Der Gesang des Blutes (Taschenbuch)

Thriller

Taschenbuch
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Es ist im Keller. Und bald kommt es herauf. Die eigenen vier Wände auf dem Land: für Kristin und Tom geht ein Traum in Erfüllung. Doch die junge Mutter beschleicht von Anfang an ein ungutes Gefühl. Das alte... (weiter)

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Details
AutorIn Andreas Winkelmann
Edition 2. Aufl.
Seiten 335
EAN 9783499266669
Sprache deutsch
erschienen bei Rowohlt Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.10.2013
Rezensionen
Autorenportrait
Gesamtmeinung:
Ø3.9 | 27 Meinungen

davon Rezensionen:
Ø 4.1 |  7 Rezensionen
davon Bewertungen:
Ø 3.8 |  20 Bewertungen

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Finger weg von diesem Buch
»Was liest Du?«-Rezension von S., am 19.04.2015

~~Das Ehepaar Tom und Kristin haben sich mit dem Kauf eines Hauses einen Traum erfüllt. Doch schon bei der Hausbesichtigung beschleichen Kristin immer wieder ängstliche Gefühle, vor allem der Keller jagt ihr Schauer über den Rücken. Nach ausgiebigen Renovierungsarbeiten zieht die junge Familie mit ihrer kleinen Tochter Lisa in die eigenen vier Wände. Es müssen nur noch Kleinigkeiten erledigt werden, weshalb Tom bei der ortsansässigen Bank um einen Kredit ersucht. Bei diesem Termin wird er während eines Banküberfalls erschossen und lässt Kristin und Lisa allein zurück. Um Kristin in der ersten Phase zu unterstützen, reist ihre Mutter Ilse an, doch die beiden geraten ständig in Meinungsverschiedenheiten. Eines Tages stürzt Ilse auf der Kellertreppe in die Tiefe. Das Haus wirkt auf Kristin immer bedrohlicher, sie hört Stimmen, die sie bis in ihre Träume begleiten. Auch die Dorfbewohner, die die Wahrheit über das Haus kennen, erzählen ihr bei Nachfragen nicht die ganze Geschichte. Was hat es mit dem Scherenschleifer auf sich? Warum machen alle so ein Geheimnis daraus?

Andreas Winkelmann hat mit seinem Roman „Der Gesang des Blutes“ einen Kriminalroman vorgelegt, der neu aufgelegt wurde und erstmals unter dem Namen „Der Gesang des Scherenschleifers bekannt war. Von dem Autor ist man wahnsinnig spannende Geschichten gewohnt, die gut ausgedacht sind und den Leser von der ersten bis zur letzten Seite unter Spannung halten und zum Miträtseln verführen. Der Schreibstil ist flüssig und normalerweise kann man die Winkelmann-Bücher nicht aus der Hand legen. Doch mit diesem Buch hat sich der Autor keinen Gefallen getan. Die Handlung wirkt konstruiert und unglaubwürdig. Die Charaktere sind ebenfalls nicht gerade sympathisch und wirken nicht authentisch, geradezu unecht. Die Handlung selbst ist mehr als hanebüchen, man fragt sich oft, was sich der Autor bei dem Verfassen dieses Buches gedacht hat. Ein Spannungsbogen ist gar nicht vorhanden, nicht mal einen kleinen Gänseschauer kann die Geschichte verursachen.

Als Leser wird man leider bei der Lektüre mehr als ungehalten und nach Beendigung des Buches ist man nur noch enttäuscht. Das ist nicht der Andreas Winkelmann, wie ihn man kennt und zu schätzen gelernt hat. Das Buch ist einfach nur grottenschlecht. Also Krimi- und Thrillerfans aufgepasst: Hände weg von diesem Buch, Ihr langweilt Euch zu Tode!

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Hat nicht meiner Erwartung entsprochen
»Was liest Du?«-Rezension von Elke, am 21.03.2015

Kristin und Tom Merbold ziehen mit ihrer kleinen Tochter Lisa aufs Land. Sie haben es endlich geschafft ihr Traumhaus zu finden. Auch wenn die Renovierungen gut voran kommen, hat Kristin ein ungutes Gefühl, dass sie schon bei der Hausbesichtigung hatte, als sie den Keller anschauten. Als Tom einen Termin mit der Bank hat, wird er bei dem Überfall der Bank erschossen.
Um Kristin zu unterstützen, zieht ihre Mutter Ilse bei ihr ein. Inzwischen wirkt das Haus auf Kristin immer bedrohlicher. Sie hört immer wieder das gleiche Lied, Stimmen und hat unheimliche Träume.

Dieses Buch ist eine Neuauflage von "Der Gesang des Scherenschleifers". Auf dem Cover steht Thriller, wobei Mystik-Thriller es meiner Meinung nach wohl eher getroffen hätte. Die Geschichte fängt zwar schon spannend und unheilverkündend an, aber ich hatte keine mystischen Erscheinungen erwartet.
Keine Frage, der Schreibstil ist flüssig, leicht und auch spannend gehalten. Aber ich fand die Geschichte trotz der guten Idee um ein unheimliches Haus mit düsterem Geheimnis einfach zu unglaubwürdig. Ich war über die Auflösung doch ziemlich enttäuscht und hätte lieber ein realistisches Ende gehabt.
Und was ich nebenbei auch noch seltsam fand, dass Herr Winkelmann immer schrieb, dass die jeweilige Person "auf die Diele ging". Das hat sich für mich komisch angehört und auch etwas gestört.

Mein Fazit also: Ich fand die Geschichte an sich erst originell und spannend, aber war insgesamt mit allem drum und dran enttäuscht. Ich weiß, dass Herr Winkelmann es besser kann.
Wer Mystik-Thriller mag, dem könnte es gefallen. Wer einen reinen Thriller erwartet, wird sicher nicht ganz so zufrieden sein.Und wer ein Andreas Winkelmann Fan ist, wird auf seine nächsten Werke warten.

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Es ist im Keller. Und bald kommt es herauf. Die eigenen vier Wände auf dem Land: für Kristin und Tom geht ein Traum in Erfüllung. Doch die junge Mutter beschleicht von Anfang an ein ungutes Gefühl. Das alte Haus ist ihr unheimlich. Als Tom kurz nach dem Einzug überraschend stirbt, werden Kristins Ängste von Tag zu Tag schlimmer. Sie hört Stimmen, und nachts träumt sie von einer Gestalt, über die man im Dorf spricht: von einem Scherenschleifer, der hier vor langer Zeit eine Frau getötet haben soll. Kristin glaubt, langsam verrückt zu werden. Die Dorfbewohner raten ihr, das neue Heim so schnell wie möglich zu verlassen. Sie entschließt sich, zu bleiben ...

Winkelmann, Andreas Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuß die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.