Der Insasse (Buch)

Psychothriller

Buch
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Ein vermisstes Kind - ein verzweifelter Vater - ein Höllentrip ins Innere der PsychiatrieZwei entsetzliche Kindermorde hat er bereits gestanden und die Berliner Polizei zu den grausam entstellten Leichen geführt. Doch... (weiter)

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Zu viel Bekanntes..
»Was liest Du?«-Rezension von ChrischiD, am 11.11.2018

Er ist ein Monster das Kinder entführt, quält und tötet. Der Vater des kleinen, vor einem Jahr verschwundenen, Max Berkhoff, ist sicher, dass auch sein Sohn der Bestie in die Falle gegangen ist. Doch warum gibt es keinen Hinweis oder gar ein Geständnis? Der mutmaßliche Täter sitzt abgeschirmt im Hochsicherheitstrakt der Psychiatrie. Wie also an ihn herankommen. Max’ Vater sieht nur einen Weg…

Die Vorstellung einen geliebten Menschen zu verlieren, ganz gleich ob es sich dabei um das eigene Kind oder eine andere nahestehende Person handelt, ist grausam. Nicht zu wissen was mit demjenigen passiert ist, nicht mit dem Verschwinden abschließen zu können, treibt die Verzweiflung ins Unermessliche. Schnell stellt man sich somit die Frage, ob man nicht ebenfalls nach jedem Strohhalm greifen würde, sobald die Hoffnung von offizieller Seite zunichte gemacht wird. Berkhoffs Handeln ist dadurch durchaus nachvollziehbar, gleichzeitig beginnt aber auch die Verwirrung, denn in der Psychiatrie gelten andere Regeln.

Früh schon lassen einige Hinweise den Leser aufhorchen, die seine Gedanken zu einem Film aus dem Jahre 2010 (und dessen Romanvorlage aus 2003) lenken. Es ergeben sich Parallelen wodurch das vorliegende Geschehen zu durchsichtig wird, obwohl der Grundgedanke noch immer gut ist. Würde man Wendungen und Überraschungsmomente nicht vorhersehen, käme durchaus ein hohes Spannungspotential zustande, das den Leser fesselt. Man würde vermutlich in die ein oder andere Sackgasse geführt, immer in der Hoffnung die Klinik bald verlassen zu können.

Wer die Anspielungen versteht wird leider während der Lektüre enttäuscht, wer jedoch den gesuchten Film/Roman nicht kennt darf sich auf knallharte Psychospielchen einlassen.

Eher mittelmäßig
»Was liest Du?«-Rezension von Naddiwise, am 11.11.2018

Ein Kindesentführer und -mörder ging um und schnappte sich auch den kleinen Max Berghoff. Dies ist nun ein Jahr her und der Täter sitzt in einer Psychiatrie im Hochsicherheitstrakt. Max' Vater, ein ehemaliger Sanitäter, will unbedingt herausfinden, was der Psychopath mit Max gemacht hat und wo er ihn verscharrt hat. Um ein Gespräch zu bewerkstelligen muss Max' Vater es schaffen, sich in die Psychiatrie einweisen zu lassen. Mit Hilfe seines Schwagers, der Polizist ist, entwickelt er einen Plan und schafft es tatsächlich, eingewiesen zu werden.

Ohne spoilern zu wollen muss ich sagen, dass so ziemlich alles, was in diesem Thriller passiert so unglaubwürtig und ab jeglicher Realität ist, dass es schon fast wieder gut ist. So wie Hängebauchschweine; die sind so hässlich, dass sie schon wieder niedlich sind. Dieser Thriller war für mich ein Pageturner, weil Sebastian Fitzek eine flotte Schreibe hat und ich kopfschüttelnd weiterlesen musste, was für einen unrealistischen Mist er sich als nächstes hat einfallen lassen. Das Ende hat jedoch einiges zum Positiven geändert und so für die 3-Sterne- Bewertung gesorgt.

Das wird mein letzter Fitzek gewesen sein.