 2012 erhielt er den renommierten Boy-Gobert-Preis als bester Nachwuchsschauspieler. Neben der Arbeit auf der Bühne ist er auch als Schauspieler vor der Kamera tätig und hat bereits vielfach als Sprecher Hörspiele und -bücher interpretiert. 2017 und 2018 erhielt er den Deutschen Kinderhörbuchpreis BEO als Bester Interpret. Houdus, Pascal Pascal Houdus, geboren 1986, spielte noch vor seiner Schauspielausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in der Literaturverfilmung »Der Vorleser«. Seither wirkte er an zahlreichen Theaterproduktionen mit und ist inzwischen festes Ensemblemitglied am Thalia Theater. Es folgten außerdem gelegentliche Fernsehauftritte, beispielsweise in »SOKO Leipzig« oder »SOKO Köln«.