Der Gesang der Flusskrebse

Der Gesang der Flusskrebse (eBook)

Delia Owens

Übersetzung: Ulrike Wasel, Klaus Timmermann

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"Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert." The New York Times Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt... (weiter)

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Details
AutorIn Delia Owens
Übersetzung Ulrike Wasel, Klaus Timmermann
EAN 9783446265134
Sprache deutsch
erschienen bei Hanser Berlin
Erstverkaufsdatum 22.07.2019
Stichwörter 1969
2019
50er
60er
Bestseller
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Kopierschutz social-drm
Dateigröße 1.93 MB
Veröffentlichungsjahr 2019
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Der Funke ist leider nicht übergesprungen
»Was liest Du?«-Rezension von katzenminze, am 11.01.2020

Um diesen Roman gab es in der Bücherwelt ja quasi kein Herumkommen! Und da die meisten Leser nur Gutes berichteten, habe ich mich von der Begeisterung gerne anstecken lassen. Ein Roman über die Natur und das Erwachsenwerden klingt ja auch sehr vielversprechend. Nur ist der Funke bei mir letztlich leider nicht übergesprungen.

Der Anfang des Romans gefiel mir noch sehr: Die atmosphärische Beschreibung der Landschaft und der Tiere, das Setting im Marschland North Carolinas, das kleine Mädchen Kya und seine auseinanderfallende Familie, das Verlassenwerden als Thema. Man fühlt mit Hauptfigur Kya und fragt sich welchen Verlauf ihre Geschichte wohl nehmen wird. Ein paar Dinge die vielleicht nicht ganz rund sind (beispielsweise ob eine Siebenjährige tatsächlich allein für ihren Lebensunterhalt sorgen kann) kann man getrost verzeihen weil es insgesamt so hübsch ist. Und durch den eventuellen Mord inklusive Ermittlungen, über die auf der zweiten Zeitebene einige Jahre später berichtet wird, ist es außerdem noch spannend.

Ab der Hälfte des Romans geht es dann aber schleichend in eine unerwartete Richtung: Plötzlich steckt man mitten in einer „Liebespaar trotz Hindernissen“-Geschichte. Kommt unser Traumpaar zusammen? Oder gerät unsere arme Heldin an den Falschen? Dazu wird das Personal gefühlt immer klischeehafter: Es gibt den selbstbewussten aber egoistischen Bad Boy. Den sensiblen und klugen Retter. Die starke, einsame Schönheit, der niemand etwas zutraut, dabei ist sie – natürlich! - verdammt intelligent. Die grimmige Dorfgemeinschaft, die es auf die Außenseiterin abgesehen hat. Die mütterliche Schwarze mit großem Busen. Die böse Schwiegermutter und so fort. Das alles ist so schade bei den tollen Voraussetzungen!

Mein persönliches Problem war noch der unselige Fokus auf die Gerichtsverhandlung, der ein paar Kapitel einnahm. Ich kann amerikanische Gerichtsprozesse nicht haben, weder in Filmen noch in Büchern. Es kann ja kaum anders als ebenfalls zum Klischee zu verkommen. Die elenden missgünstigen Geschworenen, die überzeugt werden wollen. Die ach so karge Gefängniszelle. Die schwitzenden Zeugen im Kreuzverhör. Überhaupt das Kreuzverhör!

Trotz allem unterhält der Roman gut, begeistert für die Marsch und seine Bewohner und hat ein paar feine Beschreibungen parat. Wenn es nur nicht so kitschig werden würde! Wenn nur nicht die „Ich liebe dich aber wir können nicht zusammen sein“-Schiene gefahren würde. Tja, wenn...! Wer sich allerdings an ein bisschen Schnulze und Stereotypen nicht stört, der findet mit „Der Gesang der Flusskrebse“ sicherlich einen unterhaltsamen Roman in einem atmosphärischen Setting und mit einem netten Mix aus Krimi und Lovestory. Nur mein Geschmack war's eben nicht.

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Ein Leben, das zu Herzen geht
»Was liest Du?«-Rezension von Tina M., am 01.11.2019
1952 muss die erst sechsjährige Kya Clark erleben, das ihre Mutter die Familie verlässt . Bald lebt sie alleine mit ihrem trunksüchtigen Vater, der sich kaum um sie kümmert, in der Marsch . Nach Hänseleien am ersten Tag in der Schule, beschließt Kya nicht mehr hin zu gehen. Völlig frei wächst sie auf, verdient sich das notwendigste zum Leben selber . Doch Kya ist unvorstellbar einsam, in der kleinen Stadt will keiner etwas mit ihr zu tun haben, Marschleute gelten als Gesindel. Kya wächst zu einem sehr schönen Mädchen heran, was nicht immer nur Vorteile hat. Der zweite Erzählstrang beginnt 1969 , als Chase Andrews tot aufgefunden wird Die beiden Erzählstränge nähern sich im Laufe der Geschichte an , und verweilen dann in 1970.  Für mich hätte Der Gesang der Flusskrebse noch viele, viele Seiten haben können, die Geschichte von Kya hat mich so gefangen genommen. Die Autorin hat nicht nur die Schönheit der Marschlandschaft wieder geben können, ohne den Leser zu langweilen. Sie hat mit Kya einen Charakter geschaffen , der zu Herzen geht .Man möchte gerne in die Geschichte springen und Kya beschützen und Hilfe gewähren. Das Ende konnte noch mit einer Überraschung aufwarten , mit der ich nicht gerechnet habe. Dieses Buch wird mir noch lange im Gedächtnis bleiben ! 
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"Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert." The New York Times Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben - mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

Delia Owens, geboren in Georgia, lebt auf einer Ranch in Idaho. Über zwanzig Jahre erforschte die Zoologin in verschiedenen afrikanischen Ländern Elefanten, Löwen und Hyänen. Als Kind verlebte Owens die Sommerurlaube mit ihren Eltern in North Carolina, wo auch ihr Romandebüt spielt.

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