Der Hain hinter dem Herrenhaus

Der Hain hinter dem Herrenhaus (Taschenbuch)

Eine Novelle der Gaslichtromantik

Taschenbuch
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"Ich würde meiner Persönlichkeit weitere Rädchen hinzufügen und sie so eines Tages perfektionieren." Konstantin Balthasar von Heerstein ist ein Lebemann - gutaussehend, charmant und pleite. Verstoßen... (weiter)

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Details
AutorIn Jenny Wood
Edition 2. Aufl.
Seiten 184
EAN 9783945045268
Sprache deutsch
erschienen bei Art Skript Phantastik
Erstverkaufsdatum 25.01.2018
Stichwörter Moderne und zeitgenössische Belletristik
Science-Fiction: Steampunk
Historische Fantasy
Fantasy (Romance
Dark Romance)
Rezensionen
Gesamtmeinung:
Ø4.3 | 15 Meinungen

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Zurück zur Natur
»Was liest Du?«-Rezension von bootedkat, am 28.03.2020

Konstantin Balthasar von Heerstein ist das schwarze Schaf der Familie. Als er von einem entfernten Verwandten sowohl das Herrenhaus als auch das Unternehmen erbt, muss er auf einmal Verwantwortung übernehmen – was dem Lebemann und Kunstliebhaber überhaupt nicht gefällt. Die Vorstandssitzungen langweilen ihn, die Geschäftsintrigen findet er abstoßend. Das Herrenhaus dagegen hat ein paar Geheimnisse, die das Erbe deutlicher spannender erscheinen lassen.

Jenny Wood lässt in ihrer Novelle zwei Welten aufeinanderprallen. Zum einen die wirtschaftlich geprägte Welt der Industriellen, in der Kalkül und Rationalität vorherrschen, zum anderen die phantastische Welt des Hains, die auf der Verbindung zur Natur gründet. Verbindungsglied beider Welten ist Konstantin von Heerstein, der damit nicht nur Protagonist, sondern auch Schlüsselfigur der Handlung. Wobei es eigentlich Dienstmädchen und Nebenfigur Sandrin ist, bei der die Fäden zusammenlaufen.

Ein wenig hat mich die Beschreibung des Herrenhauses an die Villa Hügel der Familie Krupp erinnert, die ebenfalls aus Essen stammen. Aber wie heißt es oft so schön: Ähnlichkeiten mit realen Gegebenheiten sind rein zufällig. Dass es um ein Familienunternehmen geht, passt ebenfalls in diesen Kontext. Die Umschreibung Gaslichtromantik trifft den Konflikt zwischen Industrie und Natur sehr gut. Genau wie in der Romantik stellt die Welt des Hains und damit die Natur einen Sehnsuchtsort dar, der für die Menschen aber nur teilweise erreichbar ist. Sowohl die Handlung selbst, als auch die darin enthaltende Symbolik machen die Geschichte spannend – nicht nur auf einer Ebene.

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das war leider nicht mein Ding
»Was liest Du?«-Rezension von Letannas Bücherblog, am 16.06.2019

Konstantin Balthasar von Heerstein genießt sein Leben in vollen Zügen. Da kommt das Erbe, das er antreten soll, gerade recht. Er erbt ein Herrenhaus mit großen Anwesen sowie Anteile an einem Unternehmen. Leider versteht er recht wenig von der Führung eines solchen Unternehmens, stattdessen genießt er auch hier lieber das schöne Leben und die Kunst, bis er eines nachts komische Geräusche hört. Was verbirgt sich wohl in dem Hain hinter seinem Haus? Und was hat seine Haushälterin Sandrin damit zutun? 

Diese Novelle habe ich jetzt schon eine ganze Weile in meinem SUB. Ich lese jetzt sehr gerne historische Bücher mit Fantasy-Elemente, darum wollte ich dieses Buch hier auch sehr gerne lesen. Leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Die Grundidee ist natürlich toll, leider wurde sie eher schwach umgesetzt.  Aber fangen wir mit dem Schreibstil an, der war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, denn er war der Zeit angepasst, sehr förmlich und und hochgestochen. 

Die männliche Hauptfigur Konstantin ist ein sehr unsympathischer Charakter, er ist sehr selbstgefällig, was ich überhaupt nicht mochte. Er denkt wirklich nur an sein Vergnügen und übernimmt auch keine Verantwortung. Außerdem zieht sich die Handlung am Anfang sehr, denn es geht erst einmal um das geerbte Unternehmen von Konstantin und um die Geschäftsleute, mit denen er auf einmal zutun hat. Der Fantasyanteil kommt für meinen Geschmack viel zu kurz, da hätte man viel mehr herausholen können. 

Insgesamt gibt es von mir 3 von 5 Punkten. 

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"Ich würde meiner Persönlichkeit weitere Rädchen hinzufügen und sie so eines Tages perfektionieren." Konstantin Balthasar von Heerstein ist ein Lebemann - gutaussehend, charmant und pleite. Verstoßen von seiner Familie, mit einem Hang zu Alkohol, Kartenspiel und Frauen versucht er, über die Runden zu kommen. Mit dem Auftauchen eines Anwalts verändert sich jedoch plötzlich alles. Konstantin erbt die Verantwortung für ein Unternehmen, doch die Vorstandssitzungen mit biederen Geschäftsmännern langweilen ihn schnell. Stattdessen weckt das Hausmädchen Sandrin seine Neugierde, die junge Frau wacht über das Geheimnis des Hains hinter dem Herrenhaus. Dort lauert eine noch viel größere Versuchung, die Konstantins Ruf, Vermögen und Verstand gefährdet.